DE3531840C2 - - Google Patents

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DE3531840C2
DE3531840C2 DE19853531840 DE3531840A DE3531840C2 DE 3531840 C2 DE3531840 C2 DE 3531840C2 DE 19853531840 DE19853531840 DE 19853531840 DE 3531840 A DE3531840 A DE 3531840A DE 3531840 C2 DE3531840 C2 DE 3531840C2
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DE19853531840
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Schmale GmbH and Co KG
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Schmale GmbH and Co KG
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05FDEVICES FOR MOVING WINGS INTO OPEN OR CLOSED POSITION; CHECKS FOR WINGS; WING FITTINGS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR, CONCERNED WITH THE FUNCTIONING OF THE WING
    • E05F1/00Closers or openers for wings, not otherwise provided for in this subclass
    • E05F1/08Closers or openers for wings, not otherwise provided for in this subclass spring-actuated, e.g. for horizontally sliding wings
    • E05F1/10Closers or openers for wings, not otherwise provided for in this subclass spring-actuated, e.g. for horizontally sliding wings for swinging wings, e.g. counterbalance
    • E05F1/12Mechanisms in the shape of hinges or pivots, operated by springs
    • E05F1/1284Mechanisms in the shape of hinges or pivots, operated by springs with a leaf or similar spring

