DE23920C - Vorrichtungen zum Oeffnen selbsttätig schliefsender Dampfkesselfeuerthüren mit dem Fufse - Google Patents

Vorrichtungen zum Oeffnen selbsttätig schliefsender Dampfkesselfeuerthüren mit dem Fufse

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DE23920C
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steam
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steam boiler
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DENDAT23920D
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English (en)
Original Assignee
W. E. MlKSCH in Olmütz
Publication of DE23920C publication Critical patent/DE23920C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23MCASINGS, LININGS, WALLS OR DOORS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION CHAMBERS, e.g. FIREBRIDGES; DEVICES FOR DEFLECTING AIR, FLAMES OR COMBUSTION PRODUCTS IN COMBUSTION CHAMBERS; SAFETY ARRANGEMENTS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION APPARATUS; DETAILS OF COMBUSTION CHAMBERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F23M7/00Doors

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Zweck dieser Vorrichtung ist die Vermeidung des Schadens, den durch die Einströmung der kalten Luft beim Offenlassen der Feuerthür während des Nachfeuerns der Kessel selbst erleidet, sowie der Störungen in der Dampfbildung, welche hierbei eintreten.
Bei Lokomotiven bietet dieser Mechanismus noch einen weiteren Vortheil. ' Bei den Bahnen, wo vorschriftsmäfsig das Oeffnen und Schliefsen der Feuerthür während des Nachfeuerns, um die Einströmung kalter Luft zu verhindern, Sache des Führers ist, wird hierdurch, besonders bei Klarkohlenfeuerung, die Aufmerksamkeit des Führers durch die Handhabung der Feuerthür von der Strecke und der Maschine oft abgelenkt, woraus sehr bedenkliche Folgen für die Sicherheit des Betriebes entstehen können. Nach Anbringung der vorliegenden Einrichtung braucht sich der Führer um die Handhabung der Feuerthür nicht zu kümmern und kann seine ganze Aufmerksamkeit der Strecke und der Maschine zuwenden. Bei Bahnen, wo vorerwähnte Handhabung seitens des Führers nicht streng controlirt wird, läfst der Führer bequemerweise den Heizer allein manipuliren, und dieser läfst während des Nachfeuerns die Feuerthür offen stehen; es treten während der Fahrt oft die Folgen dieses Leichtsinnes auf, als Rinnen der Rohre, unregelmäfsige Dampfbildung, heftiges Spucken der Maschine; diesen Uebelständen wird mit der Vorrichtung gleichfalls abgeholfen, da die Thür nach erfolgter Einbringung jeder Schaufel Kohlen ohne Handhabung des Heizers oder Führers zufällt.
Leichte Feuerthüren werden mittelst des Mechanismus Fig. 1 bei dem naturgemäfsen Auftreten des linken Fufses des Heizers auf den Tritt α in dem Moment, in welchem derselbe die volle Kohlenschaufel vom Tender abzieht, durch den mit dem Tritt a in Verbindung stehenden Winkelhebel h und die Zugstange k, welche mit dem an der Feuerthürspindel festen Hebel i verbunden ist, geöffnet und darauf durch die unter dem Tritt α befestigte Feder t sogleich wieder geschlossen, wenn der Heizer nach dem Herausziehen der leeren Schaufel aus der Feuerbüchse den linken Fufs vom Tritt α abhebt. Der Schlitz / in der Zugstange ist angebracht, um die Thür auch beliebig weit mit der Hand öffnen zu können.
Schwere Thüren werden durch den Mechanismus Fig. 2 geöffnet und geschlossen, und zwar mittelst Dampf kraft wie folgt: In dem Moment, in welchem der Heizer die volle Schaufel vom Tender abzieht und sich der Feuerthür zuwendet, mufs er naturgemäfs mit dem linken Fufs auf den Tritt α treten, wodurch der Dampf hahn b, wie in Fig. 3, gedreht wird, so dafs der Dampf, welcher aus dem Leitungsrohr c durch den Kanal m eintritt, durch diesen in die Hülse d hinter den an der Feuerthürspindel festen Flügel e gelangt und diesen so lange dreht, bis die Kante η die Kanalmündung m schliefst, worauf der in der Hülse d eingeschlossene Dampf expandirt und den Flügel e weiter dreht, bis die Kante 0 die Oeffnung ί frei macht und so der Dampf durch das Rohr s1 unter der Maschine ausströmt. Durch diesen .Vorgang wird die Thür geöffnet.
Wird der Fufs vom Tritt abgezogen, so wird der Tritthebel h durch die Feder t in die Höhe gedrückt, wodurch der Hahn zurückgedreht und
infolge dieser Umsteuerung die Thür geschlossen wird. Der Mechanismus läfst gleichzeitig auch das Oefihen der Thür mit der Hand zu. Bei Tenderlokomotiven, Lokomobilen und stationären Kesseln wird der Tritt α und der Winkelhebel h der Lage des Kohlenkastens entsprechend geändert werden müssen.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Zum Oeffnen und Schliefsen von Dampfkesselfeuerthüren ein Mechanismus, bestehend aus:
    a) dem Tritt a, dem Winkelhebel h, dem an der Feuerthürspindel befestigten, mit Hebel h durch Zugstange k und dem mit Schlitz / versehenen Zwischenstück verbundenen Hebel i in Combination mit der unter dem Tritt a angebrachten Feder t, derart, dafs durch Auftreten auf den Tritt a die Feuerthür geöffnet und beim Abwenden des Heizers von der Feuerung durch Feder t selbstthätig geschlossen wird, oder
    b) dem Tritt a, dem Winkelhebel h in Combination mit dem Dampfapparat derart, dafs beim Auftreten auf α der Dampfapparat durch Oeffnen des Hahnes b in Thätigkeit tritt, d. h. die Feuerthür durch den Apparat geöffnet wird und ebenso beim Abwenden des Heizers von der Feuerung die Thür selbstthätig, veranlafst durch die auf a wirkende Feder / und dadurch erfolgte Umsteuerung des Hahnes b, geschlossen wird.
    Der unter b) genannte Dampfapparat, bestehend aus dem Cylinder d mit Dampfhahn b, dem mit der Feuerthürspindel fest verbundenen flügelartigen Kolben e mit Ansatz n, den Dampfeintrittskanälen m und dem Austrittskanal s.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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