DE234596C - - Google Patents

Info

Publication number
DE234596C
DE234596C DENDAT234596D DE234596DA DE234596C DE 234596 C DE234596 C DE 234596C DE NDAT234596 D DENDAT234596 D DE NDAT234596D DE 234596D A DE234596D A DE 234596DA DE 234596 C DE234596 C DE 234596C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
receiver
circuits
continuous line
line body
transmitter
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT234596D
Other languages
English (en)
Publication of DE234596C publication Critical patent/DE234596C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B61—RAILWAYS
    • B61L—GUIDING RAILWAY TRAFFIC; ENSURING THE SAFETY OF RAILWAY TRAFFIC
    • B61L3/00—Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal
    • B61L3/02—Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control
    • B61L3/06—Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control controlling by electromagnetic or particle radiation, e.g. by light beam
    • B61L3/065—Devices along the route for controlling devices on the vehicle or train, e.g. to release brake or to operate a warning signal at selected places along the route, e.g. intermittent control simultaneous mechanical and electrical control controlling by electromagnetic or particle radiation, e.g. by light beam controlling optically

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Train Traffic Observation, Control, And Security (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der Erfindung bildet eine einen Heber und einen Empfänger umfassende Vorrichtung zur Übertragung von Signalen auf den fahrenden Zug, bei der die Anordnung so getroffen ist, daß eine Selbstüberwachung durch Strahlenwirkung vorhanden ist, indem die Signalvorrichtung durch die Strahlenwirkung dauernd in einem Spannungszustande erhalten, aber erst zur Abgabe des
ίο Signales veranlaßt wird, sobald diese Strahlenwirkung unterbrochen wird.
Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß die getrennten Geber und Empfänger, die durch die Strahlenwirkung in dauerndem Zusammenwirken gehalten werden, auf dem Zug, beispielsweise auf der Zugmaschine so angeordnet sind, daß die Strahlen vom Geber zum Empfänger nicht unmittelbar, sondern über ein an der Strecke befindliches Zwischenglied übertreten können, während beim Fehlen dieses Zwischengliedes durch Unterbrechung oder Aufhebung der Strahlung oder durch eine etwaige Störung in der Signalvorrichtung selbst eine Meldung zustande kommt. Hierzu eignen sich am besten Lichtstrahlen, weil ihre Erzeugung sehr einfach und billig ist und infolgedessen der Geber mit Leichtigkeit in betriebsfähigem Zustande gehalten werden kann, und weil als Empfänger Selenzellen benutzt werden können, die heute bis zu einer außerordentlich hohen Empfindlichkeit ausgebildet sind. Dadurch ist es ermöglicht, Geber und Empfänger entweder voneinander oder von einem die Strahlenwirkung dauernd übertragenden Mittel so weit entfernt anzuordnen, daß sich eine für den Eisenbahnbetrieb praktisch brauchbare und durchaus betriebssichere Einrichtung ergibt.
Auf der Zeichnung ist schematisch ein Ausführungsbeispiel dargestellt, bei dem Lichtstrahlen verwendet werden, die von einer Lampe ständig auf einen mit spiegelnder Oberfläche versehenen fortlaufenden Streckenkörper geworfen und von diesem auf eine Selenzelle reflektiert werden. Dieser fortlaufende Streckenkörper kann entweder durch lange besondere Spiegel oder auch durch die Fahrschienen selbst gebildet sein, da diese stets eine spiegelnde Oberfläche besitzen.