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  • Closures For Containers (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft ein Federscharnier mit zwei Scharnierlappen, die an den aneinanderstoßenden Seiten über ein Scharniergelenk miteinander verbunden sind und von denen der eine eine Vorrichtung für die Be­ festigung an einem Kasten, der andere an einem Deckel eines Behälters aufweist, und mit einer Feder, deren Enden an jeweils einem der Scharnierlappen angreifen und die den Deckel beim Lösen eines Verschlusses zwi­ schen Deckel und Behälter in eine Offenstellung drückt, wobei die Angriffspunkte der Federenden an den Schar­ nierlappen mit dem Scharniergelenk in der Stirnansicht des Scharniers ein Dreieck bilden.
Federscharniere der vorgenannten Art dienen dazu, einen Deckel beim Lösen des Verschlusses in eine wählbare, in der Regel etwa 90° betragende Stellung springen zu las­ sen, so daß das Innere des Kastens sprungartig sichtbar und zugänglich wird. Angewendet werden solche Feder­ scharniere zum Beispiel bei Schmuckkästchen. Bei einem bekannten Federscharnier (DE-GM 72 15 359) ist die Feder bei geschlossenem Behälter auf Schenkelspreizung beansprucht; das Scharniergelenk liegt innerhalb der Feder. Das bringt sowohl hinsichtlich des einwandfreien Öffnens des Deckels, insbesondere nach häufiger Benut­ zung, als auch in der Montage der Feder Probleme mit sich. Bei einem weiteren Federscharnier vergleichbaren Aufbaus (DE-GM 17 36 922) liegt das Scharniergelenk mit den Angriffspunkten der Federenden in einer Linie. Dieses Scharnier hat eine andere Wirkung; es wird näm­ lich durch die Feder selbständig sowohl in Offen- wie in Schließstellung gebracht. Um aus der einen in die jeweils andere Stellung zu gelangen, müssen von außen Kräfte aufgebracht werden. Die Wirkung "Springen in die Offenstellung beim Lösen eines Verschlusses", aber einen anderen Aufbau haben Scharniere, bei denen um einen Scharnierstift eine gewendelte Feder gelegt ist, deren eines Ende an dem Deckel, deren anderes Ende an dem Behälter angreift (DE-GM 19 96 612).
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Feder­ scharnier zu schaffen, welches auch nach häufiger Benutzung sicher den Deckel öffnet und dessen Feder sich einfach einbauen läßt.
Gemäß der Erfindung wird die gestellte Aufgabe bei einem Federscharnier der eingangs genannten Art da­ durch gelöst, daß die Feder als Blattfeder ausgebil­ det und auf Schenkelschluß beansprucht ist und daß das Scharniergelenk außerhalb der Feder liegt. Unter "Schenkelschluß" ist dabei eine Feder zu verstehen, die versucht, dadurch in den entspannten Zustand zu kommen, daß die Schenkel voneinander wegbewegt werden.
Dadurch daß bei der Erfindung die Angriffspunkte der Feder an den Scharnierlappen mit dem Scharniergelenk ein Dreieck bilden, in der Regel ein gleichschenkli­ ges Dreieck, dessen Spitze das außerhalb der Feder liegende Scharniergelenk bildet, können mit der Feder auf das Scharnier und damit auf den Deckel größere Kräfte aufgebracht werden, was den Öffnungsvorgang begünstigt. Durch die - allerdings konstruktiv be­ grenzte - Wahl der Größe des Dreiecks können bei gleichbleibender Feder diese Kräfte variiert werden.
Bei der Erfindung ist als Feder eine gekröpfte Blatt­ feder, auch als ebene Biegefeder bezeichnet, verwend­ bar. Die gekröpfte Blattfeder ist vorzugsweise spiegel­ symmetrisch ausgeführt. Sie hintergreift in kraft­ schlüssiger Verbindung die Lappen des Scharniers. Sie hält den Deckel des Behälters in Offenstellung, vor­ zugsweise um etwa 90°. Wird der Deckel in Schließstel­ lung gebracht, wird die Blattfeder gespannt. Für die Einhaltung der Schließstellung ist daher ein Verschluß zwischen Kasten und Deckel des Behälters notwendig. Da die Befestigung der freien Enden der gekröpften Blattfeder nur kraftschlüssig erfolgt, ist eine ver­ einfachte Montage der Blattfeder gegeben. Die Montage kann wahlweise vor oder nach der Anbringung des Schar­ niers an den Behälter erfolgen. Die Blattfeder ist robust ausgeführt. Ermüdungen sind bei Dauerversuchen nicht aufgetreten. Eine Verarbeitung der Federschar­ niere, einschließlich ihrer Befestigung an den Behäl­ tern, kann von einem bandartigen Werkstück, zu dem die Federscharniere zusammengefaßt sind, erfolgen. Die Ausgestaltung der Blattfeder erlaubt, die das Scharniergelenk mitbildende Scharnierrolle selbst innenliegend auszuführen und von dem Basisstück der Blattfeder übergreifen zu lassen. Dadurch entfallen scharfe, beschädigende und verletzende Kanten auf der Außenseite des Behälters.
Ein Ausführungsbeispiel für das Federscharnier nach der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und wird nachfolgend beschrieben. Die Zeichnung zeigt vergrößert und bei Öffnungsstellung des Behälters ein Federscharnier mit gekröpf­ ten Scharnierlappen; wobei
  • a) die Vorderansicht,
  • b) eine Stirnansicht - mit gestrichelter Darstellung bei Schließstellung des Behälters -,
  • c) die Draufsicht darstellt.
Das als Ausführungsbeispiel gewählte Federscharnier besteht aus zwei Scharnierlappen 1, 2, die über ein Scharniergelenk 3 miteinander verbunden und über eine gekröpfte Blattfeder 4 in der dargestellten Offenstel­ lung gehalten sind.
Jeder Scharnierlappen 1, 2 ist gekröpft ausgeführt. Auch eine ebene Ausführung der Scharnierlappen ist möglich. Mittig weist jeder Scharnierlappen 1, 2 eine Aussparung 12, 22 auf, die von dem Scharnier­ gelenk 3 ausgeht. Die Aussparung 12, 22 ist Angriffs­ punkt für die gekröpfte Blattfeder 4. Jeder Scharnier­ lappen 1, 2 ist mit Vorrichtungen für die Befestigung an einem Kasten und einem Deckel eines Behälters vor­ gesehen. Im Ausführungsbeispiel sind an den Stirnsei­ ten sägezahnförmige Zacken 13, 23 für die Einbringung und Befestigung an einem Behälter aus Kunststoff vor­ gesehen. Andere Befestigungsvorrichtungen sind ver­ wendbar.
An den aneinanderstoßenden Innenkanten sind die Schar­ nierlappen 1, 2 zu Rollen 14, 24 geformt. Jeder der Rollen 14 ist gegenüber jeder der Rollen 24 kammartig versetzt. Durch die Rollen 14, 24 ist ein Scharnier­ stift 31 gesteckt. Die Rollen 14, 24 bilden zusammen mit dem Scharnierstift 31 das Scharniergelenk 3.
Die gekröpfte Blattfeder 4 ist spiegelsymmetrisch aus­ geführt. An ihren Enden 41 ist sie nach außen abgewin­ kelt. Im Anschluß an die abgewinkelten Enden 41 weist die Blattfeder 4 im wesentlichen parallele Arme 42 auf. Auf der den Enden 41 abgewandten Seite schließen an die Arme 42 voneinander wegstrebende Zwischenstücke 43 an. Die Zwischenstücke 43 sind über je eine Rundung 44 mit einem Basisstück 45 und miteinander verbunden.
Die gekröpfte Blattfeder 4 übergreift mit ihrem Basis­ stück 45 die Scharnierrolle. Das Scharniergelenk 3 liegt in der Stirnansicht des Scharniers außerhalb der Blattfeder 4. Die Enden 41 der gekröpften Blatt­ feder 4 sind als freie Federenden kraftschlüssig mit den Scharnierlappen 1, 2 verbunden. Die freien Enden 41 hintergreifen die Scharnierlappen 1, 2 in ihren Aussparungen 12, 22. Die Verbindung ist lediglich kraftschlüssig; die gekröpfte Blattfeder 4 ist auf das Federscharnier aufgesteckt. Beim Schwenken des Federscharniers in Richtung des Pfeils 32, also beim Bewegen aus der dargestellten Offenstellung in Schließ­ stellung, wird die gekröpfte Blattfeder 4 gespannt. Die Schließstellung kann daher nur durch einen Ver­ schluß zwischen Deckel und Behälter des Kastens bei­ behalten werden. Bei Freigabe des Verschlusses springt das Scharnier unter der Wirkung der gekröpf­ ten Blattfeder 4 wieder in die dargestellte Lage.

