DE239676C - - Google Patents
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- DE239676C DE239676C DENDAT239676D DE239676DA DE239676C DE 239676 C DE239676 C DE 239676C DE NDAT239676 D DENDAT239676 D DE NDAT239676D DE 239676D A DE239676D A DE 239676DA DE 239676 C DE239676 C DE 239676C
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-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C09—DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- C09H—PREPARATION OF GLUE OR GELATINE
- C09H3/00—Isolation of glue or gelatine from raw materials, e.g. by extracting, by heating
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Commercial Cooking Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES A
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 239676 KLASSE 22i. GRUPPE
ERNST DORENBURG in MAGDEBURG. Apparat zur Gewinnung von Leim aus Knochen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. Januar 1911 ab.
Gegenstand der Erfindung ist eine Anordnung der Leitung an Leimkochapparaten.
Bisher hatte man diese Leitungen stets so angeordnet, daß ein Teil der Leitungen, beispielsweise
Dampf- und Wasserleitung, von oben her in den Kessel eingeführt wurden und von der am oberen Kesselende angebrachten
Bedienungsbühne aus betätigt wurden. Ein anderer Teil der Leitung, insbesondere derjenige,
durch welchen die Brühe von dem einen Kessel zum anderen und zum Leimkocher
herübergezogen wird, ging vom unteren Ende des Kessels aus. Die Ventile zum Absperren dieser Leitungen konnten nur am
unteren Ende des Kessels angebracht werden, weil man verhindern mußte, daß sich die
freiliegenden, nach oben gehenden Leitungsteile mit der erstarrten Brühe zusetzten.
Da man im Laufe der Zeit dazu übergegangen ist, das Ausziehen der Knochen und die Herstellung der Brühe in möglichst kurzer Zeit vorzunehmen, so mußte das Bedienungspersonal von der hoch gelegenen Bühne häufig herunter zum unteren Teile der stehenden Kessel und dann wieder hinauf zur Bühne. Dadurch entstanden aber große Zeitverluste, und es trat auch eine vorzeitige Ermüdung des Personals ein.
Da man im Laufe der Zeit dazu übergegangen ist, das Ausziehen der Knochen und die Herstellung der Brühe in möglichst kurzer Zeit vorzunehmen, so mußte das Bedienungspersonal von der hoch gelegenen Bühne häufig herunter zum unteren Teile der stehenden Kessel und dann wieder hinauf zur Bühne. Dadurch entstanden aber große Zeitverluste, und es trat auch eine vorzeitige Ermüdung des Personals ein.
Durch die vorliegende Anordnung werden diese Nachteile vermieden, und zwar dadurch,
daß die Leitung zum Ausziehen der Brühe aus den Kesseln nicht außerhalb der Kessel
entlang geführt wird, sondern von unten durch die Kessel hindurchgeführt ist. Dadurch kann
man die Absperrventile für diese Leitung ebenfalls bei den oben angeordneten Bühnen
anbringen, so daß das Bedienungspersonal an dem unteren Kesselende überhaupt nichts
mehr zu tun hat, abgesehen davon, daß der Kessel zeitweise gereinigt werden muß.
Man kann außerdem die Überziehleitung noch dazu benutzen, um Dampf von unten
in den Kessel einzuführen, was viele Fachleute für zweckmäßig halten; man braucht
hierfür also keine besondere Leitung.
Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel in einer Ansicht dar.
Es ist eine Batterie von drei Kesseln 1, 2 und 3 gewählt, die in der üblichen Weise
ausgerüstet sind. Sie tragen auf ihrem oberen Boden Stutzen 4 zum Einfüllen der
Knochen und Stutzen 5 zum Anschluß der Dampfzuleitung 6. Außerdem ist die Überziehleitung
7 an der einen Kesselwandung innen entlang heruntergeführt und reicht bis
in den unteren Abschlußstutzen 8. An dem oberen Ende befindet sich ein Kreuzstück 10,
von dem aus die Leitung n zum Leimkocher geht. Die Leitung 12 ist die Leitung zum
Überdrücken der Leimbrühe von einem Apparat in den anderen. Durch die Leitung 13
wird schließlich Frischdampf zugeführt. Von der ringförmig angeordneten Überdrückleitung
12 aus gehen Abzweigungen 14 zu den Stutzen 5. Die Ringleitung 12 kann gleichzeitig
noch zur Zuführung von warmem und kaltem Wasser benutzt werden, wofür an irgendeiner Stelle die Anschlüsse 15, 16 vor-
gesehen sein können. Durch eine derartige Anordnung der Leitungen werden die Absperrorgane
für jeden Kessel an einer Stelle vereinigt und können in einfacher Weise gehandhabt
werden.
Nachdem die Knochen in den Kessel gefüllt sind, gibt man zuerst kaltes Wasser
durch die Ringleitung auf, wobei man dann also nur die Absperrorgane 18 zu öffnen hat,
ίο Iiierauf wird das kalte Wasser abgelassen und
durch Öffnung eines Ventiles Dampf zugelassen; durch diesen Dampf wird ein Aufschließen
der Knochen herbeigeführt.
Nach Beendigung dieses Prozesses läßt man warmes Wasser einlaufen, indem man wiederum
das Ventil 18 öffnet, wodurch die Knochen ausgezogen werden und die Brühe entsteht.
Nunmehr ist es nur noch erforderlich, die Absperrorgane der Leitung 11 oder 12 zu
öffnen und die Brühe entweder in den nächsten Kessel oder in den Kocher überzuziehen. Will
man den Dampf anstatt von oben von unten durch die Überziehleitung 7 hindurch in den
Kessel hineinschicken, so Öffnet man das Ventil der Leitung 13.
Claims (2)
1. Apparat zur Gewinnung von Leim aus Knochen, dadurch gekennzeichnet, daß
die Leitung zum Überziehen der Leimbrühe aus einem Kessel in den anderen bzw. zum Leimkocher durch das Innere
des Kessels hindurchgeführt ist, so daß die Absperrorgane für diese Leitung am
oberen Kesselende angebracht werden können, wobei durch Anordnungen entsprechender
Anschlüsse die Überziehleitung gleichzeitig zur unteren Dampfzuführung benutzt werden kann.
2. Ausführungsform des Apparates nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
von dem Kreuzstück (10) die durch den Kessel hindurchgeführte Leitung (7), die
Leitung (13) zur Dampfzuführung, die Leitung (11) zum Leimkocher und die Ringleitung
(12) zum Überdrücken in die anderen Apparate der Batterie ausgeht, wobei
die Leitung (12) durch Anordnung von Stutzen (15, 16) gleichzeitig zum Zuführen
von heißem und kaltem Wasser benutzt werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE239676C true DE239676C (de) |
Family
ID=499099
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT239676D Active DE239676C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE239676C (de) |
-
0
- DE DENDAT239676D patent/DE239676C/de active Active
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