DE236103C - - Google Patents

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DE236103C
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bottle
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D55/00Accessories for container closures not otherwise provided for
    • B65D55/02Locking devices; Means for discouraging or indicating unauthorised opening or removal of closure
    • B65D55/06Deformable or tearable wires, strings or strips; Use of seals

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Labeling Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λ*236103 -KLASSE 64«. GRUPPE
HANS BARTHELMESZ in BERLIN.
Sicherung für Flaschenbügelverschlüsse. Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Juli 1910 ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die bekannten, für Flaschenverschlüsse bestimmten Sicherungsstreifen mit zweckmäßig etikettartigem Mittelteil und seitlichen, nach unten abgesetzten Lappen und besteht darin, daß die seitlichen Lappen des in an sich bekannter Weise auf der dem Kippbügel des Verschlusses abgekehrten Seite des Flaschenkopfes aufgebrachten Mittelteils um die die
ίο Drehzapfen des Verschlusses tragenden Bügel herumgelegt und mit ihren Enden in irgendeiner ebenfalls bekannten Weise durch Plomben o. dgl. gesichert sind. Durch eine derartige Befestigungsweise wird jegliche Verschiebung des Sicherungsstreifens am Verschlußbügel verhindert, außerdem aber tritt schon bei dem geringsten Versuch, den Verschlußbügel aufzudrücken, eine Verletzung oder ein Zerreißen des Sicherungsstreifens ein. Die Unbefugte
ao Öffnung der Flasche ist daher sofort erkennbar.
Die Zeichnung zeigt ■ den Sicherungsstreifen
in Fig. ι in Ansicht, während die Fig. 2 und 3 die Anbringung des Sicherungsstreifens und seine Versiegelung erkennen lassen. Fig. 4 zeigt eine andere Ausführungsform des Sicherungsstreifens und Fig. 5 dessen Anbringung am Flaschenkopf.
Der Sicherungsstreifen besteht aus einem Mittelteil a, der eine beliebige, z. B. wappen- oder etikettförmige Gestalt besitzen kann. Seine Umrißlinie wird -vorteilhaft derart gewählt, daß auf ihm Angaben über den Flascheninhalt, die Herkunft usw. aufgebracht werden können. Der Mittelteil α ist seitlich bei einer etwa dem halben Umfang des Flaschenkopfes entsprechenden Breite bei b und c abgesetzt und läuft hinter diesen Absätzen b und c bei d und e in abwärts gerichtete Enden f, g aus. Die Enden f, g sind an zwei symmetrischen Stellen durchlocht oder durchschnitten.
Die Anbringung des Sicherungsstreifens erfolgt in der aus Fig. 2 und 3 ersichtlichen Weise. Der Streifen wird mit seinen beiden Enden f, g von der dem Kippbügel des Bügelverschlusses abgelegenen Seite aus, unter den Drehzapfen i vorbei, zwischen Flaschenkopf und Bügelverschluß hindurchgesteckt, bis sich der Mittelteil α an den Flaschenkopf anlegt (Fig. 2). Dabei greifen die Absätze b, c unter die Drehzapfen des Verschlusses. Die beiden Enden f, g werden dann seitlich um die Drähte des Bügelverschlusses nach vorn zurückgebogen und mit den Löchern so übereinandergelegt, daß eine Plombe geeigneter Ausführung hindurchgesteckt werden kann. Die Enden werden dann durch Zupressen der Plomben versiegelt.
Die geschweifte Form des Sicherungsstreifens mit den abwärts gerichteten Enden hat hierbei den besonderen Vorteil, daß der als Etikett verwendbare Mittelteil α nicht verdeckt wird. Auch können die Enden ebenfalls noch irgendwelche Aufdrucke erhalten. Der Sicherungsstreifen kann daher auf beiden Seiten bedruckt werden.
Zur Sicherung der Enden des Sicherungs-Streifens können Plomben irgendwelcher Art und Ausführung verwendet werden.
Statt der Plomben kann auch eine andere
Art der Versiegelung gewählt werden. Die Enden f, g des Sicherungsstreifens werden dann zweckmäßig nicht gelocht, sondern geschlitzt (Fig. 4), so daß das eine Ende durch den Schlitz des anderen gesteckt werden kann. Die Versiegelung der Enden kann dann mittels einer Oblate, Etikette, durch Siegellack oder auf andere bekannte Weise erfolgen (Fig. 5).
Für den Sicherungsstreifen wird am besten
xo mit Stoff bezogenes Papier verwendet, doch könnte auch anderes, für den Zweck geeignetes Material, z. B. lediglich festes Papier, dünnes Blech, Karton o. dgl., gewählt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Sicherung für Flaschenbügel verschlüsse, bestehend aus einem Sicherungsstreifen mit zweckmäßig etikettartigem Mittelteil und seitlichen, nach unten abgesetzten Lappen, dadurch gekennzeichnet, daß die seitlichen Lappen des auf der dem Kippbügel des so Verschlusses abgekehrten Seite des Flaschenkopfes aufgebrachten Mittelteils um die die Drehzapfen des Verschlusses tragenden Bügel herumgelegt sind und mit ihren Enden in an sich bekannter Weise durch Plomben o. dgl. verbunden sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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