DE2347749C2 - Sicherheitszahltisch - Google Patents
SicherheitszahltischInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E05—LOCKS; KEYS; WINDOW OR DOOR FITTINGS; SAFES
- E05G—SAFES OR STRONG-ROOMS FOR VALUABLES; BANK PROTECTION DEVICES; SAFETY TRANSACTION PARTITIONS
- E05G7/00—Safety transaction partitions, e.g. movable pay-plates; Bank drive-up windows
Landscapes
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf einen Sicherheitszahltisch mit zur Aufnahme von Zahlungsmitteln vorgesehenen
Ablagefächern und einer über den Ablagefächern durch eine Schließeinrichtung sicherbaren Abdeckung.
Ein derartiger Sicherheitszahltisch ist insbesondere für die Verwendung in Geldinstituten bzw. überall dort
bestimmt wo größere Geldbeträge in bar übergeben werden müssen und soll dabei einen Raub und Diebstahl
erschweren. Gleichzeitig soll beispielsweise bei Verwendung in einer Bankfiliale die Sicherheit für Personal
und Kunden erhöht werden.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen Zahltisch so auszubilden, daß innerhalb einer vorgebbaren
Zeitspanne jeweils nur ein vorgegebener kleinerer Geldbetrag greifbar ist. Dadurch soll verhindert werden,
daß ein Kassierer beispielsweise bei einem bewaffneten Raubüberfall gezwungen werden kann, den gesamten
Bargeldinhalt seines Zahltisches sofort herauszugeben.
Zur Lösung dieser Aufgabe wird bei einem Sicherheitszahltisch der eingangs genannten Art vorgeschlagen,
daß die Abdeckung ein Zahlfenster aufweist, daß die Ablagefächer in einer Vielzahl von gleich großen
Abteilungen auf dem Tisch angeordnet sind, wobei die Abteilungen durch Trennwände voneinander getrennt
sind, daß eine Transporteinrichtung vorgesehen ist, durch weiche das Zahlfenster mit einer der Abteilungen
zur Fluchtung bringbar ist, und daß eine Schalteinrichtung vorgesehen ist, durch die die Transporteinrichtung
in voreinstellbarer geringer Geschwindigkeit in Bewegung setzbar ist.
Dadurch ist auf einfache Weise erreicht, daß jeweils nur die in einer Abteilung abgelegten Zahlungsmittel
dem Zugriff zugänglich sind. Solange die in der zugänglichen Abteilung befindlichen Geldmittel den
Bedarf befriedigen, braucht die Transporteinrichtung nicht in Bewegung gesetzt zu werden. Will ein Kunde
eine Geldsumme haben, die den Bestand der gerade zugänglichen Abteilung überschreitet, muß eine von der
Fördergeschwindigkeit abhängige Zeit bis zur Auszahlungsmöglichkeit abgewartet werden. Diese Zeitspanne
bzw. Zeitspannen bis zur Zugriffsmöglichkeit zu den übrigen Abteilungen bringt die angestrebte Sicherheit
gegen Raubüberfälle. Der Räuber ist gezwungen, abzuwarten bis die Abteilungen mit den von ihm
begehrten Geldmitteln dem Zugriff zugänglich werden. Diese Zeitverzögerung reicht im allgemeinen aus, durch
eine mit dem Tisch gekoppelte Warneinrichtung Hilfe herbeizuholen.
In zweckmäßiger Ausgestaltung der Erfindung weist das Zahlfenster, das der Größe jeder Abteilung
angepaßt ist, eine mittels Schloß sicherbare Abdeckhaube auf, die an der Abdeckung angeordnet ist, und gibt die
Schalteinrichtung das Schloß nur bei stillstehender Transporteinrichtung frei. Ist also darauf geachtet, daß
durch ein- und dieselbe Schalteinrichtung entweder nur die Abdeckhaube des Zahlfensters für ein öffnen
freigegeben werden kann oder nur bei geschlossener Abdeckhaube die Transporteinrichtung in Bewegung
gesetzt werden kann, so kann die Beute eines Räubers niemals über den in einer einzigen Abteilung abgelegten
Geldbetrag hinausgehen.
