DE239794C - - Google Patents

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DE239794C
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machine
throwing wheel
tines
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throwing
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D19/00Digging machines with centrifugal wheels, drums or spinners
    • A01D19/04Digging machines with centrifugal wheels, drums or spinners with working tools rotating around a horizontal axis arranged parallel to the direction of travel
    • A01D19/06Digging machines with centrifugal wheels, drums or spinners with working tools rotating around a horizontal axis arranged parallel to the direction of travel with scoop wheels or drums

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Preparation Of Fruits And Vegetables (AREA)

Description

■- (frempkr
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 239794 KLASSE 45 c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 29. Mai 1909 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Kartoffelerntemaschine mit einem hinter einem Schar angeordneten Wurfrad, dessen Zinken durch eine exzentrische Führungsscheibe und Kurbein gesteuert werden und zu Rechen vereinigt sind, die in parallel zur Maschinenachse verlaufenden Ebenen liegen. Die Erfindung besteht darin, daß das Wurfrad und die exzentrische Führungsscheibe einen Winkel mit der
ίο Maschinenachse bilden, und das Wurfrad eine solche Drehgeschwindigkeit hat, daß die Zinken beim Durchtritt durch den Erdboden außer der durch die Vorwärtsbewegung der Maschine bedingten Vorwärtsbewegung eine Rückwärtsbewegung ausführen. Die zwei Bewegungen setzen sich dabei so zusammen, daß die Zinken sich senkrecht zur Fahrtrichtung der Maschine durch den Kartoffeldamm bewegen. Das Schar der Maschine ist ferner auf der Seite, auf der die Zinken in den Boden eintreten, so gebogen, daß es vorn weiter von der Maschinenachse entfernt ist als hinten. Infolgedessen wird die durch das Schar ausgehobene Erde mit den Kartoffeln von den Rechen von unten erfaßt und umgewendet, bevor sie fortgeworfen wird.
Auf der Zeichnung ist eine Kartoffelerntemaschine mit dem Wurfrad gemäß der Erfindung in Fig. ι in Draufsicht und in Fig. 2 in Hinteransicht dargestellt. In Fig. 3 ist in Vertikalprojektion durch die ausgezogene Linie die Bahn veranschaulicht, die die Zinken des Wurfrades gemäß der Erfindung beschreiben, 40
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während durch die gestrichelte Linie der Weg veranschaulicht ist, den die Zinken bei den bekannten Wurfrädern zurücklegen.
Die Maschine besteht wie üblich aus dem Schar A und dem hinter demselben angeordneten Wurfrad B. Das letztere besteht aus der Scheibe a, die drehbar auf einem kurbelartigen festen Träger c sitzt und an ihrem Umfang drehbare Kurbeln d mit nach rückwärts und parallel mit der Maschinenachse verlaufenden Wurf gabeln e trägt. Neben der Scheibe α ist auf dem Träger c die exzentrische Führungsscheibe b für die Wurfgabeln, in der die Kurbeln d drehbar sind, drehbar aufgesetzt. Infolgedessen wird bei Antrieb der Scheibe α durch ein auf ihrer hohlen Nabe 4 befestigtes Antriebsrad 3, welches von der Laufradachse mittels eines doppelten Vorgeleges in Drehung gesetzt wird, das Wurfrad mit der Führungsscheibe angetrieben, wobei die Wurf gabeln durch die Führungsscheibe b und die Kurbeln d in bekannter Weise so gesteuert werden, daß sie mit dem Boden stets denselben Winkel bilden.
Der Träger c und das Wurfrad mit der Führungsscheibe b sind gemäß der Erfindung schräg zur Maschinenachse angeordnet, und dem Wurf rad wird eine solche Geschwindigkeit erteilt, daß bei der Vorwärtsbewegung mit der Maschine die Projektion r-s' der schiefen Bewegung r-t der Gabeln nach rückwärts in die Reihenrichtung gleich ist dem in gleicher Zeit zurückgelegten Wege r-s der Ma-
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schine, so daß die Gabeln vom Augenblick des Eintritts in den Boden bis zum Augenblick des Austritts aus dem Boden keine Bewegung nach vorwärts oder rückwärts, sondern eine resultierende Bewegung r-u ausführen, welche senkrecht zur Fahrtrichtung der Maschine verläuft.
Durch die schiefe Lagerung des Wurfrades wird erreicht, daß die Gabeln, von hinten betrachtet, eine Ellipse y (Fig. 3) beschreiben, die auf ihrer längeren Achse steht. Es erscheint also die Arbeit der Rechen im Boden als ein zur Kartoffelreihe senkrechter Ellipsenabschnitt y', welcher bedeutend kürzer ist als der zur Kartoffelreihe schiefe Abschnitt z' des Kreises z, welcher entstehen würde, wenn die Achse des Wurfrades nicht schief zur Maschinenachse, sondern in Richtung dieser Achse liegen würde. Diese Verkleinerung des Schnittes hat zur Folge, daß zum Ausgraben der unterwühlten Kartoffeln eine geringere Kraft nötig ist und daß sich die Rechen langsamer bewegen können. Hierdurch werden auch die Kartoffeln nur langsam unverletzt abgelegt und nicht fortgeschleudert.
Das wie üblich rinnenförmige Schar A ist auf der Seite 1, auf der die Wurf gabeln in den Boden eintreten, höher als auf der anderen Seite 2 (Fig. 2) und so gebogen, daß es vorn weiter von der Maschinenachse entfernt ist als hinten. Gleich hinter dem höheren Rand des Schars treten die Gabeln in den Boden, so daß der Boden mit den Kartoffeln beim Abfallen vom Schar A vom Rechen β von unten erfaßt und langsam umgewendet wird.
Der Träger c ist in einem Gehäuse 5 nicht drehbar gelagert, das mittels eines Parallelogramms mit dem Maschinenrahmen in Verbindung steht, wobei ein Arm des Parallelogramms zu einem Gehäuse ausgebildet ist, welches das zum Antrieb der Scheiben a b dienende Vorgelege umschließt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Kartoffelerntemaschine mit einem Schar und einem hinter diesem angeordneten Wurfrad, dessen parallel zur Maschinenachse verlaufende Zinkengruppen durch eine parallel zu ihm liegende exzenirische Führungsscheibe und Kurbeln gesteuert werden, dadurch gekennzeichnet, daß das Wurfrad und die Führungsscheibe in einem Winkel zur Maschinenachse angeordnet sind und dem Wurfrad eine solche Drehgeschwindigkeit erteilt wird, daß die Zinkengruppen bei der Vorwärtsbewegung der Maschine sich senkrecht zur Fahrtrichtung durch den Kartoffeldamm bewegen.
2. Kartoffelerntemaschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Schar auf der Seite, auf der die Zinken in den Erdboden eintreten, so gebogen ist, daß es vorn weiter von der Maschinenachse entfernt ist als hinten.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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