DE2354442C3 - Zusammensetzbare Betätigungsvorrichtung für ein Schloß - Google Patents

Zusammensetzbare Betätigungsvorrichtung für ein Schloß

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DE2354442C3
DE2354442C3 DE2354442A DE2354442A DE2354442C3 DE 2354442 C3 DE2354442 C3 DE 2354442C3 DE 2354442 A DE2354442 A DE 2354442A DE 2354442 A DE2354442 A DE 2354442A DE 2354442 C3 DE2354442 C3 DE 2354442C3
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Martin Lehmann
Friedrich Vollbom
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MARTIN LEHMANN KG 4950 MINDEN
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MARTIN LEHMANN KG 4950 MINDEN
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E05LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
    • E05BLOCKS; ACCESSORIES THEREFOR; HANDCUFFS
    • E05B65/00Locks or fastenings for special use
    • E05B65/44Locks or fastenings for special use for furniture

Description

Die Erfindung betrifft eine zusammensetzbare Betätigungsvorrichtung für ein Schloß nach dem Oberbegriff des Anspruchs 1.
Eine derartige, zusammensetzbare Betätigungsvorrichtung ist aus der US-PS 36 81 954 bekannt, wobei Drehhandhabe und Dorn als getrennte, ineinandersteckbare Teile ausgebildet sind.
Diese bekannte Betätigungsvorrichtung ist jedoch für Haustürschlösser bestimmt, für Möbelschlösser dagegen ungeeignet
Dem Gegenstand der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine zusammensetzbare Betätigungsvorrichtung für ein Schloß der vorausgesetzten Gattung zu schaffen, die eine einfache Montage bei gefahrloser Verschickungsmöglichkeit des teilmontierten Schlosses und die Rechts-Links-Verwendbarkeit gestattet
Diese Aufgabe wird durch die Merkmale des kennzeichnenden Teils des Anspruchs 1 gelöst.
Die so ausgebildete Betätigungsvorrichtung ist im Aufbau einfach und läßt sich daher sehr preisgünstig herstellen und montieren. Außerdem bietet die neue Betätigungsvorrichtung die Möglichkeit, ein mit einem einfachen Drehgriff ausgestattetes Möbelschloß auch nachträglich in ein Sicherheitsschloß umzuwandeln, ohne daß es dazu konstruktiver Änderungen am Schloß selbst bedarf.
Die Unteransprüche betreffen vorteilhafte Weiterbildüngen des Gegenstandes des Anspruchs 1.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt. Es zeigt
F i g. 1 die schaubildliche Darstellung eines mit einem Schubriegel ausgestatteten Drehstangen-Schloßgehäuses,
Fig.2 die schaubildliche Darstellung einer auf der Schloßgehäusedecke nach Fig. 1 festlegbaren zylindrischen Hülse für den Betätigungsdorn nach F i g. 3,
F i g. 3 die schaubildliche Darstellung eines mit einem Drehzylinderschloß ausgestatteten Betätigungsdornes, Fig.4 die schaubildliche Darstellung einer Drehhandhabe,
F i g. 5 den Schnitt nach der Linie V-V in F i g. 4,
F i g. 6 eine Ansicht auf die Innenseite des Schloßgehäuses nach Fig.4 bei in der »Offenstellung« befindlichem Schubriegel mit aufgesteckter Hülse,
F i g. 7 die Anordnung nach F i g. 6, jedoch bei in der Schließlage befindlichem Schubriegel,
Fig.6a und 7a die den Schubriegelstellungen nach F i g. 6 und 7 entsprechenden Lagen des Drehzylinderschlosses und dessen Schließbart
In dem im wesentlichen rechteckigen Schloßgehäuse 1 sind in bekannter Weise ein in beiden Endlagen arretierter Schubriegel 2, eine mit dem Schubriegel 2 im Eingriff stehende Nuß 3 sowie nicht sichtbare Antriebsieile für zwei ebenfalls nicht gezeigte Drehstangen angeordnet Die Nuß 3 weist eine vierkantige Durchtrittsöffnung 31 auf, in die der Vierkantansatz 41 des in F i g. 3 gezeigten Betätigungsdornes 4 einführbar und durch eine in eine stirnseitige Gewindebohrung des Vierkantansatzes einschraubbare Kopfschraube darin festlegbar ist
