DE238463C - - Google Patents

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DE238463C
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Germany
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casting
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B11/00Details of, or accessories for, machines for mechanical composition using matrices for individual characters which are selected and assembled for type casting or moulding
    • B41B11/52Moulding or casting devices or associated mechanisms

Landscapes

  • Casting Devices For Molds (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 15«. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 1. Januar 1910 ab.
Beim Gießen von dünnen Bleizeilen oder Streifen (Regletten) auf Matrizensetz- und Zeilengießmaschinen kommt es häufig vor, daß beim Ausstoßen der gegossenen dünnen Streifen die entsprechend noch dünnere Ausstoßplatte sich in die Bleizeile eindrückt, wodurch die letztere in der Gießform stecken bleibt Diesem Übelstande soll durch die nachstehend beschriebene Erfindung abgeholfen
ίο werden, und zwar dadurch, daß in den Gießschlitz ein Einsatzstück eingesetzt wird, das seinerseits die eigentliche Form für die zu gießenden Streifen oder Bleizeilen enthält und durch die Ausstoßplatte zusammen mit dem gegossenen Streifen aus dem Gießschlitz ausgestoßen wird. Das Einsatzstück wird aus mehreren Teilen hergestellt, die sich leicht auseinandernehmen lassen, so daß die gegossenen Bleizeilen oder Streifen nach dem Ausstoßen bequem herausgenommen werden können.
Auf der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung dargestellt, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Gießform im Schnitt mit eingesetztem Einsatzstück in der Gießstellung.
Fig. 2 bis 4 sind schaubildliche Ansichten von verschiedenen Ausführungsformen der Einsatzstücke.
In den Gießschlitz der Gießform 1 wird in bekannter Weise das flüssige Metall durch das Mundstück 2 des Gießtopfes geführt, wobei der Gießschlitz auf der Vorderseite durch Matrizen 3 oder beim Gießen von Regletten durch einen oder beide Schraubstockbacken abgeschlossen wird. In den Gießschlitz werden die Einsatzstücke 4 gesetzt, welche die Form 5 der Regletten bilden. Diese Einsatzstücke haben einen rechteckigen Schlitz 6 (Fig. 2), in welchen das Metall hineingepreßt werden kann. Nachdem das Abgießen erfolgt ist, wird das Einsatzstück 4 mit der in ihm gegossenen Reglette nach dem Beschneiden des Rückens aus dem Gießschlitz ausgestoßen. Um die Reglette leicht aus dem Einsatzstück entfernen zu können, ist letzteres zweiteilig gemacht und besitzt einen Deckel 7, der mittels Ansätze 8 in den Enden 9 des Einsatzstückes 4 gehalten wird. Die Ansätze 8 und der unter diesen liegende Teil der Enden 9 sind vorteilhaft abgeschrägt, damit man den Deckel 7 mittels eines Schraubenziehers leicht lösen kann. Um ein Verschieben des Einsatzstückes innerhalb der Gießform beim Beschneiden des Rückens der gegossenen Reglette zu vermeiden, ist* das Einsatzstück mit Ansätzen 10 versehen, welche sich gegen die in dem Gießschlitz der Gußform ι vorgesehenen entsprechenden Ansätze legen.
Um Regletten von geringerer Höhe zu gießen, kann man den vorderen Teil der Form in bekannter Weise mittels eines Ansatzes 11 verschließen, der entweder am Deckel 7 (Fig. 3) oder auch am Boden des Einsatzstückes angebracht ist. Die Herstellung kürzerer bzw. verschieden langer Regletten kann dadurch erfolgen, daß die Form des Einsatzstückes 4 in ebenfalls bekannter Weise in eine Anzahl gleicher oder verschieden großer Zellen 12 geteilt wird, die dadurch gebildet sind, daß
entweder am Boden oder am Deckel des ] Einsatzstückes oder an beiden Rippen' 13 j vorgesehen sind. j

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Gießvorrichtung zur Herstellung schwacher Bleizeilen (Regletten) durch Matrizen-
    setz- und Zeilengießmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß in den Gießschlitz der Gießform ein die Form der schwachen Zeile umschließendes, aus zwei oder mehr Teilen bestehendes Einsatzstück geschoben wird, das nach dem Guß zusammen mit der gegossenen Bleizeile aus der Gießform ausgestoßen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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