In einer ersten Ausbildung der genannten Ausgestaltung der Erfindung besteht die Transporteinrichtung aus
einer Endlos-Fördervorrichtung in der Ebene der Tischfläche und sind die Abteilungen über die
Endlos-Fördervorrichtung in Bewegung setzbar. Bei einer zweiten Ausbildung sind die Abteilungen in bezug
auf den Tisch ortsfest angeordnet und die Transporteinrichtung trägt die Abdeckung mit dem Zahlfenster
derart, daß das Zahlfenster mit der Abdeckung Ober die ι ο
Transporteinrichtung in Bewegung setzbar und in wählbare Stellungen über je eine der Abteilungen
bringbar ist Die Abdeckung wird dabei zweckmäßig aus
einem Rollo aus Blechlamellen oder aus teleskopartig ineinander verschiebbaren Blechteilen bestehen.
Weitere zweckmäßige Ausbildungen der Erfindung sind in den weiteren Unteransprüchen gekennzeichnet.
Bei der praktischen Ausgestaltung eines erfindungsgemäßen Sicherheitszahltisches wird die Schalteinrichtung
zweckmäßig eine Vorwahleinrichtung umfassen, die mit Hilfe eines Zwei-Schlüssel-Systems auf eine
Codezahl und eine gewünschte geringe Geschwindigkeit der Transporteinrichtung voreinstellbar ist, und ein
ihr zugeordnetes Tastenfeld, sowie einen Umschalter für entweder das Vorwählen der Freigabe des Schlosses
der Abdeckhaube oder das Vorwählen der Freigabe des Antriebes der Transporteinrichtung, wenn die voreingestellte
Codezahl am Tastenfeld gedruckt wird. Die Vorwahleinrichtung sollte weiterhin mindestens einen
Auslöseschalter aufweisen, der bei Betätigung in Abhängigkeit von der Stellung des Umschalters
■entweder das Schloß der Abdeckhaube oder den Antrieb der Transporteinrichtung freigibt. Dadurch ist
sichergestellt, daß nur durch Benutzung ein- und derselben Codezahl entweder die Abdeckhaube geöffnet
oder bei geschlossener Abdeckhaube die Transporteinrichtung in Bewegung gesetzt werden kann. Die
Codezahl wird zweckmäßig von Tag zu Tag geändert. Die gewünschte geringe Geschwindigkeit der Transporteinrichtung
wird zweckmäßig in Abhängigkeit von der Größe der Abteilungen und der darin deponierten
Geldmenge voreingestellt.
Um den angestrebten Sicherheitseffekt zu erzielen, muß während der — wie erläutert — erzwungenen
Zeitspannen, bis der Zugriff zu in anderen Abteilungen liegendem Geld ermöglicht wird, für den Räuber
unbemerkt durch den Kassierer Alarm gegeben werden können. Um dies zu erreichen, sind zweckmäßig die
Vorwahleinrichtung und das Tastenfeld innerhalb der Schalteinrichtung derart geschaltet, daß bei Drücken
einer von der voreingestellten Codezahl abweichenden Ziffer auf dem Tastenfeld eine an sich bekannte geheime
Warnanlage ausgelöst wird, im übrigen der Schaltvorgang für das Freigeben des Schlosses der Abdeckhaube
oder das Freigeben des Antriebes der Transporteinrichtung jedoch unbeeinflußt bleibt. Dadurch läuft die
Funktionsfolge des Zahltisches in der angegebenen Weise mit der voreingestellten und beabsichtigten
Zeitverzögerung ab, wenn Zugriff zu der gerade nicht unter dem Zahlfenster liegenden Abteilung gewünscht
wird, ohne daß der Räuber bemerkt, daß inzwischen Alarm ausgelöst wurde.
