DE233279C - - Google Patents

Info

Publication number
DE233279C
DE233279C DENDAT233279D DE233279DA DE233279C DE 233279 C DE233279 C DE 233279C DE NDAT233279 D DENDAT233279 D DE NDAT233279D DE 233279D A DE233279D A DE 233279DA DE 233279 C DE233279 C DE 233279C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
screw
retort
coke
halves
parts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT233279D
Other languages
English (en)
Publication of DE233279C publication Critical patent/DE233279C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B33/00Discharging devices; Coke guides
    • C10B33/02Extracting coke with built-in devices, e.g. gears, screws

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Coke Industry (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 10«. GRUPPE
JOHN WEST in SOUTHPORT und SAMUEL GLOVER in ST. HELENS, Engl.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 20. April 1910 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf Entleerungsvorrichtungen für stehende Verkokungskammern, bei denen die Entnahme des Kokses durch eine stehende Austragsschnecke erfolgt. Gemäß der Erfindung besteht die Schnecke, die den Koks aus der Retorte entnimmt, aus zwei Teilen, von denen der eine Teil fest und der andere Teil lose drehbar auf der Antriebsachse für die Schnecke angeordnet ist, so daß
ίο man durch Trennung der beiden Teile voneinander in der Lage ist, innerhalb des Schneckenganges einen freien Raum zu schaffen, durch welchen man mit geeigneten Werkzeugen von unten in das Innere der Retorte gelangen kann, um die Innenwandungen der Retorte von sich festsetzendem Koks zu reinigen. Sobald es sich bei· backendem Koks erforderlich macht, die Schnecke ab und zu rückwärts laufen zu lassen, um Stauungen im Schneckengehäuse zu beseitigen, werden die beiden Teile der Schnecke mittels einer Klaue oder einer anderen leicht lösbaren Verbindung gegeneinander festgestellt, die sich durch eine in dem Schneckengehäuse angeordnete verschließbare Öffnung leicht bedienen läßt.
Die, Zeichnung zeigt die Erfindung, und zwar veranschaulicht:
Fig. ι den unteren Teil der Retorte mit der in dieser angeordneten Schnecke nach Lösung der beiden Schneckenhälften voneinander und nach Einstellung derselben derart, daß in dem Schneckengange ein freier Raum entsteht.
Fig. 2 zeigt die Schnecke nach Fig. 1 im Grundriß.
Fig. 3 veranschaulicht den unteren Teil der Retorte im Längsschnitt nach Verbindung der beiden ' Schneckenhälften miteinander und
Fig. 4 die Schnecke nach Fig. 3 im Grundriß.
Fig. 5 zeigt die Anordnung der neuen Entnahmevorrichtung an einer im Querschnitt dargestellten Retorte.
Die Schnecke besteht aus den beiden Teilen α und b. Der Teil α ist frei auf der. Schneckenachse c drehbar angeordnet, während der Teil b auf der Achse c in geeigneter Weise befestigt ist. Sobald die Teile α und b aneinander anstoßen und die Achse c zum Zwecke der Entnahme des Kokses in Umdrehung versetzt wird, wird der auf der Achse c frei drehbare Teil α von dem Teil b mitgenommen, und die Wirkung der Schnecke ist dann die gleiche, als wenn beide Teile aus einem Stück bestehen würden. Vorteilhaft wird auf der unteren Seite des Schneckenganges einer jeden Schneckenhälfte eine Rippe d bzw. d1 angeordnet, und zwar dient die Rippe d1 als Führung für eine Klaue f, die mittels eines Bolzens d2 in einem Lager e auf der Unterseite der festen Schneckenhälfte b befestigt ist, während die Rippe d der losen
Schneckenhälfte a mit einer Aussparung versehen ist, hinter welche sich die Klaue f einlegt und dadurch die Kupplung der beiden Hälften α und b bewirkt.
Um bequem zu der Klaue f gelangen zu können, ist in dem Schheckengehäuse eine öffnung angebracht, die durch einen Deckel g geschlossen werden kann. In der Stellung der beiden Schneckenhälften nach Fig. ι und 2 ist zwischen denselben ein freier Raum, wie dies namentlich aus Fig. 2 deutlich ersichtlich
: ist, durch welchen man mittels eines geeigneten Werkzeuges von der durch den Deckel g zu verschließenden Öffnung aus in das Innere der Retorte gelangen kann. Wird die Schnecke wieder in Betrieb gesetzt, so dreht man den Teil α so weit zurück, bis er an den Teil b anstößt, wobei die Klaue f hinter die Aussparung der Rippe d einschnappt und dadurch die Kupplung der beiden Teile α und b bewirkt. Die öffnung in dem Schneckenge
häuse wird dann durch den Deckel g wieder geschlossen.

Claims (2)

Patent-Ansprüche: 2S
1. Entleerungsvorrichtung für stehende Verkokungskammern, bei denen die Entfernung des Kokses durch eine stehende Austragsschnecke erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß die im unteren Teil der Retorte als Entleerungsvorrichtung für den Koks angeordnete Schnecke aus zwei Hälften (a und b) besteht, von denen die eine (a) frei drehbar auf der Schneckenwelle (c), die andere (b) fest auf derselben angeordnet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Schneckenhälften (a und b) mittels einer leicht lösbaren Kupplung (d, e, f) miteinander in Verbindung gebracht. werden können.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT233279D Active DE233279C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE233279C true DE233279C (de)

Family

ID=493232

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT233279D Active DE233279C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE233279C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2553819C3 (de) Abstreifvorrichtung für ein Tauchlötbad
DE102015011394A1 (de) Vorrichtung und Verfahren zum Schneiden von Kunststoffrohren
DE233279C (de)
DE218076C (de)
DE104326C (de)
DE482728C (de) Vorrichtung zur aeusseren Reinigung von Kessel-, Kondensator- u. dgl. Rohren
DE244739C (de)
DE375076C (de) Vorrichtung zum Zerschneiden von Geweben und Stoffen in Stapeln
DE738533C (de) Vorrichtung zum Reinigen der Schmelzrinnen von Induktionsoefen
DE260759C (de)
DE202977C (de)
DE239039C (de)
DE268950C (de)
DE2243293A1 (de) Biegevorrichtung
DE515775C (de) Verfahren zum Herstellen von Stahlwolle aus Draht
DE262536C (de)
DE223013C (de)
DE219368C (de)
DE243195C (de)
DE484731C (de) Vorrichtung zum Sondern der von einer Strangzigarettenmaschine hergestellten Zigaretten
DE275080C (de)
DE495138C (de) Kartoffelschael- und Teilmaschine
DE346175C (de) Kipprechenanlage zur Reinigung von Abwaessern
DE537566C (de) Vorrichtung zum Zufuehren von Muttern
DE736483C (de) Vorrichtung an Kartoffelerntemaschinen zum Ausreissen des Krautes