DE239229C - - Google Patents

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DE239229C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01CPLANTING; SOWING; FERTILISING
    • A01C15/00Fertiliser distributors
    • A01C15/18Fertiliser distributors with endless chains, i.e. side transporting elements, e.g. auger or screw conveyors, swash plates

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Fertilizing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 239229 KLASSE 456. GRUPPE
ARNO GÜNZEL in ALTENBURG, S.-A.
Zerlegbare Förderkette für Dünger- und Saatstreumaschinen.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 23. März 1910 ab.
Vorliegende Erfindung betrifft eine auseinandernehmbare Förderkette für Dünger- und Saatstreumaschinen, welche Kettenglieder besitzt, deren Gelenkdorn in der Richtung seiner Achse in den Gelenkhaken des nächstfolgenden Gliedes eingeschoben werden kann. Diese Gelenkketten bieten den Vorteil, daß sie auseinandernehmbar sind ; sie besitzen aber anderseits den Nachteil, daß durch die Maulöffnung des Gelenkhakens leicht Schmutz zwischen den Gelenkdorn und den Gelenkhaken eindringen kann, woraus sich.eine sehr schnelle Abnutzung der Gelenklager ergibt.
Diesem Übelstande soll durch den Gegenstand der vorliegenden Erfindung abgeholfen werden.
Dies geschieht dadurch, daß der Gelenkhaken nicht unmittelbar an dem Gelenkdorn angreift, sondern daß zwischen beide Teile eine Hülse eingeschaltet ist. Diese Hülse ist auf dem Gelenkdorn drehbar und schiebt sich beim Aufschieben des Gelenkhakens auf den Dorn in den Gelenkhaken ein. Durch diese Hülse wird die Maulöffnung des Gelenkhakens verschlossen, so daß durch diese nicht Schmutz zwischen den Gelenkdorn und seine Lagerfläche eintreten kann.
Es empfiehlt sich, die auf dem Gelenkdorn drehbar sitzende Hülse geschlitzt auszubilden, und zwar derart, daß sie nach außen federt, so daß sie sich einerseits leicht auf den Gelenkdorn aufbringen läßt und anderseits infolge ihrer Federung nach außen beim Aufschieben des Gelenkhakens sich in diesem festklemmt.
Damit bei Verwendung der Schutzhülse nicht unnötig große Zwischenräume zwischen den einzelnen Gliedern der Kette entstehen, empfiehlt es sich, den Gelenkdorn gegenüber dein in seiner Verlängerung liegenden Teil des ihn tragenden Kettengliedes zurücktretend anzuordnen.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. ι veranschaulicht eines der zur Herstellung der Kette zu verwendenden Kettenglieder mit dem zugehörigen Hilfsglied in Ansicht.
Fig. 2 ist ein senkrechter Schnitt durch diesen Teil.
Fig. 3 veranschaulicht das eigentliche Kettenglied in Seitenansicht.
Fig. 4 zeigt, wie der Gelenkdorn des einen Kettengliedes in den Gelenkhaken des anderen Kettengliedes eingebracht wird, und
Fig. 5 zeigt die zurücktretende Anordnung des Gelenkdornes.
Das große Kettenglied α ist mit der bekannten Ausstreuknagge versehen, b ist das Zwischenglied. Der Gelenkdorn c der Glieder a und b ist nur so stark ausgebildet, daß er sich lose in der auf demselben befindlichen Gelenkschutzhülse d bewegen kann. Diese Gelenkschutzhülse d besitzt einen Schlitz f (Fig. 3). damit sie sich leicht auswechselbar auf dem Gelenkdorn c anbringen läßt. Die Glieder α und b werden, wie Fig. 4 zeigt, so ineinandergeschoben, daß hierbei der Schlitz f der Gelenkschutzhülse d nach der geschlossenen Wölbung g des Gliedes b zu liegen kommt. Diese Wölbung g ist so ausgebildet, daß sich die Gelenkschutzhülse d infolge ihrer Spannung nach außen in der Wölbung festklemmen muß. Der
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Gelenkdorn c dreht sich nunmehr nur in der durch die Gelenkschutzhülse d gebildeten Lagerung, und ist derselbe in ersichtlicher Weise gegen Eindringen von Dünger und Schmutz aα der offenen Gelenkstelle geschützt. Eine Schmierung der Kettengelenke ist unnötig; denn die Gelenkschutzhülse d bietet eine so gute Lagerung des Gelenkdornes c, daß die Kettengelenke nicht einrosten können und sich auch im übrigen, da sie gegen Eindringen von Dünger und Schmutz geschützt sind, dauernd leicht in der erforderlichen Weise bewegen. Fig. 5 zeigt die zurückspringende Ausbildung des Gelenkdornes c.

Claims (3)

  1. Patent-Anspruch ic:
    i. Zerlegbare Förderkette für Düngerund Saatstreumaschinen mit Kettengliedern, deren Gelenkdorn in der Richtung seiner Achse in den Gelenkhaken eingeschoben werden kann, gekennzeichnet durch eine auf dem Gelenkdorn drehbar sitzende Hülse (d'\ welche sich beim Aufschieben des Gelenkhakens auf den Dorn (c) in den Haken einschiebt und die Maulöffiiung des Hakens verschließt.
  2. 2. Zerlegbare Förderkette nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die auf dem Gelenkdorn (c) drehbare Hülse (d) geschlitzt und nach außen federnd ausgeführt ist, so daß sie sich beim Aufschieben des Gelenkhakens in diesem festklemmt.
  3. 3. Zerlegbare Förderkette nach Anspruch ι, dadurch gekennzeichnet, daß der Gelenkdorn gegenüber den in seiner Verlängerung liegenden Teilen des ihn tragenden Kettengliedes zurücktritt, um zwischen sich und dem nächsten Kettengliede den nötigen Raum für die ihn umgebende Hülse freizulassen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnuni
    ;en
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