Ausführungsformen der Erfindung'werden im folgenden anhand der Zeichnungen näher erläutert. Es zeigt
Fi g. 1 schematisch in einer perspektivischen Ansicht
eine erste Ausführungsform und
F i g. 2 in gleicher Darstellungsweise eine zweite Ausführungsform.
Der Zahltisch besteht aus einem Stahlblechgehäuse 1,
dessen Tischfläche 16 durch eine Abdeckung 2, zweckmäßig ebenfalls aus Stahlblech bestehend, abgedeckt
ist Die Abdeckung 2 ist an dem Stahlblechgehäuse 1 über Scharniere 14 angelenkt und auf der
gegenüberliegenden Seite durch als Doppelschloß 9 ausgebildete Schließeinrichtungen gesichert In der
Abdeckung 2 befindet sich als Zahlfenster 17 eine öffnung, die durch eine Abdeckhaube 6 verschlossen ist
Die Abdeckhaube 6 ist über ein Scharnier 15 an der Abdeckung 2 angelenkt Wahlweise am Stahlblechgehäuse
1 oder an der Abdeckung 2 ist ein Schloß 7 vorgesehen, in welches die Abdeckhaube 6 in geschlossenem
Zustand einrastet Dieses Schloß 7 wird beim Schließen der Abdeckhaube 6 automatisch verriegelt In
der Tischfläche 16 befindet sich bei der Ausführungsform nach F i g. 1 eine Transporteinrichtung in Form
eines Drehtellers 4. Der Drehteller 4 ist in Abteilungen 5 unterteilt die in Form von Aufnahmevertiefungen in
dem Drehteller 4 angeordnet sind) in F i g. 1 jedoch nicht näher dargestellt sind. In den Aufnahmevertiefungen
können auch nicht dargestellte Einsätze als Abteilungen vorgesehen sein. Der Drehteller 4 wird von einem
gesichert innerhalb des Stahlblechgehäuses 1 angeordneten, nicht gezeigten und im Zentrum 3 des Drehtellers
angreifenden selbsthemmenden Antrieb bewegt Die Abdeckung 2 ist angrenzend an das Zahlfenster 17 mit
Trennwänden 18 versehen, die bis hinab in Höhe der Tischfläche 16 bzw. zu den die Abteilungen 5
abgrenzenden Wänden im Drehteller 4 reichen, so daß bei geöffneter Abdeckhaube 6 ein Zugriff zu den nicht
unmittelbar unter dem Zahlfenster liegenden Abteilungen 5 ausgeschlossen ist
Die im Inneren des Stahlblechgehäuses 1 angeordnete, im einzelnen mit ihren Schaltkontakten nicht
dargestellte Schalteinrichtung umfaßt eine Vorwahleinrichtung 10. Diese Vorwahleinrichtung 10 ist über
Stromkreise mit dem nicht dargestellten Antriebsmotor des Drehtellers, dem Schloß 7, Unterbrecherkontakten
im Bereich des Schlosses 7 und der Abdeckhaube 6, einem Auslöseschalter 8, sowie dem über eine Zuleitung
19 außerhalb des Stahlblechgehäuses 1 angeordneten Tastenfeld 11 verbunden. Auf dem Tastenfeld 11
befindet sich neben den zehn Zifferntasten ein Umschalter 20.
Die Vorwahleinrichtung 10 ist durch ein Zwei-Schlüssel-System, angedeutet durch die beiden Schlüssellöcher
12, zugänglich und hinsichtlich der Codezahl, der alarmauslösenden Ziffer, der Antriebsgeschwindigkeit
des Antriebes für den Drehteller 4 voreingestellt. Durch eine an sich bekannte Schaltuhr kann die Vorwahleinrichtung
10 während der Schalterstunden gesichert, d. h. auch durch das Zwei-Schlüssel-System (Schlösser nur
bedienbar durch zwei autorisierte Personen mit zwei getrennten Schlüsseln) nicht zugänglich gemacht sein.
