DE23620C - Etiquetten - Auf klebmaschine - Google Patents

Etiquetten - Auf klebmaschine

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DE23620C
DE23620C DENDAT23620D DE23620DA DE23620C DE 23620 C DE23620 C DE 23620C DE NDAT23620 D DENDAT23620 D DE NDAT23620D DE 23620D A DE23620D A DE 23620DA DE 23620 C DE23620 C DE 23620C
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DE
Germany
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DENDAT23620D
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English (en)
Original Assignee
A. WEERTH in Leipzig
Publication of DE23620C publication Critical patent/DE23620C/de
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C3/00Labelling other than flat surfaces
    • B65C3/06Affixing labels to short rigid containers
    • B65C3/08Affixing labels to short rigid containers to container bodies
    • B65C3/10Affixing labels to short rigid containers to container bodies the container being positioned for labelling with its centre-line horizontal

Landscapes

  • Labeling Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 54: Papiererzeugnisse.
A. WEERTH in LEIPZIG. Etiquetten- Aufklebmaschine.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 23. Januar 1883 ab.
Die Maschine besteht aus einem geradlinig hin- und herbeweglichen Tisch, dem Büchsenhalter, Gestell und Antriebmechanismus. Der Büchsenhalter besteht aus zwei um dieselbe Achse rotirenden Theilen AA1, zwischen denen die Büchse B eingeklemmt wird. Der Theil A trägt Zahnrad b,, welches für verschiedene Büchsengröfsen auswechselbar ist und in die Zahnstange d des Tisches eingreift. A und A1 sind in den Gleitlagern CC1 je nach der Gröfse der Büchse einstellbar. Der durch den Hebelmechanismus D und das Gegengewicht G bewegte Tisch trägt den Klebstoff kasten, welcher aus zwei Behältern f und g besteht. Der innere Behälter g ist mit durchlöchertem Boden versehen, ruht auf Federn und enthält ein Schwammkissen, welches bei der Bewegung des Tisches unter der Büchse hinweggleitet und eine dünne Klebstoffschicht an letztere abgiebt. Durch das hierbei entstehende Niederdrücken des Schwammkissens bezw. des Behälters g wird der im äufseren Behälter / befindliche Klebstoff in den Schwamm gesaugt und dadurch letzterer beständig feucht gehalten. Nachdem das Schwammkissen unter der Büchse hinwegbewegt ist, gelangt letztere in Berührung mit dem aufzuklebenden Etiquette, welches im Etiquettenkasten liegt, der ebenfalls wie das Schwammkissen mit elastischem Boden versehen ist. Die Etiquetten werden vom Haken h gehalten, damit sie einestheils sicher liegen und ferner nur immer ein Etiquette zum Verbrauch gelangt. Im Moment, wo die Büchse den Anfang des Etiquettes ergriffen hat, werden durch den Büchsenhalter die vorderen Winkelhaken h bei Seite gedrückt und dadurch das oberste Etiquette freigelegt. Ist die Büchse etwas weiter über die Etiquettelage gerollt, so gehen die vorderen Haken h wieder zurück, um die liegengebliebenen festzuhalten. . Gleichzeitig oder etwas früher tritt die kleine Klebstoffwalze / in Function. Dieselbe hat den Zweck, das übergreifende Stück des Etiquettestreifens mit Klebstoff zu versehen, und zwar geschieht dies auf folgende Weise:
Durch den beweglichen Anschlagstift e wird Hebel m durch den Mitnehmer p um seinen Drehpunkt η bewegt und dadurch die Walze / aus dem Klebstoffbehälter 0 heraus nach den Etiquetten geführt, um die oberste an ihrem Ende mit einem schmalen Streifen Klebstoff zu versehen. Sobald der Stift e den Mitnehmer/ passirt hat, schnellt die Walze vermöge der angebrachten Spiralfedern q in ihre frühere Lage zurück. Der Tisch geht noch weiter vorwärts und rollt die Büchse infolge dessen über das zweite Paar Haken h1 hinweg, um dann, ohne die Klebstoffwalze / zu berühren, nach der Bürste k zu gelangen. In letzterer Stellung bleibt der Tisch stehen, nachdem durch den Anschlag ζ auch die über dem Büchsenhalter angebrachte Bürste herabgeschlagen ist. Sobald die untere und obere Bürste den Umfang der Büchse berühren, wird durch einige Umdrehungen des Büchsenhalters, dessen Zahnrad nicht mehr mit der Zahnstange in Eingriff steht, das aufgeklebte Etiquette geglättet und durch seitliches Verschieben des Theiles A vom Büchsen-

Claims (5)

halter letzteres als fertig etiquettirt herausgenommen. Bei der Rückwärtsbewegung, des Tisches wird die obere Bürste H durch Feder r wieder hochgezogen, und weicht der Mitnehmerstift p vermöge seiner einseitigen Scharnierlagerung aus, um durch Gewicht s wieder in normale Stellung gebracht zu werden. Das Gesammtspiel wiederholt sich bei jeder Büchse und folgt alles sehr rasch auf einander, wodurch eine, grofse Leistungsfähigkeit der Maschine bedingt wird. Die Bürsten H und S lassen sich je nach der Bürstengröfse entsprechend einstellen, ebenso können Schwammkissen und Etiquettenhalter den verschiedenen Gröfsen gemäfs ausgewechselt werden. Patenτ-AnSprüche:
1. Die Combination des mit Zahnrad und Handrad versehenen Büchsenhalters A A nebst dem hin- und herbeweglichen, mit elastischen Klebstoffkissen, Etiquettenhalter und Klebstoffwalzen sowie Bürste versehenen Tisch.
2. Der Klebstoffkasten mit elastischem Einsatz f.
3. Der Etiquettenhalter mit Haken h.
4. Die durch Anschlag und Hebel bewegte Klebstoffwalze I.
5. Die am Büchsenhalterlager angebrachte, durch Anschlag bewegte Bürste.
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
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