Am Fahrzeug ist in einiger Entfernung über der Schienenoberfläche ein Gehäuse α angebracht, in dem eine Glühlampe I mit Reflektor r und Sammellinse d und eine Selenzelle ζ so angeordnet sind, daß die von der Lampe ausgehenden und von der Linse gesammelten Lichtstrahlen vom Schienenspiegel derart zurückgeworfen werden, daß sie die Selenzelle treffen. Die Linse / ist so bemessen, daß der Vereinigungspunkt des durch die Öffnung O1 austretenden wirksamen Lichtstrahlenbündels in die der Selenzelle vorgelagerte Öffnung O2 fällt. Diese kann dann möglichst klein gehalten werden, wodurch fremdes Licht von der Selenzelle ferngehalten wird. Im Stromkreis i der Selenzelle befindet sich ein Elektromagnet m, dessen Anker η in angezogener Stellung eine kleine Klappe oder Scheibe b in verdeckter Stellung festhält, und zwar so lange, als die Selenzelle von der Lampe durch den Schienenspiegel Licht erhält. Beim Verlöschen der Lampe oder bei einer Störung im Signalstromkreise, z. B. bei Drahtbruch, wird der Magnet
stromlos und gibt die Haltscheibe frei, so daß sie sichtbar wird.
Um das Stromloswerden des Elektromagneten und damit ein Herabfallen der Signalscheibe beim Überfahren eines Signales zu erreichen, ist es nur nötig, an der betreffenden Stelle die Spiegelwirkung der Schiene aufzuheben. Dies geschieht durch Unterbrechung des Schienenspiegels. Zu diesem Zweck kann,
ίο wie in Fig. 2 angedeutet ist, der Schienenkopf auf ein etwa 1 m langes Stück in einer Höhe von etwa 2 mm abgefräst und die Schiene an dieser Stelle mit einer Auflauflasche c Versehen werden. Um die tieferliegende Fläche des Schienenkopfes wirksamer zu gestalten, wird sie zweckmäßig stumpfschwarz gestrichen, so daß eine Reflexion der Strahlen möglichst aufgehoben wird. Sobald die Vorrichtung über diese nichtspiegelnde Stelle hinweggleitet, wird die Selenzelle nicht mehr belichtet, der Elektromagnet wird stromlos und gibt die Scheibe frei. Statt der Scheibe kann auch irgendeine andere Signalvorrichtung durch Stromloswerden' des Magneten in Tätigkeit gesetzt werden, z. B. eine Glocke o. dgl. In diesem Falle wird durch. Freigabe des Magnetankers η der Glockenstromkreis geschlossen.
Bei der beschriebenen Einrichtung kann es vorkommen, daß bei einem Kurzschluß in der Zellenleitung i oder in der Selenzelle ζ selbst der Magnet m dauernd Strom erhält, unabhängig davon, ob die Zelle von den Lichtstrahlen getroffen wird oder nicht. Dann kommt ein Signal nicht zustande. Um einen solchen Zustand unmöglich zu machen, kann eine Schaltung angewandt werden, wie sie in Fig. 3 dargestellt ist. Hier liegt der Magnet m nicht unmittelbar im Zellenstromkreis i, sondem in einem parallelen Stromkreis ix, ist also an dieselbe Stromquelle q angeschlossen, die den Zellenstromkreis i speist. Der im parallelen Kreis ix fließende Strom ist über einen Kontakt c geführt, der von einem im Zellenstromkreise i liegenden Magneten mx gesteuert wird, und zwar derart, daß bei belichteter Zelle ζ der Kontakt geschlossen ist, wie Fig. 3 zeigt.
Bei Aufhebung der Zellenbelichtung wird der Magnet 7% stromlos, läßt seinen Anker % los und öffnet dadurch den Kontakt e. Infolgedessen wird auch der Magnet m stromlos und hebt durch seinen freigegebenen Anker η die Sperrung der Signalscheibe b auf. Sollte aus irgendeinem Grunde in der Zellenleitung Kurzschluß eintreten, so sinkt die Batteriespannung bis auf ein geringes Maß, wodurch der Magnet m ebenfalls zur Freigabe der Signalscheibe b veranlaßt wird. Dies kann durch geeignete Bemessung der Magnetwiderstände leicht erreicht werden.
Um bei Kreuzungen und Weichen eine Abgabe des Warnsignales zu verhüten, können die beschriebenen Einrichtungen, die den Stromkreis durch Vermittlung des fortlaufenden Streckenkörpers geschlossen halten, verdoppelt werden, so daß das Warnsignal erst dann zustande kommt, wenn beide Übertragungsvorrichtungen außer Tätigkeit treten, d. h. wenn die Vorrichtung über eine entsprechend lange Unterbrechungsstelle geführt wird.

