DE233279C - - Google Patents
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- DE
- Germany
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- screw
- retort
- coke
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10B—DESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
- C10B33/00—Discharging devices; Coke guides
- C10B33/02—Extracting coke with built-in devices, e.g. gears, screws
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Materials Engineering (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Coke Industry (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 10«. GRUPPE
JOHN WEST in SOUTHPORT und SAMUEL GLOVER in ST. HELENS, Engl.
Die Erfindung bezieht sich auf Entleerungsvorrichtungen für stehende Verkokungskammern,
bei denen die Entnahme des Kokses durch eine stehende Austragsschnecke erfolgt. Gemäß der Erfindung besteht die Schnecke,
die den Koks aus der Retorte entnimmt, aus zwei Teilen, von denen der eine Teil fest und
der andere Teil lose drehbar auf der Antriebsachse für die Schnecke angeordnet ist, so daß
ίο man durch Trennung der beiden Teile voneinander
in der Lage ist, innerhalb des Schneckenganges einen freien Raum zu schaffen, durch welchen man mit geeigneten Werkzeugen
von unten in das Innere der Retorte gelangen kann, um die Innenwandungen der Retorte von sich festsetzendem Koks zu reinigen.
Sobald es sich bei· backendem Koks erforderlich macht, die Schnecke ab und zu
rückwärts laufen zu lassen, um Stauungen im Schneckengehäuse zu beseitigen, werden die
beiden Teile der Schnecke mittels einer Klaue oder einer anderen leicht lösbaren Verbindung
gegeneinander festgestellt, die sich durch eine in dem Schneckengehäuse angeordnete verschließbare
Öffnung leicht bedienen läßt.
Die, Zeichnung zeigt die Erfindung, und zwar veranschaulicht:
Fig. ι den unteren Teil der Retorte mit der in dieser angeordneten Schnecke nach
Lösung der beiden Schneckenhälften voneinander und nach Einstellung derselben derart,
daß in dem Schneckengange ein freier Raum entsteht.
Fig. 2 zeigt die Schnecke nach Fig. 1 im Grundriß.
Fig. 3 veranschaulicht den unteren Teil der Retorte im Längsschnitt nach Verbindung der
beiden ' Schneckenhälften miteinander und
Fig. 4 die Schnecke nach Fig. 3 im Grundriß.
Fig. 5 zeigt die Anordnung der neuen Entnahmevorrichtung an einer im Querschnitt
dargestellten Retorte.
Die Schnecke besteht aus den beiden Teilen α und b. Der Teil α ist frei auf der.
Schneckenachse c drehbar angeordnet, während der Teil b auf der Achse c in geeigneter
Weise befestigt ist. Sobald die Teile α und b aneinander anstoßen und die Achse c zum
Zwecke der Entnahme des Kokses in Umdrehung versetzt wird, wird der auf der Achse c frei drehbare Teil α von dem Teil b
mitgenommen, und die Wirkung der Schnecke ist dann die gleiche, als wenn beide Teile aus
einem Stück bestehen würden. Vorteilhaft wird auf der unteren Seite des Schneckenganges
einer jeden Schneckenhälfte eine Rippe d bzw. d1 angeordnet, und zwar dient die
Rippe d1 als Führung für eine Klaue f, die
mittels eines Bolzens d2 in einem Lager e auf der Unterseite der festen Schneckenhälfte b
befestigt ist, während die Rippe d der losen
Schneckenhälfte a mit einer Aussparung versehen ist, hinter welche sich die Klaue f einlegt
und dadurch die Kupplung der beiden Hälften α und b bewirkt.
Um bequem zu der Klaue f gelangen zu können, ist in dem Schheckengehäuse eine
öffnung angebracht, die durch einen Deckel g geschlossen werden kann. In der Stellung
der beiden Schneckenhälften nach Fig. ι und 2 ist zwischen denselben ein freier Raum, wie
dies namentlich aus Fig. 2 deutlich ersichtlich
: ist, durch welchen man mittels eines geeigneten Werkzeuges von der durch den Deckel g
zu verschließenden Öffnung aus in das Innere der Retorte gelangen kann. Wird die Schnecke
wieder in Betrieb gesetzt, so dreht man den Teil α so weit zurück, bis er an den Teil b
anstößt, wobei die Klaue f hinter die Aussparung der Rippe d einschnappt und dadurch
die Kupplung der beiden Teile α und b bewirkt. Die öffnung in dem Schneckenge
häuse wird dann durch den Deckel g wieder geschlossen.
Claims (2)
1. Entleerungsvorrichtung für stehende Verkokungskammern, bei denen die Entfernung
des Kokses durch eine stehende Austragsschnecke erfolgt, dadurch gekennzeichnet,
daß die im unteren Teil der Retorte als Entleerungsvorrichtung für den Koks angeordnete Schnecke aus zwei Hälften
(a und b) besteht, von denen die eine (a) frei drehbar auf der Schneckenwelle (c),
die andere (b) fest auf derselben angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schneckenhälften
(a und b) mittels einer leicht lösbaren Kupplung (d, e, f) miteinander in
Verbindung gebracht. werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE233279C true DE233279C (de) |
Family
ID=493232
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT233279D Active DE233279C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE233279C (de) |
-
0
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