AT32520B - Schutzkappe für auf Geschossen angebrachte Zünder. - Google Patents

Schutzkappe für auf Geschossen angebrachte Zünder.

Info

Publication number
AT32520B
AT32520B AT32520DA AT32520B AT 32520 B AT32520 B AT 32520B AT 32520D A AT32520D A AT 32520DA AT 32520 B AT32520 B AT 32520B
Authority
AT
Austria
Prior art keywords
cap
attached
protective cap
detonators
projectiles
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Leon Duvignau De Lanneau
Original Assignee
Leon Duvignau De Lanneau
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Leon Duvignau De Lanneau filed Critical Leon Duvignau De Lanneau
Application granted granted Critical
Publication of AT32520B publication Critical patent/AT32520B/de

Links

Landscapes

  • Closures For Containers (AREA)

Description


   <Desc/Clms Page number 1> 
 



  Schutzkappe für auf Geschossen angebrachte Zünder. 
 EMI1.1 
 angebrachten Zünder zum Gegenstand. 



   Es bestehen bereits Schutzvorrichtungen, die aus einer Haube von weichem Metall, z. B. Blei gebildet werden. Die Nachteile derartiger Hauben sind bekannt. Einerseits mangelt ihnen die 
 EMI1.2 
   Abreissschnur eine unvollständige   ; endlich lassen sie in den zum Justieren der Zünder dienenden Vorrichtungen   Metallrückstände   zurück. Diese Übelstände hat man durch Anwendung einer mehrteiligen starren Kappe zu beseitigen versucht, die einen an dem Zünder befestigten Untersatz besitzt, der zwecks Abnahme der Kappe mit Hilfe einer   Abreissschnur   zerrissen wird, während die eigentliche Kappe vermittels eines Falzes über die Ränder dieses Untersatzes greift. 



   Derartige Schutzkappe haben, abgesehen von ihrer Mehrteiligkeit, den höheren Herstellungs- 
 EMI1.3 
 den Nachteil, dass sie gerade so wie die Bleischutzkappen einer Abreissschnur bedürfen. deren   Durehgangastelle   notwendigerweise die Abdichtung unvollkommen macht. Ausserdem ist die 
 EMI1.4 
 
Die den Erfindungsgegenstand bildende Schutzkappe besteht im wesentlichen aus einer starlet Metallhaube, die aus einem einzigen Stück gebildet und mit einem äusseren Vorsprung 
 EMI1.5 
 und sicher angebracht wird.

   Diese Haube wird mit ihrem unteren Rand durch Ziehen oder   Um-   bördeln in oder unter einer Einziehung oder einem Wulstrand befestigt, die zu diesem Zwecke an dem ogivalen Teil des Geschosses oder an der Zünderplatte oder an einem zwischen   Geschoss   und Zünder eingefügten oder befestigten Ring vorgesehen sind. 



   Die Zeichnungen stellen verschiedene beispielsweise Ausführungsformen der Erfindung dar.
In Fig. 1 bezeichnet a den obersten Teil der   Geschossspitze   und b den Zünder. Die Schutzkappe wird durch die starre Metallhaube c gebildet, die so geformt ist, dass sie an passender Stelle einen Wulstring   d   bildet, der eine Stütze für ein Abreisswerkzeug abgibt. 



   Der zur Befestigung der Kappe dienende Rand e ist an der   Geschossspitze angebracht   und um ihn wird der untere Rand f der Kappe gebördelt. Letztere besitzt überdies eine   AIJstufung 9,   mit der sie sich auf den oberen Teil h des Randes e auflegt. 



   Bei der Ausführung nach Fig. 2 ist der Wulst d durch einen auf die eigentliche Kappe c aufgeschobenen und mit ihr   verlöteten   Ring d gebildet. Der zur Befestigung der Kappe dienende Rand e ist als Vorsprung an der Zünderscheibe angebracht. Nach Fig. 3 wird der Rand e durch den vorspringenden Rand eines Metallringes gebildet, der entsprechende Dicke und Festigkeit hat und zwischen   Geschossspitze   a und Zünder b bleibend eingefügt ist. Fig. 4 zeigt eine Ausführung, bei der der   unt. ere Rand I der Kappe   in eine Ringnut e eingesetzt ist, die in die Abkappllng   der ogivalen Geschossspitze eingeschnitten   ist und an letzterer einen Reifen m stehen lässt, der 
 EMI1.6 
 



   Die Dichtigkeit wird bei den Ausführungen nach Fig.   1. 2 und   3 auf folgende Weise erreicht :
Die miteinander in Berührung kommenden Teile der Haube c und des zur Befestigung   dienenden   Randes e werden vor Aufsetzen der Kappe mit einer dünnen Schichte Firnis oder 

 <Desc/Clms Page number 2> 

 einem die   Zünderjuatier Vorrichtung   nicht   verschmierenden   Anstrich versehen. Nach Aufbringen und Befestigen der Kappe wird die an dem Geschoss bleibende Fuge mit einer Firnisschicht oder einem zweiten Anstrich bedeckt und dadurch eine weitere Gewähr für das Dichthalten gegeben. 



   Bei der Ausführung nach Fig. 4 werden die Wandungen der Ringnut e mit einer Firnisschichte oder einem Anstrich versehen, ehe die Kappe eingesetzt wird. 



   In allen Fällen ist aber nur eine einzige Fuge zwischen Kappe und Geschoss vorhanden, die überdies vollkommen abgedichtet werden kann. 



   Beim Schiessen wird die Kappe mittels eines Schlüssels oder einer schwenkbaren Vorrichtung losgerissen ; mit Vorteil kann das in Fig. 5 und 6 dargestellte Werkzeug Verwendung finden. 



