DE239646C - - Google Patents

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DE239646C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06HMARKING, INSPECTING, SEAMING OR SEVERING TEXTILE MATERIALS
    • D06H7/00Apparatus or processes for cutting, or otherwise severing, specially adapted for the cutting, or otherwise severing, of textile materials
    • D06H7/16Apparatus or processes for cutting, or otherwise severing, specially adapted for the cutting, or otherwise severing, of textile materials specially adapted for cutting lace or embroidery

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Sewing Machines And Sewing (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

Man hat schon Versuche gemacht, mittels Schneidvorrichtungen den unbestickten Teil, den sogenannten Grundstoff, von dem die erhöhte Stickerei tragenden Stoff teil der äußeren Linie des Stickereirandes folgend abzuschneiden. Diese Vorrichtungen, bei welchen der S.toff durch einen einerseits von einem Schneidwerkzeug, anderseits von einer Leiste gebildeten Schlitz geführt ist, ergaben keinen sauberen, der Kante genau folgenden Schnitt, da die Schlitzbreite während des Schnittes sich ungewollt verändern konnte. Vorliegende Erfindung sucht nun den sauberen, der Kante genau folgenden Schnitt dadurch zu erzielen, daß die Leiste und das aus einer gegenüber der Leiste beim Schneiden unbeweglichen Messerklinge bestehende Schneidwerkzeug in eine solche Verbindung gesetzt wird, daß die Schlitzbreite während des Schnittes die eingestellte bleiben muß. Dies kann auf verschiedene Art. und Weise erfolgen. Die einfachste ist, daß die Leiste mit der Messerklinge atarr verbunden wird.
In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung beispielsweise dargestellt, und es zeigt:
Fig. ι denselben im Aufriß,
Fig. 2 im Grundriß, . ,
Fig. 3 einen Querschnitt in größerem Maßstäbe und
Fig. 4 die Arbeitsweise desselben.
Die Vorrichtung besitzt als Schneidwerkzeug eine Messerklinge 1, die auf dem oberen Teil 2 eines Trägers 2, 3 verstellbar befestigt ist, der einen Spalt 4 hat; 5 ist eine als Schutzvorrichtung dienende, nachstellbar und schräg zum Messer befestigte Leiste, 6 ist eine Flachfeder, welche gegen die Leiste anzuliegen bestrebt ist. Die Teile 2 und 3 besitzen vorn schnabelartige Führungsteile 8 und 7 für den Stoff, s ist der Stoff und f die Stickerei auf demselben, t der abzuschneidende, unbestickte Teil des Stoffes. Diese Leiste 5 steht also so mit dem Messer in Verbindung, daß während des Schnittes die Breite des Schlitzes, der durch die Messerschneide und die obere Kante der Leiste 5 gebildet wird, stets die gleiche bleibt. Dabei steht die Messerschneide so zu der Leiste, daß sie höchstens der oberen Kante der Leiste 5 gegenüberliegt, zweckmäßig aber etwas höher. Der Schlitz zwischen Messer und Leiste ist so bemessen, daß er gerade dem unbestickten Teile des Stoffes den Durchgang gestattet, nicht aber der Stickereikante und der Stickerei selbst.
Die Wirkungsweise dieser Vorrichtung ist folgende: Der zweckmäßig nur seitlich, nicht aber etwa in verschiedene Ebenen gespannte Stoff und die Vorrichtung werden, in eine solche Lage gebracht, daß der abzuschneidende Teil t durch den einerseits von der Kante des Messers 1, andererseits von der Leiste 5 gebildeten Schlitz hindurchgeht. Hierbei kommt der unbestickte Teil unter das Messer zu liegen, während die erhöhte Stickereikante sich oben auf das Messer auflegt. Bewegt man nun den Stoff und die Vorrichtung relativ zueinander, so wird der Stoff dicht unter der erhöhten Stickereikante geschnitten, wie dies Fig. 3 zeigt, ohne daß das Messer in die erhöhte Stickereikante, einschneidet, und wobei der
Schnitt genau der äußeren Linie des Stickereirandes folgt. Die Feder 6 hat hierbei das Bestreben, die erhöhte Stickereikante fest oben auf das Messer zu ziehen.
Die Feder 6 kann auch in Wegfall, kommen, wenn der Stoff apderswie gespannt wird.

Claims (2)

  1. Paten t-An Sprüche:
    ίο i. Vorrichtung zum Abschneiden des un-
    bestickten Teiles von Stickereien mittels eines Schneidwerkzeuges, bei welcher der zu zerschneidende Stoff durch einen von einer Leiste und dem Schneidwerkzeug gebildeten Schlitz geführt ist, dadurch gekennzeichnet, daß das Schneidwerkzeug, welches aus einer gegenüber, der Leiste beim Schneiden unbeweglichen Messerklinge besteht, mit der Leiste in einer solchen Verbindung steht, daß die Schlitzbreite während des Schnittes stets die eingestellte bleibt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneide der Messerklinge nicht tiefer steht als die obere Fläche der Leiste.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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