DE233295C - - Google Patents

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DE233295C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A42HEADWEAR
    • A42BHATS; HEAD COVERINGS
    • A42B1/00Hats; Caps; Hoods
    • A42B1/203Inflatable
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A42HEADWEAR
    • A42BHATS; HEAD COVERINGS
    • A42B1/00Hats; Caps; Hoods
    • A42B1/201Collapsible or foldable

Landscapes

  • Tires In General (AREA)
  • Hooks, Suction Cups, And Attachment By Adhesive Means (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
' . . - - JiS 233295 KLASSE 41c. GRUPPE
FELIX WEISZBACH in GLAUCHAU l S.
Gestell für Klapphüte. Patentiert im Deutschen Reiche vom-10. Mai 1910 ab.
Der Gegenstand der vorliegenden Erfindung ist ein Gestell für einen 'Klapphut (Chapeau claque), wobei die Scharnierstützen, welche die Deckel- und Krempenreifen miteinander ver-
.5 binden, eine besondere und eigenartige Ausbildung besitzen. Die im folgenden zu beschreibenden Scharnier stützen unterscheiden sich von den bekannten dadurch, daß sie nicht aus Flachstahl, sondern aus Rundstahl angefertigt sind,
ίο und daß sie infolge der durch die freien Enden des Stahles gebildeten Scharnierstifte, die in Laschen an den Reifen oder in die Hülsen der Scharnierstützen eingreifen, leicht aus dem Gestell bzw. dem Hut herausnehmbar sind. Bei den aus Flachstahl angefertigten Scharnieren mußten dagegen zur Vornahme einer Reparatur die Stifte aus den Scharnierteilen herausgetrieben werden; was sehr leicht eine Beschädigung des Hutstoffes (Hutatlas) zur Folge hatte.
Bei dem neuartigen Gestell fällt nun das Annieten bzw. die Stiftentfernung bei den Scharnieren fort, so daß demnach ein Durchdrücken . oder Einschneiden des Hutstoffes vermieden wird. Das neuartige billigere, leichtere und praktische Scharnier ist auf der beiliegenden Zeichnung in einigen beispielsweisen Ausführungsformen veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. ι eine Seitenansicht eines solchen Scharnierteiles mit in Laschen der Reifen eingreifenden Scharnierstiften.
Fig. 2 ist eine Ansicht dazu von vorn.
Fig. 3 ist die gleiche. Ansicht, wie Fig. 2 sie darstellt, bei welcher aber gezeigt wird, wie die Scharnierstifte aus den Laschen an den.Reifen herausgenommen werden können.
Fig. 4 veranschaulicht eine aridere Ausführungsform eines Scharnieres in einer der Fig. 2 entsprechenden Stellung. Die
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Fig. 5 und 6 zeigen in größerem Maßstab Schnitt und Seitenansicht einer anderen Ausführungsform als jene, welche in den Fig. 1 und 2 dargestellt ist. Die
Fig. 7 und 8 veranschaulichen ebenfalls in größerem Maßstabe eine andere Ausführungsform als die in der Fig. 4 gekennzeichnete.
Ein Klapphutgestell besteht bekanntlich aus einem Deckelreifen 1 und einem Krempenreifen 2, welche Reifen z.B. durch vier kniehebelartige Scharnier stützen miteinander verbunden sind. Die Scharniere erlauben das Zusammendrücken des Hutes, also die Näherung der beiden Reifen 1 und 2 gegeneinander. Im gespreizten Zustande, also bei aufgestelltem Hut, geben die Scharnier stützen diesem eine gewisse Steifigkeit. Auf der Zeichnung sitzen die Kniehebelscharniere an abgebrochenen Stückchen der Reifen. .
An den betreffenden Reifenstellen befinden sich Laschen 3 und 4, welche augenförmig zusammengebogen sind. Die Scharnierstangen 5 und 6 bestehen je aus zwei nebeneinander liegenden Rundstäbchen, deren nach der Mitte zeigende Enden durch Hülsen 7 und 8 miteinander vereinigt und zusammengehalten sind. Die Hülsen 7 und 8 sind scharnierartig miteinander gelenkig verbunden und bilden so den mittleren Knickpunkt der Scharnierstütze.
