DE2340682A1 - Laermschutzvorrichtung am ausgang einer granuliermaschine - Google Patents

Laermschutzvorrichtung am ausgang einer granuliermaschine

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    • B29—WORKING OF PLASTICS; WORKING OF SUBSTANCES IN A PLASTIC STATE IN GENERAL
    • B29B—PREPARATION OR PRETREATMENT OF THE MATERIAL TO BE SHAPED; MAKING GRANULES OR PREFORMS; RECOVERY OF PLASTICS OR OTHER CONSTITUENTS OF WASTE MATERIAL CONTAINING PLASTICS
    • B29B9/00—Making granules
    • B29B9/02—Making granules by dividing preformed material
    • B29B9/06—Making granules by dividing preformed material in the form of filamentary material, e.g. combined with extrusion
    • Y—GENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y10—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC
    • Y10S—TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
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  • Processing And Handling Of Plastics And Other Materials For Molding In General (AREA)
  • Glanulating (AREA)
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Description

·■* ' f'i ή C&t 2 it $ C^ f&e**r of C-*- '
Dipl.-lng. Heinz Bardehle 2340682
Patentanwalt ^. ** t MBnchen 22,1'.errnstr. 15, TeI. 292559
Postanschrift München 26, Postfach 4
München, den \ Q1 ^g
Mein Zeichen: P 1771
Anmelder : AUTOMATIK
Apparate-Maschinenbau
H» Hench GmbH
8754 Großostheim 2
Ostring 19
Lärmschutzvorrichtung am Ausgang einer Granuliermaschine
Die Erfindung bezieht sich auf eine Lärmschutzvorrichtung am Ausgang einer Granuliermaschine, mit der der an dieser Stelle austretende Schall weitgehend unterdrückt werden soll.
Bei mit rotierenden Messern arbeitenden Granuliermaschinen entstehL. durch das Abschneiden der zu granulierenden Stränge, insbesondere Kunststoffstränge, ein sirenenartiges Geräusch, das eine erhebliche Beeinträchtigung des Bedienungspersonals darstellen kann.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, dieses austretende Geräusch weitgehend zu unterbinden. Erfindungsgemäß geschieht dies durch einen geschlossenen, das Granulat nach unten führenden Kanal mit einer in dem Kanal angeordneten, den geraden Durchsatz verhindernden Umlenkeinrichtung für das Granulat.
Der vom Ausgang der Granuliermaschine her das Granulat aufnehmende Kaual gestattet wegen seiner umfänglichen Geschlossenheit eine Schall-Leitung im wesentlichen nur in Längsrichtung des Kanals, wo der Schall aber auf die Umlenkeinrichtung trifft, an der sich der Schall weitgehend totläuft.
Eine vorteilhafte Ausführung für die Umlenkeinrichtung besteht in einer in dem Kanal drehbaren Flügelwalze mit horizontaler Achse, die an der gewölbten Oberflächenseite der Kanalwandung praktisch abschließt und gegenüber der Unterseite des Kanales einen Spalt in einer der Größe des Granulates etwa entsprechenden Höhe freiläßt, der in Durchsatzrichtung stets fallende Tendenz aufweist, wobei die Flügelwalze mit einem Antrieb versehen ist, der in Abstimmung mit der Menge des jeweils zugeführten Granulates einen Granulatspiegel vor der Flügelwalze stehenläßt.
Bei dieser Ausführungsform wird der Schall an der Oberseite der Flügelwalze durch dessen Abschluß an der Kanalwandung aufgehalten, während er an der Unterseite, wo der Spalt gegenüber der Kanalwandung existiert, sich in dem hier angestauten bzw. transportierter. Granulat totläuft.
Eine weitere Ausführungsmöglichkeit besteht darin, die Umlenkeinrichtung aus schräg in den Kanal hineinragenden Platten auszubilden, deren Enden sich so überlappen, daß sich ein zick-zack- förmiger Verlauf des Granulates ergibt. Zweckmäßig versieht man die Platten dabei mit einer schallschluckenden Schicht an der nicht vom Granulat berührten Seite.
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Die in den Kanal hineinragenden Platten stellen für die in den Kanal wandernden Schallwellen aufeinanderfolgende Barrieren dar, an denen sich der Schall weitgehend totläuft.
In den Figuren sind Ausführungsbeispiele der Erfindung dargestellt. Es zeigen
Fig. 1 eine Ausführungsform mit einer Flügelwalze,
Fig. 2 eine Ausführungsform mit in den Kanal hineinragenden Platten.
In der Fig. 1 ist ein Längsschnitt durch einen mit einer Flügelwalze versehenen Kanal 1 dargestellt, wobei dieser Schnitt in radialer Richtung zu der Flügelwalze verläuft. Die Flügelwalze besteht aus der Achse 2 mit daran ansetzenden Flügeln 3, die radial von der Achse 2 wegstehen und alle die gleiche Länge besitzen. Die Achse 2 verläuft horizontal und ist in den in der Fig. 1 nicht sichtbaren Wänden des Kanals 1 drehbar gelagert. Die Flügelwalze wird durch einen außerhalb des Kanals 1 angebrachten, nicht dargestellten Antrieb gemäß der eingezeichneten Pfeilrichtung in Drehung versetzt. Hierbei bewegen sich die Enden der Flügel 3 entlang der gewölbten Fläche 4 an der Oberseite des Kanals 1 so, daß nur ein minimaler Abstand zwischen den Enden der Flügel 3 und der Innenseite der gewölbten Fläche 4 besteht. Die Flügelwalze schließt damit praktisch mit der gewölbten Fläche 4 ab. An der Unterseite des Kanals 1 lassen dagegen die Enden der Flügel 3 gegenüber dem dortigen Wandstück 5 des Kanals 1 einen Spalt 6 in einer der Größe des Granulates 7 entsprechenden Höhe.
Das Granulat wird von einer nicht dargestellten Granuliermaschine ausgestoßen, an die der Kanal 1 mit dem an seiner Eingangsseite vorgesehenen Flansch 8 angeschraubt ist. Das Granulat 7 rieselt
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in diesen Eingang 9 und bildet hier entsprechend der Drehzahl der Flügelwalze und der Menge des zugeführten Granulates einen Granulatspiegel 10, der umso höher liegt# je schneller das Granulat zugeführt wird. Das Granulat 7 füllt dabei die zwischen den Flügeln 3 liegenden Kammern mehr oder minder aus und wird von diesen mitgenommen, bis es schließlich von dem Wandungsteil 5 freigegeben wird. Bei der in der Fig. 1 dargestellten Betriebsphase rieselt das Granulat gerade aus der Kammer 11 heraus und wird dann durch den Kanal 1 weiter dessen Ausgang 12 zugeleitet. Das Granulat kann sich dabei unter dem Einfluß der Schwerkraft mit den Flügeln 3 fortbewegen, da der Kanal 1 an jener Stelle eine nach unten führende Tendenz aufweist. Insbesondere besitzt der Spalt 6 überall diese fallende Tendenz, so daß es zu keinem Stau des Granulates in der Vorrichtung kommen kann.
Die von der Granuliermaschine her dem Eingang 9 der Vorrichtung zufließenden Schallwellen treffen innerhalb des Kanals auf die Flügel 3 und das von diesen transportierte Granulat, so daß eine direkte Fortpflanzung der Schallwellen zum Ausgang 12 des Kanals 1 unterbunden ist. Die Schallwellen laufen sich an den Flügeln 3 und in dem von diesen transportierten Granulat 7 weitgehend tot. Es sind dabei auch keine Schallschlitze vorhanden, da im Bereich der gewölbten Fläche 4 die Flügel 3 praktisch an dieser anliegen und im Bereich des Wandungsteiles 5 der dortbestehende Spalt 6 vom Granulat 7 ausgefüllt ist. Selbstverständlich reicht die Flügelwalze an ihren Stirnseiten bis an die seitlichen Wandungsteile des Kanals 1 heran, so daß auch hier ein praktisch dichter Abschluß die Schallwellen besteht.
Bei dem Ausführungsbeispiel gemäß Fig. 2 besteht die Umlenkeinrichtung aus Platten 12 und 13, die in den das Granulat führenden Kanal 14 schräg hineinragen. Dabei überlappen sich die Enden der Platten 12 und 13 so, daß sich für das Granulat ein zick-zackförmiger Weg ergibt. In den Kanal 14 von oben eintretende
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Schallwellen treffen auf die Platten 12 und 13, werden daran und am Kanal 14 mehrmals reflektiert und erreichen so auch die mit schallschluckendem Material 16 belegten Unterseiten dieser Platten 12 und 13, werden absorbiert, so daß ihre Intensität am Ausgang 15 des Kanales 14 wesentlich geschwächt ist. Die dem Betrachter zugewandte Seite des Kanales 14 ist dabei aufgeschnitten, um den Einblick in dessen Inneres zu ermöglichen.
In der Fig. 2 ist noch eine dem Kanal 14 vorgeschaltete Granuliermaschine mit der Messerwalze 17 und dem Gegenmesser 18 dargestellt. Diesen Schneidwerkzeugen werden zu granulierende Stränge 19 mittels der Walzen 2o und 21 zugeführt. Hierbei handelt es sich nur um ein Beispiel für eine Granuliermaschine, die übrigens auch in dieser Form der Vorrichtung gemäß Fig. 1 vorgeschaltet sein könnte.
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Claims (4)