Eine Drehung der Nuß um 90° bewirkt in bekannter Weise eine Verschiebung des Schubriegels 2 aus einer in die andere Endlage (vgl. F i g. 6 und 7). Im Schloßgehäuse 1 sind ferner Rasten vorgesehen, die den Schubriegel 2 in beiden Endlagen selbsttätig arretieren.
Auf der Schloßgehäusedecke 11, die ebenso wie das Schloßgehäuse 1 selbst aus Kunststoff gefertigt wird, sind zwei Zapfen 12 vorgesehen, die zum Befestigen des Schlosses an der Türinnenseite dienen und in entsprechend angeordnete Löcher der Tür eingedrückt und/oder eingeleimt werden. Ferner weist die Schloßgehäusedecke 11 zu beiden Seiten der Nuß je ein Loch 13 auf. Diese Löcher 13 dienen zur Aufnahme von zwei an der Stirnseite der in Fig.2 gezeigten Hülse 5 vorgesehenen Zapfen 51. Die Hülse 5 dient zur Führung des Betätigungsdornes 4, wird vorzugsweise als Spritzgußteil ausgeführt und bei der Montage des Schlosses in eine Bohrung der Möbeltür eingeführt. Zwecks Erzielung einer guten Haftung in der Bohrung
so kann die Hülse 5 außen geriffelt sein.
In dem Betätigungsdorn 4 ist ein an sich bekanntes Drehzylinderschloß 6 mittels eines darin einführbaren Schlüssels um 90° drehbar angeordnet. Dieses Drehzylinderschloß weist einen seitlich vorspringenden Schließbart 61 auf, der durch eine in Fig.3 nicht sichtbare, in Umfangsrichtung des zylindrischen Schaftteiles 42 verlaufende Umfangsausnehmung hindurchragt. Deren Länge ist so bemessen, daß sich der Schließbart 61 im Betätigungsdorn 4 um 90° schwenken läßt
Nach dem Einführen des Betätigungsdornes 4 in die Hülse 5 und die Durchtrittsöffnung 31 der Nuß 3 liegt der Schließbart 61 des Drehzylinderschlosses 6 in einer in der Hülse 5 vorgesehenen, teilkreisförmigen Ausneh- <i5 mung 52, deren Bogenmaß in dem dargestellten Ausführungsbeispiel 180° zuzüglich der Stärke des Schließbartes 61 beträgt.
Der Betätigungsdorn 4 weist ferner an seinem
äußeren Ende einen Vierkantansatz 43 auf, auf den die mit einem entsprechenden Innenvierkant 71 versehene Drehhandhabe 7 aufsteckbar ist Diese Drehhandhabe wird vorzugsweise aus zähelastischem Kunststoff gefertigt und weist innerhalb ihres H;üses 72 eine Ringnut 73 auf, während der Betätigungsdorn 4 in entsprechendem Abstand vom Vierkantansatz 43 mit einer Ringwulst 44 versehen ist, die beim Aufdrücken der Drehhandhabe 7 auf den Betätigungsdorn 4 in die Ringnut 73 der Drehhandhabe 7 einrastet und damit eine Festlegung in Achsrichtung zwischen Betätigungsdorn 4 und Drehhandhabe 7 herstellt.
Die erfindungsgemäße Ausgestaltung ermöglicht es, daß eigentliche Schloß mit der Hülse 5 im Herstellerwerk zu montieren, und zwar wird die Hülse 5 dabei so in die Bohrung der Tür eingesetzt, daß die etwa teilkreisförmige Ausnehmung 52 der benachbarten Türkante zugewandt ist Der Betätigungsdorn 4 und die Drehhandhabe 7 dagegen werden beim Versand des Schrankes verpackungssparend lose beigegeben und erst beim Aufbau des Schrankes montiert
Bei der Montage wird der Betätigungsdorn 4 so in die Hülse 5 und die Nuß 3 des Schlosses eingeführt, daß bei in der Offenlage befindlichem Schloß der Schlüsselführungsschlitz des Drehzylinderschlosses 6 und dessen Schließbart 61 senkrecht nach oben gerichtet sind (vgl. Fig.6 und 6a). Nach diesem Einführen wird der Betätigungsdorn 4 durch eine in die stirnseitige Bohrung seines Vierkantansatzes 41 eingeführte Kopfschraube gegen Herausziehen aus der Nuß 3 blockiert.