Ein entsprechendes Zwei-Schlüssel-System kann für das Doppelschloß 9 zum öffnen der Abdeckung 2 und
Belegen der Abteilungen 5 vorgesehen sein. Auch hier ist in an sich bekannter Weise durch eine Schaltuhr eine
Sicherung während der Schalterstunden zweckmäßigerweise vorzusehen.
Bei der Ausführungsform nach F i g. 2 sind entsprechende Teile mit entsprechenden Bezugszeichen versehen
und brauchen nicht nochmals erläutert zu werden. Bei dieser Ausführungsform ist abweichend von F i g. 1
lediglich die Transporteinrichtung nicht als Drehteller, sondern als im einzelnen nicht dargestellter Kettenoder
Bandförderer ausgebildet. Die auf bzw. in dem
Band bzw. an der Kette angeordneten Abteilungen 5 werden durch das endlose Band bzw. die Kette im
wesentlichen linear unter das Zahlfenster 17 bewegt.
Die Funktionsweise bzw. Benutzung des Zahltisches ist wie folgt:
1. Füllen und Entleeren der Abteilungen
Die Abdeckung 2 der Tischfläche 16 des Stahlblechgehäuses 1 kann nur dann aufgeklappt werden, wenn
das Doppelschloß 9, durch eine Schaltuhr während der Schalterstunden gesichert, von zwei autorisierten
Personen mit zwei Schlüsseln geöffnet wird. Durch öffnen der Abdeckung 2 vor Beginn der Schalterstunden
in der angegebenen Weise können die Abteilungen mit dem Tagesbedarf an Geldmitteln belegt werden.
Ebenso können bestimmte Abteilungen für die sichere Ablage von erhaltenem Bargeld frei gelassen werden.
Sind die Abteilungen als Einsätze ausgebildet, so können diese als Ganzes aus dem Hauptsafe in den Zahltisch
eingesetzt werden. Nach Schließen der Abdeckung 2 und Verschließen mittels des Doppelschlosses 9 ist der
Zahltisch für die Benutzung während der Schalterstunden bereit.
Nach Schluß der Schalterstunden, wenn die Schaltuhr das Doppelschloß 9 wieder frei gibt, kann in
entsprechender Weise durch zwei Personen mit je einem Schlüssel die Öffnung der Abdeckung 2 für die
Entnahme des Geldes aus den Abteilungen bzw. für die Entnahme der Einsätze erfolgen.
2. Einstellen der Codezahl, Geschwindigkeit
des Antriebes der Transporteinrichtung,
Notrufziffer
Die Vorwahleinrichtung 10 ist durch zwei Personen mit je einem Schlüssel (Zwei-Schlüssel-System) zugänglich
und einstellbar. Auch hier sind die Schlösser 12 an die zentrale Schaltuhr angeschlossen, so daß die
Schlösser 12 nur außerhalb der Schalterstunden, durch zwei Personen mit zwei Schlüsseln bedienbar, die
Vorwahleinrichtung 10 zu ihrer Einstellung frei geben. An der Vorwahleinrichtung 10 werden die Codezahl, die
Geschwindigkeit des Antriebes der Transporteinrichtung und die Notrufziffer eingestellt Die Änderung
dieser Daten kann je nach Benutzung des Zahltisches täglich oder auch in größeren Abständen vorgenommen
werden.
3. Betriebszustände
a) Soll eine Bedienung aus der Abteilung 5 bzw. dem Einsatz erfolgen, der sich unterhalb des Zahlfensters
17 befindet, so ist (geschlossene Abdeckhaube
6 als Aüsgangszüstand) der Umschalter 20 auf dem
Tastenfeld 11 auf die Vorwahlstellung »öffnen« zu
stellen. Durch Drücken der jeweils in der Vorwahleinrichtung 10 eingestellten Codezahl auf
dem Tastenfeld 11 wird dann die Freigabe des Schlosses 7 vorgewählt. Durch Betätigen des
Auslöseschalters 8 wird das Schloß 7 freigegeben und die Abdeckhaube 6 kann geöffnet werden.