  1. 23A0682
    Patentansprüche
    Λ Lärmschutzvorrichtung am Ausgang einer Granuliermaschine,
    gekennzeichnet durch einen geschlossenen, das Granulat (7)
    führenden Kanal (1, 14) mit einer in dem Kanal angeordneten, den geraden Durchsatz verhindernden Umlenkeinrichtung (2, 3; 12, 13) für das Granulat (7)„
  2. 2. Lärmschutzvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkvorrichtung aus einer in dem Kanal (1) drehbaren Flügelwalze (2, 3) mit horizontaler Achse (2) besteht, die
    an der gewölbten Oberflächenseite (4) der Kanalwandung praktisch abschließt und gegenüber der Unterseite (5) des Kanals einen Spalt (6) in einer der Größe des Granulates (7) etwa
    entsprechenden Höhe freiläßt, der in Durchsatzrichtung stets fallende Tendenz aufweist, wobei die Flügelwalze (2, 3) mit einem Antrieb versehen ist, der in Abstimmung mit der Menge des jeweils zugeführten Granulates (7) einen Granulatspiegel (lo) vor der Flügelwalze (2, 3) stehenläßt.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umlenkvorrichtung aus schräg in den Kanal (14) hineinragenden Platten (12, 13) besteht, deren Enden sich so überlappen, daß sich ein zick-zack-förmiger Granulatverlauf ergibt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Platten (12, 13) mit einer schallschluckenden Schicht (16)
    an der nicht vom Granulat berührten Seite versehen sind.
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    Leerseite
DE2340682A 1973-08-10 1973-08-10 Vorrichtung zum Granulieren von Kunststoffsträngen Ceased DE2340682B2 (de)

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