DE23893C - Luftgewehr - Google Patents

Luftgewehr

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DE23893C
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DE
Germany
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chamber
piston
barrel
spring
air
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Active
Application number
DENDAT23893D
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English (en)
Original Assignee
A. KEMPE in Olbernhau, Sachsen
Publication of DE23893C publication Critical patent/DE23893C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41BWEAPONS FOR PROJECTING MISSILES WITHOUT USE OF EXPLOSIVE OR COMBUSTIBLE PROPELLANT CHARGE; WEAPONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F41B11/00Compressed-gas guns, e.g. air guns; Steam guns
    • F41B11/60Compressed-gas guns, e.g. air guns; Steam guns characterised by the supply of compressed gas
    • F41B11/64Compressed-gas guns, e.g. air guns; Steam guns characterised by the supply of compressed gas having a piston effecting a compressor stroke during the firing of each shot
    • F41B11/642Compressed-gas guns, e.g. air guns; Steam guns characterised by the supply of compressed gas having a piston effecting a compressor stroke during the firing of each shot the piston being spring operated

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Auf beiliegender Zeichnung ist in Fig. 1 und 2 das Gewehr, welches in der Regel als Kinderspielzeug ausgebildet wird, geschlossen und geöffnet in Längsansicht mit geschnittenem Schaft dargestellt. Fig. 3 ist eine obere Ansicht desselben. Fig. 4 und 5 sind Schnitte durch die Kammer,· geöffnet und geschlossen. Das in den bisher aufgeführten Figuren gezeichnete Gewehr ist zum Abschiefsen von Bolzen bestimmt, während Fig. 6 und 7 die Einrichtung zum Verknallen von Papierscheibchen zeigt.
Die mit Handhabe α versehene Kammer b bildet den Luftcylinder und ist an ihrem vorderen Ende mit einer Oefmung i zum Auslassen der comprimirten Luft und einem Dichtungsring 0 aus Kautschuk, Leder etc. versehen; in der Kammer b kann der Kolben d gleiten, dessen Stange f mit einem Ansatz g verseheil ist, hinter welchen die Abzugfeder h greifen kann, wenn die Kammer geöffnet, sammt Kolben d zurückgeschoben, Fig. 5, und damit die Feder / gespannt ist. Diese Feder stützt sich einerseits gegen den Kolben d, andererseits gegen den vorderen Boden des Führungsrohres m für die Kolbenstange und Kammer. Ist die Kammer auf diese Weise geöffnet, so wird der Bolzen x, Fig. 8, oder ein anderes Geschofs in den Lauf η gebracht und die Kammer wieder vorgeschoben, wie in Fig. 5 punktirt angedeutet. An dieser Bewegung kann aber der Kolben d nicht theilnehmen, er verbleibt vielmehr in seiner Stellung und die Feder /ist gespannt, Fig. 1. Beim Abdrücken mittelst des Abzuges ρ wird der Kolben aber frei, schnellt vor und comprimirt die Luft im Cylinder b, welche, aus der Oeffhung i ausströmend, den Bolzen λ; oder das Geschofs aus dem Lauf treibt. Es mag noch erwähnt werden, dafs die Kammer b in geschlossenem Zustande durch eine kleine Drehung, wie beim Mausergewehr, fixirt wird, wie Fig. 1 veranschaulicht. Soll dieses Gewehr zum Verknallen von Papierscheibchen dienen, so wird, wie Fig. 6 und 7 veranschaulichen, die Oeffnung i trichterförmig erweitert, desgleichen das Loch r im Lauf n-, der hier ein einfaches Blechrohr bildet. Die Papierscheibe wird einfach zwischen Kammer und Lauf festgeklemmt und platzt beim Abdrücken durch den in der Kammer entstehenden Luftdruck. Um den Knall wirksamer zu machen, ist das Loch 5 im Blechrohr des Laufes angeordnet. Man kann ein zum Verknallen von Papierscheibchen eingerichtetes Gewehr auch zum Verschiefsen von Bolzen brauchen, indem man in das Loch r die Einsatzröhre t steckt, Fig. 9. Bei der in Fig. 10 und 11 dargestellten Modification wird die Feder / beim Schliefsen der Kammer b gespannt. Zu diesem Zweck geht von der Rückseite des Kolbens d das Rohr ν mit Endansatz aus und die Feder / ist in diesem Rohr eingeschlossen, stützt sich einerseits gegen die Rückseite des Kolbens d, andererseits gegen die mit der Kammer 6 verbundene Scheibe w, welche auch der Kolbenstange / als Führung dient. Wird die Kammer geöffnet, Fig. 11, so fafst die Abzugsfeder h hinter den Ansatz des Kolbenrohres ν und hält dieses sowie den Kolben zurück, so dafs beim Vorschieben der Kammer b die Feder / durch Scheibe w zusammengedrückt und gespannt wird, während die Kammer b selbst' durch eine kleine Rechtsdrehung fixirt wird, indem sich die Handhabe
hinter den Ausschnitt der Kammerführung legt, wie beim Verschlufs des Mausergewehres. Beim Abdrücken wird die Feder h ausgelöst und der Kolben d schnellt unter dem Einflufs der Feder / vor, comprimirt die Luft in dem Cylinder b und bewirkt das Abschiefsen des Geschosses oder Verknallen des Papierscheibchens.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. An einem Luftgewehr die Anordnung der als Luftcylinder ausgebildeten Kammer b in Verbindung mit Kolben d und Feder /, welche beim Oeffnen oder Schliefsen der Kammer gespannt wird und beim Abdrücken durch Comprimirung der Luft das Abschiefsen des Geschosses oder Verknallen einer Papierscheibe bewirkt.
    In Verbindung mit der Kammer b die erweiterte Oeffnung r des Laufes, zum Zweck, Papierscheibchen, welche zwischen dem hinteren Ende des Laufes und dem vorderen Ende der Kammer geklemmt werden, zu verknallen, sowie die Anordnung des Schallloches ί im Lauf η und der Einsatzröhre t.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT23893D Luftgewehr Active DE23893C (de)

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