Dabei sorgen am Schloß 7 und beispielsweise dem Scharnier 15 der Abdeckhaube 6 angeordnete
Unterbrecherkontakte dafür, daß bei geöffnetem Schloß bzw. geöffneter Haube durch Umlegen des
Umschalters 20 auf »Transport« und erneutes Drücken der Codezahl auf dem Tastenfeld 11 die
Transporteinrichtung nicht in Bewegung gesetzt weiden kann.
Nach Schließen der Abdeckhaube 6 und Einrasten des Schlosses 7 ist ein erneutes öffnen, und damit
ein erneuter Zugriff zu der gleichen Abteilung sofort durch erneutes Drücken der Codezahl auf
dem Tastenfeld 11 und Betätigen des Auslöseschalters
8 möglich.
b) Soll Geld aus einer nicht unter dem Zahlfenster 17 befindlichen Abteilung 5 bzw. Einsatz entnommen
oder hineingelegt werden, so ist (wiederum geschlossene Abdeckhaube 6 als Ausgangszustand)
der Umschalter 20 auf die Stellung »Transport« zu stellen. Nach Drücken der Codezahl auf dem
Tastenfeld 11 ist die Freigabe des Antriebes der Transporteinrichtung vorgewählt. Durch Betätigen
des Auslöseschalters 8 setzt sich die Transporteinrichtung in Bewegung. Erscheint die nächste
Abteilung 5 oder eine der gewünschten übernächsten Abteilungen unter dem Zahlfenster 17, so wird
der Auslöseschalter 8 erneut gedrückt. Durch entsprechende Kontakte an der Transporteinrichtung
ist sichergestellt, daß ein Abschalten des Antriebes erst dann erfolgt, wenn die jeweilige
Abteilung vollständig mit dem Zahlfenster 17 fluchtet.
Die Auslegung der Schalteinrichtung kann so sein, daß bei Erreichen dieses Zustandes, der dem
Ausgangszustand gemäß 3a) entspricht, das öffnen der Abdeckhaube 6 wie unter 3a) beschrieben
erfolgen kann. Die Auslegung kann jedoch auch so sein, daß bei Abschalten der Transporteinrichtung
durch den erwähnten Kontakt gleichzeitig das Schloß 7 geöffnet wird.
Die Abdeckhaube 6 ist während der Bewegung der Transporteinrichtung nicht zu öffnen, auch dann
nicht, wenn am Tastenfeld 11 der Umschalter 20 auf
»öffnen« gestellt und die Codezahl erneut gedrückt wird, da zum Öffnen des Schlosses 7 der
Auslöseschalter 8 betätigt werden muß. Dieser bewirkt jedoch bei laufender Transporteinrichtung
lediglich, daß diese erst bei Fluchtung der nächsten
Abteilung mit dem Zahlfenster 17 anhält und erst dann das öffnen des Schlosses 7 entweder
unmittelbar oder wie unter 3a) beschrieben zuläßt
4. Notsituation
Die Bedienung des Zahltisches erfolgt für den Zugriff
zu dem Geld, das sich gerade in der unter dem
Zahlfenster 17 liegenden Abteilung befindet und zu dem Geld, das sich in den übrigen Abteilungen befindet,
ausschließlich in der unter Ziffern 3 und 4 beschriebenen Weise. Der Kassierer hat jedoch die Möglichkeit, durch
Drücken einer den Notruf auslösenden Ziffer auf dem Tastenfeld 11 Alarm zu geben. Dies bleibt dem Räuber
verborgen, da für jeden Zugriff zu den Abteilungen des Tisches Codeziffern auf dem Tastenfeld 11 gedrückt
werden müssen.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
Claims (9)
1. Sicherheitezahltisch mit zur Aufnahme von Zahlungsmitteln vorgesehenen Ablagefächern und
einer über den Ablagefächern durch eine Schließeinrichtung sicherbaren Abdeckung, dadurch gekennzeichnet,
daß die Abdeckung (2) ein Zahlfenster (17) aufweist, daß die Ablagefächer in
einer Vielzahl von gleich großen Abteilungen (5) auf dem Tisch angeordnet sind, wobei die Abteilungen
(5) durch Trennwände (18) voneinander getrennt sind, daß eine Transporteinrichtung (4) vorgesehen
ist, durch welche das Zahlfenster (17) mit einer der · Abteilungen (5) zur Fluchtung bringbar ist, und daß
eine Schalteinrichtung (8,10,11,20) vorgesehen ist,
