DE239113C - - Google Patents

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DE239113C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N3/00Investigating strength properties of solid materials by application of mechanical stress
    • G01N3/40Investigating hardness or rebound hardness

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Pathology (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— JVe 239113 -KLASSE 42&. GRUPPE
JEAN BECHE in HÜCKESWAGEN.
Feilenprüfmaschine. Patentiert im Deutschen Reiche vom 17. Januar 1911 ab.
Um Feilen auf ihre Schneidfähigkeit zu prüfen, dient die unter Nr. 206703 patentierte Maschine. Hierbei wird die Feile mechanisch hin und her bewegt, um ■' einen mit einem bestimmten Druck vorliegenden, in seiner Längsrichtung verschiebbaren Prüfstab abzufeilen. Die Anzahl der Feilstriche sowie die abgefeilte Länge des Prüfstabes sind aus einem von der Maschine aufgezeichneten Diagramm ersichtlich.
Da nun die Spitzen der Feilenzähne nicht gleich hoch sind, so werden die vorstehenden Zähne stark beansprucht und zuerst abgenutzt. Die stumpfen Zähne berühren den Prüfstab Strich für Strich in derselben Horizontalebene, wodurch Rillen entstehen, welche ein Weiterschneiden der Feile verhindern. Hierdurch erklärt sich auch der plötzliche Abfall der Kurven 1 und 2 (im Diagramm Fig. 5 punktiert dargestellt).
Gemäß der vorliegenden Erfindung ist der Prüfstab um seine Achse drehbar angeordnet; bei jedem Feilenhube, und zwar am Ende des Rückwärtshubes der Feile, wird er um einen kleinen Betrag gedreht.
Durch diese Einrichtung kommen stets neue Flächen des Prüfstabes mit der Feile in Berührung, wodurch das Entstehen von Rillen ausgeschlossen ist. Die Kurve verläuft nun mehr mit natürlichem Abfall, wie in Fig. 5 die dritte Kurve zeigt. Hierdurch ist ein sicheres Prüfen der Feilen gewährleistet.
Der Arbeitsvorgang der Prüfung ist folgender: Die Feile α (Fig. 1, 2 und 3) wird vor dem mit bestimmtem Druck vorliegenden Prüfstab hin und her bewegt. Bei dem Arbeitshub ist der Stab gegen die Feile gedrückt; am Ende dieses Hubes wird er mittels der Daumenwelle c und des Hebels d, welcher durch ein Drahtseil mit der kleinen Rolle β in Verbindung steht, zurückgeschoben, so daß die Feile frei wird. Am Ende des Rückwärtshubes der Feile erfolgt eine kleine Drehung des Prüfstabes, der am zweckmäßigsten einen Kreisquerschnitt erhält, auf folgende Weise:
Um den Stab b (Fig, 4) liegt eine Bandbremse f, welche mit einem Hebel g· versehen ist. Bei der Bewegung des Hebels g in der Richtung des Pfeiles spannt sich das Bremsband fest um den Prüfstab und dreht denselben. Die Bewegung des Hebels erfolgt durch den Anschlag h, welcher mit dem die Feile tragenden Schlitten verbunden ist. Wird bei der Umkehr der Bewegung der Hebel g frei, so löst sich die Bremse und wird durch die Feder k in ihre erste Lage zurückgebracht. Damit die Bremse die hin und her gehende Bewegung des Prüfstabes nicht mitmacht, ist sie bei I (Fig. 2) gehalten.
Der rotierende Prüfstab hat noch den Vorteil, daß sein Querschnitt ziemlich groß gewählt werden kann, so daß er für schmale und breite Feilen gleich gut Verwendung findet. Bei der zu Anfang erwähnten Maschine dagegen muß der Stab der Breite der Feile angepaßt sein. Ist er breiter als die Feile, so feilt dieselbe eine Furche ein, ist er schmales, so ist die Feile nicht ausgenutzt. Ferner ist es durch Benutzung eines rotierenden Stabes mit großem Querschnitt möglich, eine
Anzahl Feilen an demselben Stab auf ihre Schnittfähigkeit zu prüfen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Feilen Prüfmaschine mit hin und her bewegter Feile, gekennzeichnet durch eine Verbindung des Prüfstabes mit sich bewegenden Teilen der Maschine, durch die der Prüfstab nach jedem Arbeitshub um einen kleinen Betrag gedreht wird, so daß stets eine neue Fläche mit der Feile in Eingriff kommt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen,
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