DE233392C - - Google Patents

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DE233392C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C4/00Foldable, collapsible or dismountable chairs
    • A47C4/28Folding chairs with flexible coverings for the seat or back elements
    • A47C4/32Folding chairs with flexible coverings for the seat or back elements having a frame made of wood or plastics
    • A47C4/34Folding chairs with flexible coverings for the seat or back elements having a frame made of wood or plastics with legs pivotably connected to seat or underframe
    • A47C4/38Folding chairs with flexible coverings for the seat or back elements having a frame made of wood or plastics with legs pivotably connected to seat or underframe with cross legs
    • A47C4/40Folding chairs with flexible coverings for the seat or back elements having a frame made of wood or plastics with legs pivotably connected to seat or underframe with cross legs of adjustable type

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Chairs For Special Purposes, Such As Reclining Chairs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 233392 KLASSE 34g. GRUPPE
ROBERT KOLBABA & COMP in WIEN.
Streckstuhl. Patentiert im Deutschen Reiche vom I.Oktober 1910 ab.
Die Erfindung hat einen Streckstuhl zum Gegenstande, bei dem die vereinigte Sitz- und Lehnenfläche eines im Gestell schwenkbar angeordneten Rahmens einerseits an diesem und anderseits an einem am Rahmen geführten Querstück befestigt ist, wobei letzteres derart am Gestell angelenkt ist, daß es sich beim Schwenken des Rahmens in die Liegestellung gegen dessen Ende verschiebt
ίο und dadurch die Liegefläche spannt.
In der Zeichnung ist beispielsweise eine Ausführungsform eines derartigen Streckstuhles dargestellt, und zwar in Fig. ι in einem senkrechten Schnitt und in Fig. 2 in der Vorderansicht, während Fig. '3 einen Schnitt nach der Linie A-A der Fig. 1, in der Pfeilrichtung gesehen, darstellt.
Der Streckstuhl ist zusammenklappbar und besitzt zu diesem Behufe ein zusammenklappbares Gestell, dessen Teile 1, 2 durch Gelenke 3 miteinander verbunden sind. An diesem Gestell ist ein Rahmen 4 um Zapfen 5 schwenkbar gelagert, der die vereinigte Sitz- und Lehnenfläche aufnimmt und zu diesem Behufe mit irgendeinem Stoff, z. B. starkem Segeltuch 6, überspannt ist.
Die Einrichtung ist derart getroffen, daß bei Benutzung der Vorrichtung als Stuhl die Füllung 6 nicht gespannt ist und erst beim Schwenken des Rahmens 4 gegen die .wagerechte Ebene gespannt wird. Zu diesem Behufe ist die Füllung 6 an dem oberen Querteil des Rahmens 4 fest angeordnet, während sie unten an einem rahmenartigen Schlitten 7 befestigt ist, der an den Längsseiten des Rahmens 4 entsprechend geführt und durch Lenker 8 mit einem feststehenden Zapfen 9 des Gestelles 1, 2 verbunden ist. Die Führung des Querstückes 7 am Rahmen 4 erfolgt einerseits durch an ihm befestigte U-förmige Winkel 10 (Fig. 1 und 3), an welchen die Lenker 8 befestigt sind, ferner durch am Rahmen 4 vorgesehene Lappen 11 und die · Querverbindung 12 des Rahmens 4.
Der Streckstuhl· besitzt ferner einen am Gestellt eil 1 gelagerten starren Sitzteil 13, während am oberen Ende des Gestellteiles 2 Armstützen 14 vorgesehen sind. Am Querstück 7 ist in einiger Entfernung von dessen unterem Rande eine Walze 15 gelagert, welche den Füßen als Stütze · dient.
Die Verwendung des Streckstuhles geschieht folgendermaßen: Bei Gebrauch der Vorrichtung als Stuhl (s. die mit vollen Linien gezeigte Stellung des Rahmens 4) ist die Füllung 6 durchgebogen, und Sitz und Lehne werden mit Hilfe des starren Sitzteiles 13 geschaffen. Verlegt der Sitzende seinen Schwerpunkt nach hinten oder wird der Rahmen 4 von Hand aus in der Pfeilrichtung (Fig. 1) gedreht, dann können auf diese Weise nicht nur verschieden schräge Sitzstellungen, sondern auch verschiedene Liegestellungen bis in die Wagerechte angenommen werden. Bei dieser Drehung erfolgt eine Spannung der Füllung 6 in dem Maße, in welchem die Verdrehung fortschreitet, und zwar dadurch, daß sich der Rahmen 4 um die Zapfen 5 dreht, dagegen das Querstück 7 eine durch die Lage des Drehzapfens 9 gegebene Verschiebung nach außen erfährt, die am Ende der Drehung, nämlich in der wagerechten Lage, ihren groß-
ten Wert erreicht hat, so daß, wenn der Streckstuhl eine wagerechte Liegefläche darbietet, die Füllung vollkommen gespannt ist. Die Befestigung der Füllung 6 am Rahmen 4 und dem Querstück 7 erfolgt in der Weise, daß ein Auf- und Abwickeln bzw. ein Nachlassen und Spannen in leichter Weise möglich ist. Zu diesem Zwecke wird das einmal der. Breite nach gefaltete Ende der Liegefläche 6 in bekannter Weise durch den zwischen den beiden Querleisten 16 und 17 (Fig. 1) verbleibenden Schlitz von vorn nach hinten hindurchgeführt und sodann in die dadurch gebildete Schlaufe 18 ein Querstab 19 eingeführt, der sich bei Belastung der Füllung gegen die Leisten 16, 17 stützt und infolge der Reibung ein Herausziehen des Endes der Füllung verhindert. Da sich dieser Stab in der Ebene der Längsteile des Rahmens 4 befindet, wird eine seitliche Verschiebung desselben verhindert. Eine zu weite Entfernung dieses Stabes von den Leisten 16, 17 in der Richtung des Pfeiles (Fig. 1) wird durch ösen 20 verhindert, welche an einer der Schienen befestigt sind und die Enden des Stabes umfassen. Die gleiche Befestigung ist auch am Querteil des Schlittens 7 durchgeführt. Auf diese Weise ist es durch Drehen des in der Pfeilrichtung etwas gelockerten Stabes möglich, die Rahmenfüllung in einfacher Weise zu verlängern oder zu verkürzen.
Wird bei der mit vollen Linien dargestellten Lage des Sitz'es der Gestellteil 2 in der Pfeilrichtung an den Gestellteil 1 herangebracht, dann nimmt der Streckstuhl nur sehr wenig Raum ein und kann leicht aufbewahrt und transportiert werden. Das Gestell des Streckstuhles kann aber auch ein nicht zusammenklappbares sein.

Claims (1)

  1. 40 Patent-Anspruch :
    Streckstuhl, dadurch gekennzeichnet, daß die aus einer Stoffbahn bestehende Sitz- und Lehnenfläche (6) einerseits an einem in einem Gestell (1, 2) schwenkbar angeordneten Rahmen (4) und anderseits an einem an diesem geführten Querstück (7) befestigt ist, das derart am Gestell (1, 2) angelenkt ist, daß es sich beim Schwenken des Rahmens in die Liegestellung gegen dessen Ende verschiebt und dadurch die Stoffbahn (6), nunmehr Liegefläche, spannt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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