Die Drehhandhabe 7 kann vor oder nach dem
Einführen des Betätigungsdornes 4 auf diesen aufgesteckt werden.
Durch eine 90° -Drehung der Drehhandhabe 7 entgegen dem Uhrzeigersinn werden der Schubriegel 2 und die Drehstange des Schlosses aus der in Fig.6 gezeigten Offenlage in die in F i g. 7 gezeigte Schließlage bewegt Jetzt liegt der Schließbart 61 des Drehzylinderschlosses 6 horizontal und in der Mitte der teilkreisförmigen Ausnehmung 52 der Hülse 5 (vgl. F i g. 7a). Wird jetzt das Drehzylinderschloß 6 mit Hilfe des darin eingeführten passenden Schlüssels im Uhrzeigersinn um 90° gedreht, so liegt dessen Schließbart 61 wiederum am oberen Ende der Ausnehmung 52 der Hülse 5 an. In dieser Lage des Schließbartes 61 ist eine Drehung der Drehhandhabe 7 in? Uhrzeigersinn und somit ein Öffnen des Schlosses nicht möglich. Erst wenn das Drehzylinderschloß 6 mit seinem Schließbart 61 mit Hilfe des Schlüssels wieder entgegen dem Uhrzeigersinn um 90° gedreht wurde, ist durch Drehen im Uhrzeigersinn ein Öffnen des Schlosses wieder möglich.
Dadurch, daß sich die teilkreisförmige Ausnehmung 52 über einen halben Kreisbogen zuzüglich der Stärke des Schließbartes 61 erstreckt, kann die mit der Hülse 5 und dem Schloß ausgestattete Tür wahlweise rechts oder links angeschlagen werden.
Durch die getrennte Herstellung des Betätigungsdornes 4 und der Drehhandhabe 7 ist ferner die Möglichkeit gegeben, jeder Geschmacksrichtung Rechnung zu tragen, da auf den Betätigungsdorn 4 beliebig gestaltete Drehhandhaben 7 aufsteckbar sind.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Zusammensetzbare Betätigungsvorrichtung für ein Schloß mit einer Drehhandhabe und einem darin einsteckbaren, ein Drehzylinderschloß enthaltenden Betätigungsdorn, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks Anwendung der Betätigungsvorrichtung für ein Möbelschloß der Schließbart (61) des Drehzylinderschlosses (6) durch eine 90° Umfangsausnehmung im zylindrischen Schaftteil (42) des Betätigungsdornes (4) hindurchragt und im montierten Zustand in eine teilkreisförmige Ausnehmung (52) einer auf der Schloßgehäusedecke (11) festlegbaren, zylindrischen Hülse (5) hineinragt
2. Zusammensetzbare Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bogenmaß der teilkreisförmigen Ausnehmung (52) der Hülse (5) 180° zuzüglich der Stärke des Schließbartes (61) beträgt
3. Zusammensetzbare Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hülse (5) durch zwei an ihrer Schloßgehäusedecke (11) zugewandten Stirnseite sich diametral gegenüberliegend angeordnete Zapfen (51) und zwei in der Schloßgehäusedecke (11) vorgesehene Löcher (13) lösbar mit der Schloßgehäusedecke (11) verbindbar ist
4. Zusammensetzbare Betätigungsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Drehhandhabe (7) aus zähelastischem Kunststoff im Innern mit einer Ringnut (73) und der Betätigungsdorn (4) mit einer entsprechend geformten Ringwulst (44) zum Einrasten in die Ringnut (73) der Drehhandhabe (7) versehen ist.
DE2354442A 1973-10-31 1973-10-31 Zusammensetzbare Betätigungsvorrichtung für ein Schloß Expired DE2354442C3 (de)

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DE2354442A1 DE2354442A1 (de) 1975-05-15
DE2354442B2 DE2354442B2 (de) 1978-04-20
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DE4322877C1 (de) * 1993-07-09 1995-02-02 Huwil Werke Gmbh Riegelschloß

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DE2354442B2 (de) 1978-04-20
DE2354442A1 (de) 1975-05-15

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