Claims (4)

1. Federscharnier mit zwei Scharnierlappen, die an den aneinanderstoßenden Seiten über ein Scharniergelenk miteinander verbunden sind und von denen der eine eine Vorrichtung für die Befestigung an einem Kasten, der andere an einem Deckel eines Behälters aufweist, und mit einer Feder, deren Enden an je­ weils einem der Scharnierlappen angreifen und die den Deckel beim Lösen eines Verschlusses zwischen Deckel und Behälter in eine Offenstellung drückt, wobei die Angriffspunkte der Federenden an den Scharnierlappen mit dem Scharniergelenk in der Stirnansicht des Scharniers ein Dreieck bilden, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder als Blatt­ feder (4) ausgebildet und auf Schenkelschluß bean­ sprucht ist, und daß das Scharniergelenk außerhalb der Feder liegt.
2. Federscharnier nach Anspruch 1, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die Enden (41) der gekröpften Blatt­ feder (4) als freie Federenden kraftschlüssig mit den Scharnierlappen (1, 2) in einer von jeweils einer ihrer Kanten ausgehenden Aussparung (12, 22) verbunden sind.
3. Federscharnier nach Anspruch 2, dadurch gekenn­ zeichnet, daß die gekröpfte Blattfeder (4) spiegel­ symmetrisch ausgeführt ist und im wesentlichen parallele Arme (42) im Anschluß an die abgewinkel­ ten Enden (41), voneinander wegstrebende Zwischen­ stücke (43) im Anschluß an die Arme (42) und ein mit den Zwischenstücken (43) über je eine Rundung (44) verbundenes Basisstück (45) aufweist.
4. Federscharnier nach einem der vorhergehenden An­ sprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Scharnier­ lappen (1, 2) gekröpft sind.
DE19853531840 1984-10-01 1985-09-06 Federscharnier Granted DE3531840A1 (de)

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