Das eine dieser Scharniere, 8, hat einen Haken 9, und eine der oberen Scharnierstangen, 5, hat eine Ausbiegung 10. In diese Ausbiegung 10 und in den Haken 9 faßt eine Feder 11 ein, die bestrebt ist, beide Teile zusammenzuziehen.
An den Enden, welche in die Laschen 3 und 4 eingeschoben werden -sollen, um Scharnierstifte zu bilden, sind die Scharnierstangen 5
und 6 so gebogen, daß diese Biegungen die Laschen 3 und 4 in die von ihnen 'gebildeten Augen hineinfassen. Somit bilden die äußersten Stangenenden die Scharnierstifte. Man kann nun diese Scharnierstifte oder Stäbchenenden sehr leicht aus den Laschenaugen herausziehen, wenn man die Stangen 5 und 5 und 6 und 6 etwas auseinanderbiegt (s. Fig. 3), und man hat dann nicht mehr nötig, besondere Stifte anzuwenden und diese unter der. Gefahr der Verletzung des Hutstoffes herauszutreiben.
Eine etwas abgeänderte Ausführungsform zeigt die Fig. 4. (Die Bezugszeichen bei dieser Figur gleichen denjenigen der anderen Figuren, nur haben sie zur Unterscheidung den Index a erhalten.) Hier vereinigen sich die Stäbchenenden 5a, 5a und 6a, 6a nicht in den Laschenaugen 3a .und 4Λ, sondern sie werden in den Hülsen ya und 8a zusammengehalten, während die Mittelteile der Stäbchen 5" und 6a die Scharnierstifte bilden. Bei dieser Anordnung werden die Stäbchen zum Zwecke des Herausnehmens mit einer Beißzange an den Laschenaugen zerschnitten, herausgenommen und später durch andere Stäbchen (wie solche in der ersten Ausführungsform beschrieben sind) ersetzt. Bei der in den Fig. 1 und 2 veranschaulichten Ausführungsform kann man nun noch, wie die Fig. 5 und 6 zeigen, den für den Knickpunkt erforderlichen Scharnierstift aus einem der entsprechend gebogenen Rundstäbchen, z. B. 6, 6, herstellen, indem man den mittleren Teil zu einem flachgedrückten und ganz zusammengepreßten Auge gestaltet.
Ebenso erhält man einen Scharnierstift für den Knickpunkt bei einer in den Fig. 7 und 8 gezeichneten Ausführungsform, die zu der in Fig. 4 dargestellten Ausführungsform gehört, wenn man die Enden von zwei zusammengehörenden Stäbchen entsprechend umbiegt. Bei den zuletzt beschriebenen Formen werden die Hülsen 7 und 8 bzw. ηα und 8a aus Blech zusammengepreßt.
Bei den beschriebenen Scharnierstützen werden die Reparaturkosten auf die Hälfte vermindert, und die'Auswechselung von Stäbchen ist ohne Zertrennung des ganzen Hutes möglich.
Es soll — um die Bedeutung der Neuerung darzutun — bemerkt werden, daß von vornherein das Gestell praktischer und billiger wird, da es nach der bekannten Ausführung 82 Teile und Niete hat, während das Gestell nach der beschriebenen Ausführung nur noch 54 Teile und Niete aufweist. Es fehlen vor allen Dingen 16 Niete. Dieser Umstand bedingt eine größere Haltbarkeit, denn ein einzig unsachgemäß verarbeiteter Niet veranlaßt unbedingt eine Reparatur.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Gestell für Klapphüte, dadurch gekennzeichnet, daß die die Deckel- und Krempenreifen (1, 2) verbindenden Scharnierstützen (5, 6) aus doppelten Rundstäben zusammengebogen sind, deren freie Enden durch Eingriff entweder in die Augen von an den Deckel- und Krempenreifen angeordneten Laschen (3, 4) oder in am mittleren Knickpunkt der Scharnierstützen angeordnete Hülsen (7, 8) gleichzeitig die Scharnier stifte bilden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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