DE240740C - - Google Patents

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DE240740C
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Germany
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    • E—FIXED CONSTRUCTIONS
    • E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05B—LOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B35/00—Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor
    • E05B35/003—Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor for keys with movable bits
    • E05B35/004—Locks for use with special keys or a plurality of keys ; keys therefor for keys with movable bits pivoting about an axis perpendicular to the main key axis

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 240740 ■-KLASSE 68 a. GRUPPE
EUGEN GERBER und FELIX CUSI in COLMAR i. Els.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 31. März 1911 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf Schlüssel mit einem beim Einstecken in das Schloß aus der gestreckten in die Gebrauchslage übergeführten Klappbart.
Der Schlüssel unterscheidet sich von den bis jetzt bekannten Schlüsseln, bei denen in bekannter Weise die den Schaft umschließende Hülse beim Einstecken des Schlüssels in das Schloß nach der Schlüsselraute hin verschoben
ίο wird und dabei den Schlüsselbart in die Gebrauchslage dreht, dadurch, daß die Hülse an ihrem freien Ende abgeschlossen und mit einer Schubkurve zum Umlegen des Schlüsselbartes versehen ist. Ferner ist gemäß der Erfindung in der Schlüsselführungshülse eine Ringfeder angebracht, die zum Festhalten des Schlüssels im Schlosse bei dessen Drehung .dient.
Fig. i, 2, 3 und 4 zeigen Schnitte,
Fig. 5 und 6 den Schlüssel im Schloß gebrauchsfähig,
Fig. 7 die Feder, welche in der Schlüsseleinfuhr eingebaut ist.
An dem Schlüsselschaft i ist der Bart 0 in bekannter Weise durch Stift ν gelenkig befestigt ; den Schaft umschließt in bekannter Weise die Hülse g, welche auch den Bart einschließt und sich entgegen dem Druck der Feder ν in die an der Raute sitzende Hülse m vorschieben läßt.
Führt man den Schlüssel in das Schloß ein, dann stößt die Hülse (Fig. 5) gegen die Rückwand des Schlosses. Durch Druck auf den Schlüssel schiebt sich der Schlüsselschaft mit dem Barte vor, welcher letztere durch den in der Hülse befindlichen Gleitkeil r in die Gebrauchslage gedreht wird.
Zu gleicher Zeit hält die in dem Schlüsselführungsrohr eingebaute Feder η den Schlüssel in Nut t entgegen dem Drucke der Feder υ 4ο fest und verhindert das Herausschnellen des Schlüssels.
Zieht man nun den Schlüssel zurück, dann drückt die in der Hülse befindliche Feder ν die Hülse vor und bewirkt das Verschwinden des Bartes in der Hülse.
Bei zweiseitig schließbarem Schlosse (Fig. 4) ist die Handhabung dieselbe mit dem Unterschiede, daß auch auf der .Hülse g ein kleiner Aufsatz angebracht ist, welcher die Hülse beim Einführen des Schlüssels an dem in der Schlüsselführungshülse befindlichen Ansatz χ zurückhält und hierdurch das Hervortreten des Bartes bewerkstelligt.
55

Claims (2)

  1. Patent-An Sprüche:
    i. Schlüssel mit einem am Schafte angelenkten, von einer auf dem Schafte verschiebbaren Hülse eingeschlossenen, beim Einstecken in das Schlüsselloch selbsttätig aus der gestreckten in die Gebrauchslage übergeführten Bart, dadurch gekennzeichnet, daß die den Schaft umschließende Hülse an ihrem freien Ende abgeschlossen
    Und mit einer zum Umlegen des Bartes dienenden Schubkurve (r) versehen ist.
  2. 2. Eine Schlüsseleinführungshülse für den Schlüssel nach Anspruch i, gekennzeichnet durch die Anordnung einer Ringfeder (n) in einer entsprechenden Nut (a) der Schlüsselführungshülse, wobei diese Feder die mit der Schlüsselraute fest verbundene Hülse (m) mit Hilfe einer hieran angebrachten Nut (t) . bei eingestecktem Schlüssel entgegen dem Drucke der auf die Hülse (m) bzw. die Schlüsselraute einerseits und die Hülse (g) andererseits wirkenden Feder (v) festhält.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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