DE239160C - - Google Patents
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- DE239160C DE239160C DENDAT239160D DE239160DA DE239160C DE 239160 C DE239160 C DE 239160C DE NDAT239160 D DENDAT239160 D DE NDAT239160D DE 239160D A DE239160D A DE 239160DA DE 239160 C DE239160 C DE 239160C
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- cartridge
- sleeve
- projectile
- propellant charge
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Links
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B5/00—Cartridge ammunition, e.g. separately-loaded propellant charges
- F42B5/02—Cartridges, i.e. cases with charge and missile
- F42B5/16—Cartridges, i.e. cases with charge and missile characterised by composition or physical dimensions or form of propellant charge, with or without projectile, or powder
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Containers And Packaging Bodies Having A Special Means To Remove Contents (AREA)
- Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)
- Toys (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
JVl 239160 KLASSE 72 d. GRUPPE
Artilleriepatrone für veränderliche Treibladung. Patentiert im Deutschen Reiche vom 19. März 1910 ab.
Um bei Steilfeuergeschützen der Höhe und Entfernung des Zieles entsprechend die Treibladung
verändern zu können, ohne das Geschoß abzunehmen, hat man die Kartuschhülse aus zwei Teilen verfertigt. Die beiden
Teile sind der hülsenartige Körper, der mit dem Geschoß fest verbunden ist und eine
große Öffnung im Boden besitzt, und ein Deckel zum Verschließen dieser Öffnung.
ίο Beide Teile sind durch Scharnier und Riegel
miteinander verbunden. Zur Veränderung der Treibladung wird der Deckel abgeklappt. Infolge
des wenig dichten Abschlusses der beiden Teile war die Treibladung zu wenig gegen
Witterungseinflüsse geschützt.
Dieser Mangel ist der Erfindung gemäß dadurch beseitigt, daß die Kartuschhülse aus
zwei ineinandergeschobenen Hülsenkörpern besteht, " von denen einer mit dem Geschoß
durch eine dichte und feste Verbindung vereinigt ist, während der andere, der die Treibladung
enthält, in den ersteren eingeschoben ist.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel in drei Abbildungen
dargestellt.
Der äußere Kartuschhülsenteil α ist vorn und hinten offen. Sein vorderes Ende ist
auf dem hinter dem Führungsbande b gelegenen Teile des Geschosses c durch eine dichte
und feste Verbindung befestigt. Im gezeichneten Falle ist diese dadurch hergestellt, daß
das Geschoß auf seinem ganzen Umfange mit einer Nut versehen ist, in die das Material
des Hülsenteiles α als Wulst d eingedrückt ist. Damit die Hülse aus dem Laderaum
nach abgegebenem Schusse durch den Patronenauswerfer entfernt werden kann, ist
sie hinten mit einem nach außen aufgebogenen Rande e ausgerüstet.
Der Hülsenkörper f hat die Form einer gewöhnlichen Kartuschhülse und besteht aus
dem vorn offenen Zylinder, der hinten durch den Boden abgeschlossen ist. Der feste Auswerferrand
g legt sich, sobald die Hülse f in den mit dem Geschosse verbundenen Teil
eingeschoben ist, an dessen aufgebogenen Rand β an. Die innere Kartuschhülse nimmt
die veränderliche Treibladung auf, die durch den Preßspandeckel h festgelegt ist.
Um die beiden Hülsenkörper gegen eine gegenseitige Verdrehung zu sichern, weist der
Rand der inneren Hülse mehrere segmentartige Vorsprünge i auf, während der Rand
der äußeren Hülse entsprechend abgeschnitten ist. Die Vorsprünge erleichtern gleichzeitig
das Ausziehen der inneren Hülse aus der äußeren, wenn z.' B. die Treibladung verändert
werden soll.
Die Bewegung des Geschosses nach Entzündung der Treibladung setzt bei der neuen
Patrone erst bei einem wesentlich höheren Gasdrucke ein. Hierdurch ergibt sich eine
bessere Ausnutzung des Pulvers.
Claims (2)
- Patent-Ansprüche: .
ι. Artilleriepatrone für veränderliche Treibladung, bei der die Kartuschhülse aus zwei leicht lösbar miteinander verbundenen Teilen besteht, dadurch, gekennzeichnet, daß der eine Teil kartuschhülsenartig ausgebildet und in den anderen, mantelförmig ausgebildeten, eingeschoben ist. , - 2. Patrone nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß beide Hülsen mit einem umgebogenen Auswerferrand versehen sind, an dem sie von dem Auswerfer gefaßt werden können.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE191104389X | 1910-03-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE239160C true DE239160C (de) |
Family
ID=32479324
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT239160D Active DE239160C (de) | 1910-03-18 |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE239160C (de) |
| GB (1) | GB191104389A (de) |
-
0
- DE DENDAT239160D patent/DE239160C/de active Active
-
1911
- 1911-02-21 GB GB191104389D patent/GB191104389A/en not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB191104389A (en) | 1911-08-03 |
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