durch die die Transporteinrichtung (4) in voreinstellbarer geringer Geschwindigkeit in Bewegung
setzbar ist
2. Sicherheitszahltisch nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Zahlfenster (17), das der
Größe jeder Abteilung (5) angepaßt ist, eine mittels Schloß (7) sicherbare Abdeckhaube (6) aufweist, die
an der Abdeckung (2) angeordnet ist und daß die Schalteinrichtung (8,10,11,20) das Schloß (7) nur bei
stillstehender Transporteinrichtung (4) freigibt
3. Sicherheitszahltisch nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Transporteinrichtung
(4) aus einer Endlos-Förtlervorrichtung in der Ebene der Tischfläche (16) besteht und daß die
Abteilungen (5) über die Endlos-Fördervorrichtung in Bewegung setzbar sind.
4. Sicherheitszahltisch nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abteilungen (5) in
bezug auf den Tisch ortsfest angeordnet sind und die Transporteinrichtung (4) die Abdeckung (2) mit dem
Zahlfenster (17) trägt derart, daß das Zahlfenster (17) mit der Abdeckung (2) über die Transporteinrichtung
(4) in Bewegung setzbar und in wählbare Stellungen über je eine der Abteilungen (5) bringbar
ist
5. Zahltisch nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet daß das Schloß (7) der
Abdeckhaube (6) und die Abdeckhaube (6) mit je einem Unterbrecherkontakt ausgestattet sind, wobei
die Unterbrecherkontakte die Stromversorgung zum Antrieb der Transporteinrichtung (4) bei
geöffnetem Schloß (7) bzw. teilweise oder ganz geöffneter Abdeckhaube (6) unterbrechen.
6. Zahltisch nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet daß der Antrieb
der Transporteinrichtung (4) derart selbsthemmend ausgebildet ist, daß eine mechanische Bewegung
der Transporteinrichtung (4) von außen verhindert ist
7. Zahltisch nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet daß die Endlos-Fördervorrichtung aus
einem Drehteller mit unterhalb der Tischfläche (16) gesichert angeordnetem Antriebsmotor besteht.
8. Zahltisch nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Abteilungen (5) die Form von
Kreissektoren haben.
9. Zahltisch nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet
daß die Endlos-Fördervorrichtung aus einem Ketten- oder Bandförderer besteht, dessen
Antriebsmotor unterhalb der Tischfläche (16) gesichert angeordnet ist und dessen Förderkette bzw.
-band die Abteilungen (5) trägt.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732347749 DE2347749C2 (de) | 1973-09-21 | 1973-09-21 | Sicherheitszahltisch |
Applications Claiming Priority (1)
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| DE19732347749 DE2347749C2 (de) | 1973-09-21 | 1973-09-21 | Sicherheitszahltisch |
Publications (2)
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| DE2347749A1 DE2347749A1 (de) | 1975-04-10 |
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ID=5893336
Family Applications (1)
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| DE19732347749 Expired DE2347749C2 (de) | 1973-09-21 | 1973-09-21 | Sicherheitszahltisch |
Country Status (1)
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Families Citing this family (3)
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|---|---|---|---|---|
| DE3412424C1 (de) * | 1984-04-03 | 1985-06-27 | Nixdorf Computer Ag, 4790 Paderborn | Behaelter zur Aufnahme von Wertscheinen |
| DE3546341A1 (de) * | 1985-12-30 | 1987-07-02 | Werner Stadler | Tresor |
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-
1973
- 1973-09-21 DE DE19732347749 patent/DE2347749C2/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DE2347749A1 (de) | 1975-04-10 |
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