Claims (4)

Pate nt-Ansprüche:
1. Vorrichtung zur Übertragung von Signalen auf den fahrenden Zug durch Strahlenwirkung zur dauernden selbstüberwachenden Beeinflussung der aus Geber und Empfänger bestehenden Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß die von dem Geber (I) ausgehenden Strahlen auf den Empfänger durch ein an der Strecke befindliches Zwischenglied (z) einwirken, bei dessen Fehlen die Strahlen zum Auslösen eines Signales unwirksam gemacht werden.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, da- · durch gekennzeichnet, daß der Empfänger durch Lichtstrahlen beeinflußt wird, die durch die spiegelnde Oberfläche eines fortlaufenden Streckenkörpers, z. B-. des Schienenkopfes, von der Lichtquelle (V) auf den Empfänger (Selenzelle) zurückgeworfen werden.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Einfluß von natürlichen Unterbrechungen des fortlaufenden Streckenkörpers bei Weichen, Kreuzungen u. dgl. durch Verdoppelung der mit dem fortlaufenden Streckenkörper zusammenwirkenden Glieder aufgehoben wird.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die eigentliche Signalvorrichtung (m, n, b) in einem zum Empfängerstromkreise (i) parallel geschalteten Stromkreise (ix) liegt, und zwar unter Einschaltung eines vom Empfängerstromkreise (i) gesteuerten Kontaktes (e), um Kurzschlüsse in den Leitungen unwirksam zu machen.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT234596D Active DE234596C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE234596C true DE234596C (de)

Family

ID=494444

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT234596D Active DE234596C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE234596C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE1934321A1 (de) Lichtschranke
DE1000853B (de) Eisenbahnsicherungssystem mit vorzugsweise selbsttaetiger Meldung des Zuges und des Ortes an eine zentrale Stelle
DE19739110A1 (de) Verkehrs-Warndetektor
DE708626C (de) UEberwachung einer Warnsignalanlage fuer Weguebergaenge
DE566699C (de) Zugbeeinflussungseinrichtung
DE473554C (de) Einrichtung zum Beeinflussen von Eisenbahnzuegen vom Bahnkoerper aus mittels auf demZuge angeordneter lichtelektrischer Vorrichtungen
DE733423C (de) UEberwachungseinrichtung fuer UEberweg-Warnsignalanlagen
DE80551C (de)
DE497110C (de) UEberwachungseinrichtung fuer optische Signaluebertragung
AT119100B (de) Einrichtung zur Übertragung von Lichtsignalen auf Fahrzeuge.
DE576981C (de) Signalvorrichtung an Eisenbahnschranken unter Verwendung eines Pendelkontaktes
DE229399C (de)
DE1919468B2 (de) Einrichtung bei eisenbahnanlagen mit schienengleichen bahnuebergaengen
DE508105C (de) Vorrichtung zur Ausscheidung der Wirksamkeit fremden Lichtes bei optischen Signaluebertragungen
DE239737C (de)
DE554211C (de) Eisenbahn-UEberwegsicherung
DE565485C (de) Zugbeeinflussungseinrichtung
DE547086C (de) Selbsttaetiges Streckenblocksystem mit punktfoermiger Beeinflussung
DE2903326A1 (de) Einrichtung zum abgeben von warnmeldungen fuer im bereich von bahngleisen beschaeftigte personen
AT82476B (de) Induktionssignaleinrichtung für Eisenbahnzüge u. dgl.
AT20518B (de) Elektrische Zugdeckungseinrichtung.
DE2740301A1 (de) Anordnung zum erfassen von spurgebundenen fahrzeugen, insbesondere der kabinen einer haengebahn
DE356284C (de) Einrichtung zur Verhuetung unzeitgemaessen Alarms bei Schutzanlagen gegen Einbruch und Diebstahl
DE501867C (de) Signalanlage, insbesondere fuer den Bahnbetrieb, mit einer bei Erschuetterungen der Schienen das Signal ausloesenden Vibrationskontaktanordnung
DE44802C (de) Vorrichtung zum selbsttätigen Signalisiren von Eisenbahnzügen, Weichen und Drehbrückenstellungen