DE238249C - - Google Patents

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DE238249C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B68SADDLERY; UPHOLSTERY
    • B68GMETHODS, EQUIPMENT, OR MACHINES FOR USE IN UPHOLSTERING; UPHOLSTERY NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B68G3/00Treating materials to adapt them specially as upholstery filling
    • B68G3/08Preparation of bed feathers from natural feathers

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Gegenstand der Erfindung ist eine Maschine, durch welche das Schleißen von Federn, d. h. die Abtrennung der Fahne vom Kiel einer Feder bewirkt wird.
Das Wesen der Erfindung besteht darin, daß der Unterschied der Geschwindigkeit von getrennten Walzenpaaren, zwischen denen sowohl der Kiel als auch die Fahne der Feder hindurchgeführt wird, benutzt wird, um die
ίο Fahne vom Kiel der Federn seitlich abzureißen. Die Walzenpaare werden durch Einstellung oder Federung oder auch dadurch, daß sie zum Teil aus elastischem Material bestehen, mit genügender Kraft gegeneinandergedrückt, um den zwischen ihnen befindlichen Federteil festzuhalten und zwischen sich durchzuschieben. Es kann hierbei ein ununterbrochener Arbeitsvorgang erzielt werden.
Die Zeichnung stellt den Erfindungsgegenstand in
Fig. ι in einer vorderen Ansicht, in
Fig. 2 in einer Seitenansicht und in
Fig. 3 in einer Teilansicht von oben gesehen dar.
Eine untere geteilte Walze, welche aus den drei Teilen 1, 2 und 3 besteht, wird durch die Welle 4 in der Weise angetrieben, daß die beiden gleichen auf die Welle gekeilten Scheiben 1 und 3 gegenüber der losen auf der Welle 4 sitzenden Scheibe 2 mit geringerer Geschwindigkeit umlaufen als die mittlere Scheibe 2. Diese Scheibe 2, welche im Gegensatz zu den beiden glatten Walzen 1 und 3 mit Querriffelung versehen ist, wird mittels eines Zahnkranzes 5 von einer oberen Walze aus angetrieben.
Die über der beschriebenen unteren Walze gelagerte obere Walze ist ebenfalls in drei Scheiben 6, 7 und 8 geteilt, von denen wieder die beiden äußeren 6 und 8 glatte Scheiben sind, während die mittlere, lose auf der Welle 9 sich drehende Scheibe 7 quer geriffelt und fest verbunden mit einem Zahnkranz 10 ist, der in den Zahnkranz 5 der Scheibe 2 eingreift. Der Antrieb der Scheibe 7 und damit auch der Scheibe 2 erfolgt durch das Zahnrad 11. Dieses wird ebenso wie die Wellen 4 und 9 durch das Zahnradvorgelege 12 von einer Kurbel 13 aus angetrieben.
Die Federn werden nun auf einem aus einem bewegten endlosen Bande gebildeten Zuführungstisch 14 so zwischen die Walzen eingeführt, daß der Kiel der Feder von der schneller umlaufenden geriffelten mittleren Scheibe erfaßt wird, während die Fahnen der Federn unter die seitlichen Scheiben zu liegen kommen Die -seitlichen Scheiben erhalten einen Belag, welcher ein dichtes Anpressen an die Federn gestattet; · erforderlichenfalls werden sie auch mit einer Federung oder einer Andrückvorrichtung ausgerüstet. Da infolge des schnelleren Umlaufes der mittleren Scheiben der Kiel der Feder sich schneller vorwärts bewegt als die Fahnen, so werden diese vom Kiel abgerissen, also die Federn geschlissen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Federschleißmaschine, dadurch gekennzeichnet, daß die Federn zwischen ein umlaufendes geteiltes Walzenpaar gebracht werden, wobei der Kiel der Feder durch ein mittleres, schneller umlaufendes, geriffeltes Scheibenpaar geführt wird, während die beiderseitigen Fahnen von langsamer umlaufenden'j seitlichen glatten Scheiben erfaßt werden, so daß infolge der verschiedenen Bevvegungsgeschwindigkeit die Fahnen von dem Kiel abgerissen werden.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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