DE512698C - Verfahren zur Verhuetung der Kesselsteinbildung und zum Entfernen des Kesselsteins aus Dampfkesseln, Heisswasserbehaeltern, Kondensatoren u. dgl. - Google Patents
Verfahren zur Verhuetung der Kesselsteinbildung und zum Entfernen des Kesselsteins aus Dampfkesseln, Heisswasserbehaeltern, Kondensatoren u. dgl.Info
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Description
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Verhütung der Kesselsteinbildung und Entfernung
des Kesselsteins aus Kesseln o. dgl. Es ist bereits bekannt geworden, zu diesem Zwecke eine unter Dampfdruck hergestellte
Emulsion aus Leinsamen oder ähnlichen Stoffen zu verwenden.
Ein bekanntes Verfahren besteht darin, die Emulsion durch Kesseldampf in einem Gefäß
zu erzeugen, das mit der Speiseleitung des Dampfkessels in unmittelbarer Verbindung
steht und durch diese während des Betriebes selbsttätig und fortlaufend frisch bereitete
Emulsion in den Kessel liefert.
Gemäß einem zweiten bekannten Verfahren wird die Emulsion in einem Emulsionsgefäß
erzeugt, das oberhalb des Wasserspiegels des zu beschickenden Kessels und über diesem
angeordnet ist. Dieses Gefäß ist mit dem Dampfraum und dem Wasserraum des Kessels
verbunden und liefert lediglich unter der Wirkung der Schwerkraft Emulsion in das
Kesselwasser, da zufolge der Verbindung des Gefäßes mit dem Dampf- und Wasserraum
des Kessels der Druck dauernd ausgeglichen ist.
Für viele Fälle ist es vorteilhaft, die
Emulsion in großen Mengen fortlaufend zu erzeugen, so daß sie in heißen Behältern für
die Weiterleitung angesammelt oder für den Transport in Fässern aufbewahrt werden
kann.
Dies läßt sich mit den bekannten Verfahren nicht ermöglichen.
Gemäß der Erfindung wird dieser Mangel der bekannten Verfahren beseitigt, indem die
unter Dampfdruck erzeugte Emulsion in einer mit dem Dampfkessel nur durch ein Dampfrohr verbundenen Erzeugervorrichtung
zubereitet und unter dem Druck dieser Erzeugervorrichtung über ein mit einem Dampf-Verschluß
versehenes Überströmorgan in einen unter gewöhnlichem Luftdruck stehenden
Sammelbehälter geleitet wird, von dem aus ein oder mehrere Dampfkessel, Heißwasserbehälter,
Kondensatoren o. dgl. beliefert werden können.
Es wird somit erreicht, daß die Emulsion nach Entnahme aus der Erzeugervorrichtung
unter Atmosphärendruck steht, ohne daß Dampfverlust oder eine Druckverminderung
für die Erzeugervorrichtung eintritt.
In der Zeichnung ist eine Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens gemäß der Erfindung
beispielsweise dargestellt. Es zeigen
Abb. ι die gesamte Anlage in Ansicht und teilweise im Schnitt,
Abb. 2 einen Teil der Anlage in einer etwas abgeänderten Ausführungsform und
Abb. 3 im Querschnitt und vergrößertem Maßstabe den in .der Anlage verwendeten
Kondenstopf.
In den Abbildungen ist α eine bekannte
Vorrichtung zur Erzeugung einer Emulsion. In den oberen Teil dieser Vorrichtung wird
von einer Nebenleitung b- mittels eines Abzweigrohrs c Frischdampf eingeleitet. Innerhalb
der Vorrichtung α wird der Dampf durch
Kühlrippen e kondensiert, wirkt auf den in der Vorrichtung befindlichen Leinsamen, und
die auf diese Weise erzeugte Emulsion wird, ununterbrochen durch das Ausflußrohr d in
ίο den Kondenstopf f und von diesem durch die
Leitung g und ein Schauglas h in den unteren Teil eines Vorratsbehälters k geleitet, von wo
sie in den Heißwasserbehälter, Kondensator, in die Saugleitung der Speisewasserpumpe
oder auch zu einer sonstigen beliebigen Stelle befördert werden kann.
Der Kondenstopf / (Abb. 3) besteht aus einem äußeren Gehäuse/., das von einem zwischen
die Leitungen d, g eingesetzten Zwischenstück
m nach oben ragt und dessen oberes Ende durch eine Deckplatten abgeschlossen
wird. Die Deckplatten wird noch durch eine Brücke 0 überspannt. Durch die
Brücke 0 und die Deckplatte η ist zentrisch as der mit Schraubengewinde versehene Schaft
eines Ventils hindurchgeführt, der durch ein Handrad ρ so verstellt werden kann, daß das
Ventil in bezug auf seinem am oberen Ende des Rohres r angeordneten "Sitz verstellt werden
kann. Das Rohr ist innerhalb des Außengehäuses / angeordnet und wird von diesem
gestützt. Zwischen dem inneren Rohr r und dem Außengehäuse I ist ein Ringraum vorgesehen.
