DE233296C - - Google Patents

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DE233296C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B5/00Sleeve-links

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  • Adornments (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JV* 23329$-
KLASSE 44«. GRUPPE
Verschluß für Manschetten u.dgl. Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Mai 1909 ab.
Die Erfindung bezweckt, einen im besonderen für spitz zu schließende Manschetten geeigneten Verschluß zu schaffen, der die Manschettenform möglichst wahrt und leicht 5 ohne Beschädigung oder besondere Beanspruchung der Knopflöcher anzubringen ist..
Der Verschluß besteht im wesentlichen aus einem ringförmigen Bügel, der die zu schließende Manschette o. dgl. mittels formerhaltender, sonst nach Form und Wirkungsweise bekannter Widerlager zwischen sich faßt und sie durch einen oder zwei als Verschlußstücke ausgebildete Stifte festhält.
Der oder die Verschlußstifte können mit den Widerlagern in fester oder beweglicher Verbindung stehen.
In der Zeichnung sind verschiedene Ausführungsformen dargestellt.
Die Fig. 1 zeigt in einem Schnitt eine Ausführungsform, bei der die Widerlager α und b entsprechend der spitz zu schließenden Manschette schräg gegeneinander gerichtet, an einem offenen Ring 4 angeordnet sind. Als Verschlußstücke sind an dem einen Widerlager α ein feststehender Stift e'"und in dem gegenüberliegenden Ringende ein verschiebbarer Stift e gelagert. Dieser Stift e steht unter der Einwirkung der Druckfeder 0, die in dem Ring 4 gelagert ist und den bewegliehen Stift e aus der gezeichneten (Offen-) Stellung gegen den anderen Stift e' drückt und so den Ring schließt. Der bewegliche Stift e kann zum Zurückschieben mit einem in einem Schlitz 7 des Ringes 4 geführten Knopf 8 versehen sein.
Um die Verbindung des Verschlusses und der Manschette herzustellen, wird der feststehende Stift e' bei zurückgezogenem Gegenstift e von außen in das eine Knopfloch der Manschette eingeführt; darauf wird der zurückgezogene Stift e von außen in das andere gegenüberliegende Knopfloch eingelassen. Dabei übergreift der Ring 4 die spitz zusammentreffenden Manschettenränder und erfaßt mit seinen Widerlagern die Manschette seitlich an den Knopflöchern. Gibt man nun den zurückgezogenen Stift e frei, so schnellt derselbe vor und verschließt die Manschette.
Zum Abnehmen des Verschlusses bewegt man zuerst den beweglichen Stift e zurück und 'zieht darauf den festen Stift e' aus dem Knopfloch. Zum Öffnen der Manschette genügt ein Zurückziehen des beweglichen Stiftes.
Die in Fig. 2 dargestellte Ausführungsform unterscheidet sich von der in Fig. 1 gezeigten nur dadurch, daß der Verschluß des Ringes 4 durch einen einzigen federnd beweglichen Stift e erfolgt.
Bei der in den Fig. 3 und 4 in einem Schnitt und einer Seitenansicht dargestellten Ausführungsform sitzen die Widerlager a, b drehbar an dem offenen Ring und sind durch eine Zugfeder 0', die auch durch ein elastisches Band ersetzt sein kann, miteinander verbunden, das die Widerlager a, b gegen die Ringenden zieht und diese so in der gezeichneten Lage hält.' Die durch die Knopflöcher, der Manschette greifenden Stifte e, e' stehen dabei mit den Widerlagern a, b in fester Verbindung. Zum Einführen der Manschette bzw. zum Anlegen des Verschlusses wird das eine der Widerlager durch Ein- oder Aus-
wärtsdrehen so weit aus der gezeichneten Stellung bewegt, daß die Manschette mit ihren Knopflöchern bequem vor den nicht bewegten . Stift gebracht werden kann. Da bei diesem öffnen des Verschlusses die Feder o' gespannt wird, so schließt der Verschluß nach Freigabe des gedrehten Widerlagers selbsttätig. Es können auch beide Widerlager zum Anlegen des Verschlusses nach ein- oder auswärts gedreht werden. Nach der Ausführungsform gemäß Fig. 3 und 4 liegt jedes Widerlager zur Erzielung, einer drehbaren Lagerung mittels eines halbkreisförmigen Ansatzes 9 in einer dementsprechenden Mulde des Ringendes.
Doch kann die drehbare Lagerung auch auf irgendeine andere Weise, z. B. wie Fig. 5 in einer Teilansicht zeigt, durch ein außen am Ring sitzendes Gelenk 10 erfolgen. Die erwähnten Widerlager können sehr klein gehalten, sein und gegebenenfalls durch einen kleinen Ansatz oder eine wulstartige Verstärkung des Ringes gebildet sein.
Gegebenenfalls kann der Ring 4 noch mit Ansätzen versehen werden, die seine Handhabung erleichtern.

Claims (4)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Verschluß für Manschetten u.'dgl., bestehend aus einem die Manschettenränder von außen umgreifenden Bügel (4) mit in die Knopflöcher eingreifenden Verschlußstücken, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel aus einem offenen Ring (4) besteht, der an seinen Enden zwei sich von außen gegen die Manschette legende Widerlager (a, b) aufweist, zwischen denen ein oder zwei als Verschlußstücke ausgebildete Stifte (e, e') sitzen.
  2. 2. Verschluß für Manschetten 0. dgl. nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerlager (a, b) an den Ringenden fest angeordnet sind und ein Stift
    (e) unter Einwirkung einer im Ring (4) gelagerten Druckfeder (0) steht, und zwar derart, daß er entweder gegen einen zweiten Stift (e1, Fig. 1) stößt, oder, in das gegenüberliegende Ringende eintritt. (Fig. 2).
  3. 3. Verschluß für Manschetten o. dgl. nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden lose angeordneten Widerlager (a, b) mit je einem Stift' (e, e'J versehen und durch eine im Ring angeordnete Zugfeder fo'J miteinander verbunden sind.
  4. 4. Verschluß für Manschetten o. dgl. nach den Ansprüchen 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Widerlager (a, b) durch Gelenke (10) mit dem Ring verbunden sind.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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