  Fig. 5 ist eine Vorderansicht des Werkzeuges. Fig. 6 eine Seitenansicht des am Geschoss zum Abreissen einer nach Fig. 2 befestigten Kappe angelegten Werkzeuges. Es besteht aus einer an einem Stiel k angebrachten Gabel, deren Arme finger-oder daumenartig abgebogene Enden n haben und die jeder an einem passenden Zwischenpunkt eine Schraube o besitzen, welche Schrauben dazu dienen, das Werkzeug an der Geschossspitze anzuklemmen und zugleich Drehzapfen zu bilden, um durch Abwärtsschwenkung des Werkzeuges die Daumen n zu heben. Letztere stützen sich hiebei gegen den Wulstring   d   und durch blosses   Herabdrücken   des Griffes k im Sinne des Pfeiles (Fig.   6)   kann daher die Haube vollständig losgerissen werden. 



   Man kann auch ein schwenkbares Gerät, u. zw. besonders vorteilhaft in dem Falle verwenden, wenn die Geschosse auf den Patronenhülsen festgemacht sind (Einheitspatronen). Eine derartige Anordnung ist in Fig. 7 veranschaulicht. Das Gerät besteht aus einer zur Aufnahme des ogivalen Geschlssteiles bestimmten Hülse p, die mittels zweier Zapfen in den   Seitenwänden   eines Lagerkastens oder den Ständern s eines Lagergestelles drehbar ist. Auf diesem sitzt eine Platte    < mit einer schlitzartigen Durchbrechung M,   die eine Erweiterung v besitzt, um den Wulstrand   d   der Schutzkappe durchzulassen. 



   Um die Kappe abzuziehen, genügt es, die Hülse p um ihre Zapfen zu schwenken. Die Patrone, auf die der Kanonier bloss die Hände zu legen braucht, bildet selbst den Hebel des Gerätes. Die Schutzkappe   kommt   mit dem engen Teil u des Schlitzes in Eingriff und verlässt das Geschoss, sobald die schwenkende Bewegung genügend fortgesetzt wird. Auf der Grundplatte des Gestelles   kann   eine   Feder r angebracht   sein, die die   Rückkehr   der Hülse p in ihre ursprüngliche Stellung   erleichtert.

   Das Gerät   kann so eingerichtet sein, dass es sich leicht am Munitionskasten oder am   Rohr befestigen   lässt. 
 EMI2.1 
 
 EMI2.2 
 äusseren Wulstrand d versehen ist, der mit der Kappe in einem Stück hergestellt oder bleibend fest auf derselben angebracht ist, während der untere Rand der Kappe in oder unter einer Einziehung oder einem Wulstrand e durch Ziehen oder Umbördeln befestigt wird, der entweder an der Geschossspitze oder an dem Zünder oder aber an einem zwischen Geschoss und Zünder bleibend befestigten Ring vorgesehen ist.

Claims (1)

  1. . Zum Abreissen einer Verkapselung nach Anspruch 1 beim Schusse ein Werkzeug, bestehend ans einer an einem Stiel sitzenden Gabel, deren Arme mit seitlichen regelbaren Vorsprüngen EMI2.3 eine die Patronen aufnehmende Hülse drehbar und vor letzterer eine geschlitzte Platte angeordnet ist, welch letztere eine Erweiterung des Schlitzendes zwecks Durchtretens des Wulstrandes der abzuziehenden Schutzkappe aufweist, während der gerade Teil des Schlitzes die Kappe zurückhält.
    \\enn sie durch eine Schwenkung der Hülse in derselben eingeschoben wird.
AT32520D 1907-08-31 1907-08-31 Schutzkappe für auf Geschossen angebrachte Zünder. AT32520B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT32520T 1907-08-31

Publications (1)

Publication Number Publication Date
AT32520B true AT32520B (de) 1908-04-10

Family

ID=3547698

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
AT32520D AT32520B (de) 1907-08-31 1907-08-31 Schutzkappe für auf Geschossen angebrachte Zünder.

Country Status (1)

Country Link
AT (1) AT32520B (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE950716C (de) Platzpatrone
DE2458876C2 (de) Rohrverbindung
DE2323244B2 (de) Flügelstabilisiertes Unterkalibergeschoß
DE3238269A1 (de) Uebungspatrone mit plastik-geschoss oder -geschossnachbildung
DE2230457B2 (de) Zwischenwand für Raketentriebwerke
DE1728251B2 (de) Griffstück für eine Selbstladepistole
DE2704349A1 (de) Abschlagpatrone
AT32520B (de) Schutzkappe für auf Geschossen angebrachte Zünder.
DE1905294C3 (de)
DE1905294B2 (de) Geschoss
CH638268A5 (de) Endstueck zum abschluss von dachrinnen.
DE201041C (de)
DE551830C (de) Luftwaffe
DE1431607A1 (de) Vorrichtung zum Einsetzen eines Gegenstandes in eine Aufnahmeoeffnung
DE1703206A1 (de) Verschluss zur Verwendung beim Abfeuern von unterkalibrigen UEbungspatronen von rueckstossfreien Waffen
DE2508180A1 (de) Geschoss fuer uebungsmunition
DE2907612C2 (de)
DE3246657C2 (de)
DE282185C (de)
DE595066C (de) Geschoss mit Unterdruck erzeugenden Gleitstufen
DE485546C (de) Nachgiebiger Grubenstempel
DE247944C (de)
DE2028092C3 (de) Schlagzünder
AT40756B (de) Füllreißfeder.
DE453925C (de) Zuender fuer Handgranaten