Dieser Ringraum wird durch die schräge, im Zwischenstück m befindliche
Scheidewand von dem Raum innerhalb des Rohres r getrennt, und es besteht die einzige
Verbindung zwischen diesen beiden Räumen über das Ventil q. Das Innere des Rohres r
steht in unmittelbarer Verbindung mit dem Emulsionseinlaßrohr d, während sich der
Ringraum mit dem Abflußrohr g in Verbindung befindet.
Unter gewöhnlichen Bedingungen wird die in der Vorrichtung α erzeugte Emulsion
gleichmäßig in das Rohr d gespeist und sich innerhalb des Rohres r des Kondenstopf es f
ansammeln. Infolge der eintretenden Kühlwirkung wird sich dann das Rohr r zusammenziehen
und sein oberes Ende von dem Ventil q zurücktreten. Dann wird infolge des
vorhandenen Druckes die Emulsion das nun geöffnete obere Ende des Rohres r überströmen
und durch den Ringraum, in das Ausflußrohr
g und darauf in den Sammelbehälter k gelangen. Die Emulsion wird vorzugsweise
zum unteren Teile des Sammelbehälters geführt, um einen Verschluß zu schaffen.
Diese Maßnahme ist jedoch nicht unbedingt erforderlich. -
Nachdem der obere Teil der im Rohre r angesammelten Emulsion durch das Ventil
ausgetreten ist, wird sich das Ventil nach einer leichten Ausdehnung des Rohres r wieder
schließen, dann nach kurzer Zeit durch Zusammenziehung abermals öffnen usf. Es
befindet sich demnach der Ventilverschluß in einem mehr oder minder unausgeglichenen
Zustand.
Die Emulsion wird unter atmosphärischem
Druck geliefert, ohne Dampfverlust und Druckverminderung innerhalb der Emulsionserzeugungsvorrichtung.
In der Praxis hat sich gezeigt, daß eine Ansammlung der Emulsion in dem Emulsionszuflußrohr
d ungefähr bis zur Höhe des inneren Ausdehnungsrohres r des Kondenstopfes
/ eintreten wird, die den Dampfabschluß bewirkt.
Bei der in der Abb. 2 dargestellten Ausführungsform ist die Emulsionserzeugungsanlage
mit einem Kühlwassermantel s' umgeben. Das Kühlwasser wird durch das Einlaßrohr
t zugeführt und durch das Abflußrohr u fortgeleitet. Im übrigen ist die Anla,<je
in gleicher Weise ausgebildet, wie die in Abb. ι dargestellte.
Selbstverständlich kann der Kondenstopf f, der in dem gezeichneten und beschriebenen
Beispiel als Thermostat dargestellt ist, in beliebiger Weise ausgeführt werden.
Es kann ferner auch die Emulsionserzeugungsanlage in beliebiger Weise ausgeführt
werden.
Claims (1)
- 95 Patentanspruch:Verfahren zur Verhütung der Kesselsteinbildung und ztim Entfernen des Kesselsteines aus Kesseln, Heißwasserbehältern, Kondensatoren o. dgl. durch Emulsionen aus Leinsamen oder ähnlichen Stoffen, die mit Hilfe von gespanntem Dampf erzeugt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Emulsion, die in der mit einem Dampfkessel oder einer beliebigen Dampfleitung nur durch ein Dampf rohr verbundenen Erzeugervorrichtung zubereitet ist, unter dem Druck dieser Erzeugervorrichtung über einen mit einem Dampfverschluß versehenen Behälter in einen unter gewöhnlichem Luftdruck stehenden Sammelbehälter geleitet wird, der einen oder mehrere Dampfkessel, Heißwasserbehälter, Kondensatoren o. dgl. beliefern kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB512698X | 1925-10-13 |
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| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE512698C true DE512698C (de) | 1930-11-15 |
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| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF61385D Expired DE512698C (de) | 1925-10-13 | 1926-05-19 | Verfahren zur Verhuetung der Kesselsteinbildung und zum Entfernen des Kesselsteins aus Dampfkesseln, Heisswasserbehaeltern, Kondensatoren u. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE512698C (de) |
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1926
- 1926-05-19 DE DEF61385D patent/DE512698C/de not_active Expired
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