DE23645C - Neuerungen an Kondensatoren für Compound- und andere Dampfmaschinen - Google Patents

Neuerungen an Kondensatoren für Compound- und andere Dampfmaschinen

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DE23645C
DE23645C DENDAT23645D DE23645DA DE23645C DE 23645 C DE23645 C DE 23645C DE NDAT23645 D DENDAT23645 D DE NDAT23645D DE 23645D A DE23645D A DE 23645DA DE 23645 C DE23645 C DE 23645C
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A. W. ROBERTSON in West-Ham, County of Essex, England
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F28HEAT EXCHANGE IN GENERAL
    • F28BSTEAM OR VAPOUR CONDENSERS
    • F28B9/00Auxiliary systems, arrangements, or devices

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Jet Pumps And Other Pumps (AREA)
  • Vaporization, Distillation, Condensation, Sublimation, And Cold Traps (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 14: Dampfmaschinen.
(County of Essex, England).
Patentirt im Deutschen Reiche vom 25. Januar 1883 ab.
Die Neuerung betrifft Oberflächencondensatoren von Compound- und anderen Condensationsmaschinen, wobei die Nothwendigkeit vermieden wird, eine Pumpe (gewöhnlich als Luftpumpe bezeichnet) zwischen dem Condensator und der Speisepumpe einzuschalten. Hierdurch soll eine Verminderung der zur Ueberwindung der Reibung in der Maschine erforderlichen Arbeit, eine bedeutende Oekonomie in den Constructions - und Betriebskosten und dergleichen erzielt werden.
Die Erfindung besteht in der Anordnung eines verhältnifsmäfsig hohen Evacuirungsbehälters A, welcher mit dem Condensator derartig verbunden ist, dafs das Wasser aus letzterem in den Behälter fliefsen und aus diesem mittelst der Kesselspeisepumpe B ausgepumpt werden kann. Die Pumpe B steht durch das Rohr C mit dem unteren Theil des Condensators in Communication. Durch dieses Rohr C tritt das Wasser aus dem Condensator, indem es zugleich unten durch den Behälter A strömt, in die Pumpet ein, wobei Luft und uncondensirte Dämpfe in den Behälter A entweichen.
Es ist auch ein Communicationsstück D zwischen dem Condensator und dem Behälter A oberhalb des gewöhnlichen Wasserniveaus an-• gebracht, um nach Bedarf die Luft aus dem Condensator und eventuell aus dem fliefsenden Wasser herausschaffen zu können. Der genannte Evacuirungsbehälter A steht in Verbindung mit einem Exhaustor öder irgend einer Pumpe E, welche zur Absaugung der Luft geeignet ist.
Die mit jedem Hube der Pumpe E oben aus dem Behälter A abgesaugte Luft bewirkt, dafs Luft oder nichtcondensirter Dampf, der sich im Condensator befindet, durch das oben erwähnte Communicationsstück D nach dem Behälter A abströmt. Durch die Ventile FF kann der Eintritt von Luft aus dem Behälter A in die Pumpe E hinein regulirt werden.
Indem das condensirte Wasser ebenfalls regelmäfsig von der Pumpe B fortgeschafft wird, wird nach Mafsgabe der. Temperatur im Condensator ein Vacuum durch Condensation des Wasserdampfes gebildet. Da nun- das Vacuum im Behälter A nahezu gleich demjenigen im Condensator ist, so findet der Zuflufs von Wasser in die Pumpe B mit grofser Regelmäfsigkeit statt, indem der Pumpenstiefel unterhalb der tiefsten Stelle des Condensators sich befindet.
Das durch Condensirung des Dampfes sich bildende Wasser läuft, wie erwähnt, durch das Rohr C in die Speisepumpe B. Durch diese Pumpe wird es dann in den Kessel eingepumpt. Alle Luft, sowie' uncondensirter Dampf, die mit dem Wasser vermischt sein können, werden aus dem oberen Theile des Behälters A durch die genannten Ventile F F hindurch vermittelst der Pumpe E abgesaugt.
Das beschriebene Verfahren, einen Behälter, wie den mit A bezeichneten, anzuwenden, um die gewöhnlich eingeschaltete Pumpe überflüssig zu machen, ist verschiedener Modificationen fähig. So kann z. B. bei der Construction neuer Maschinen auf einer Seite des

Claims (2)

  1. Condensators ein Behälter angebracht;werden und dieser am unteren Ende eine Oeffnung haben, die mit dem Innern des Condensators communicirt. Der obere Theil genannter Oeffnung liegt dann ein wenig über dem gewöhnlichen Wasserniveau im ,Condensator. Unter Umständen kann aber auch eine innere Röhre eingeschaltet werden, die dann in derselben Weise wirkt. Der Apparat ist in Verbindung mit einer doppeltwirkenden Speisepumpe B, die an jedem Ende mit einem Druckventil versehen ist, dargestellt. In der Mitte des Stiefels hat die Pumpe einen Stutzen, durch welchen das Wasser vom unteren Theil des Condensators bezw. vom Behälter A vermöge seiner Schwere zufliefst.
    Diese Anordnung der Speisepumpe macht Saugventile überflüssig. Es kann indessen in manchen Fällen die Röhre, welche das Wasser vom Condensator oder Behälter A fortleitet, mit einem gewöhnlichen Saugventil versehen werden.
    Paten τ-An sprüche:
    ι. Die Anordnung eines Evacuirungsbehälters A, im wesentlichen von der beschriebenen oder einer anderen gleichwertigen Einrichtung zwischen Kesselspeisepumpe und Oberflächencondensator einer Compound- oder anderen. Condensationsmaschine.
  2. 2. Der mit Bezug auf die Zeichnung beschriebene Condensationsapparat in seiner ganzen Zusammensetzung.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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