DE346175C - Kipprechenanlage zur Reinigung von Abwaessern - Google Patents

Kipprechenanlage zur Reinigung von Abwaessern

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DE346175C
DE346175C DE1919346175D DE346175DD DE346175C DE 346175 C DE346175 C DE 346175C DE 1919346175 D DE1919346175 D DE 1919346175D DE 346175D D DE346175D D DE 346175DD DE 346175 C DE346175 C DE 346175C
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B8/00Details of barrages or weirs ; Energy dissipating devices carried by lock or dry-dock gates
    • E02B8/02Sediment base gates; Sand sluices; Structures for retaining arresting waterborne material
    • E02B8/023Arresting devices for waterborne materials
    • E02B8/026Cleaning devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Filling Or Emptying Of Bunkers, Hoppers, And Tanks (AREA)

Description

  • Kipprechenanlage zur Reinigung von Abwässern. Die Erfindung bezieht sich auf einen beweglichen Rechen, der insbesondere als Vorrechen für die Reinigung von städtischen und industriellen Abwässern dienen soll. Es sind Kipprechen bekannt, bei denen der eigentliche Rechenkörper mit einer den Graben oder das Gerinne überspannenden Achse verbunden ist. Hierbei ist die Bewegungsweise des Rechens derart, daß er um zwei zueinanderstehende Achsen nacheinander in zwei entsprechenden Ebenen gedreht werden muß ; außerdem ist die Aufnahmevorrichtung für die vom Rechen abgegebenen Fangstoffe seitlich vom Gerinne in einem besonderen, parallel zu diesem verlaufenden Kanal angeordnet.
  • Bei der vorliegenden Rechenanlage findet nur eine Drehung des Rechens in einer Ebene statt, um diesen zu heben und zu entleeren. Ferner ist ein vorzeitiges Abgleiten der Fangstoffe während der Drehung des Rechens verhindert. Die Anordnung ist beispielsweise auf der Zeichnung dargestellt. Darin zeigt Abb. = einen in der Grabenachse geführten Längsschnitt, wenn sich der Rechen in Arbeitsstellung befindet, Abb. -, einen der Abb. r entsprechenden Schnitt des Rechens in seiner Entleerungsstellung und Abb. 3 einen schematischen Grundriß des Rechens in Verbindung mit einer Schützenanlage für den Graben.
  • a bezeichnet den eigentlichen Rechen oder seine Zinken; er ist mit einer den Graben b quer überspannenden Achse c fest verbunden, die von einer Kurbel cl unter Vermittlung eines Vorgeleges c5 in Bewegung gesetzt werden kann. d ist ein für die Aufnahme der Fangstoffe bestimmter Behälter, der über dem Graben unterhalb der Achse c Aufstellung findet.
  • In Abb. = ist die Schütze e aufgezogen gedacht und der Rechen a in den Graben eingetaucht. Soll eine Entleerung stattfinden. so wird zunächst die Schütze e geschlossen (Abb. 2) und dann dem Rechen durch die Kurbel cl eine Drehbewegung in der Richtung des Pfeiles y erteilt. Diese Drehbewegung ist zunächst der 'Bewegung des Grabenwassers entgegengerichtet, im Verlaufe derselben steht der Rechen senkrecht nach oben und gelangt dann über den Aufnahmebehälter d. In dieser Stellung ist die die Fangstoffe tragende Fläche des Rechens nach unten gekehrt, so daß die aufliegenden Stoffe von selbst in den Aufnahmebehälter fallen; ihre vollständige Ablösung von dem Rechen kann dabei durch Stoß und Erschütterung des letzteren an einem Stützpfosten f gefördert werden.
  • Damit nun bei der senkrechten Stellung des Rechens die Stoffe nicht vorzeitig abgleiten, sind gemäß der Erfindung Gegenzinken a1 an dem Rechen a angeordnet, und zwar zweckmäßig so, daß die Gegenzinken bei der Rechenstellung nach Abb. = wagerecht oder ungefähr wagerecht gerichtet sind. Dann besitzen sie bei der Entleerungsstellung des Rechens eine solche Schräglage nach unten, daß die Stoffe auch leicht von den Gegenzinken in den Behälter d fallen.
  • Nach der Entleerung wird der Rechen wieder in die Stellung nach Abb. r zurückgeschwungen und dann die Schütze e geöffnet.
  • Damit nun bei der Bedienung des Rechens einerseits aus Versehen der Schluß der Schütze vor dem Ausschwenken des Rechens nicht unterbleibt, und anderseits auch keine nachteilige Anstauung des Wassers im Graben bei geschlossener Schütze erfolgen kann, sind gemäß der Erfindung mehrere selbständige Rechenabschnitte a2, a3, a4 auf für sich drehbaren Achsenabschnitten c2, c3, c4 vorgesehen. Die einzelnen Rechenabschnitte sind zwischen festen Trenn- oder Grabenwänden g angeordnet; es sind also ebenso viele selbständige Grabenabschnitte als Rechenabschnitte vorhanden, und für jeden Graben ist eine besondere Klappschütze e1 vorgesehen, die durch einen Kettenzug 1z mit Antriebsgestänge lal unter Vermittlung einer mit einem Kettenrade i verbundenen Kurbel il geöffnet und geschlossen werden kann. Auf einer von der Kurbel cl angetriebenen Vorgelegewelle k sitzen durch die Kurbel il verschiebbare Stirnräder k1, die mit auf den Achsenabschnitten befestigten Stirnrädern c6 in Eingriff gelangen können. Damit nun z. B. der Rechenabschnitt a3 entleert werden kann, muß zunächst eine Kurbel il aus der Stellung der zum Rechenabschnitt a2oder a4 gehörigen Kurbel so weit von links nach rechts gedreht werden, daß die zueinander gehörigen Stirnräder k1 und c6 in Eingriff treten. Hierbei wird die zugehörige Schütze e1 geschlossen; jetzt erst kann der Rechenabschnitt a3 in der beschriebenen Weise geschwenkt und entleert werden. 'Während dieser Zeit bleiben alle übrigen Rechenabschnitte und die zugehörigen Schützen unverändert in ihrer Stellung. Nach der Entleerung wird der Rechenabschnitt 0 in seine Arbeitsstellung zurückgeschwenkt und durch Drehen der zugehörigen Kurbel il in der entgegengesetzten Richtung die zugehörige Schütze wieder geöffnet. In der beschriebenen Weise erfolgt auch die Bedienung der übrigen Schützen und Rechenabschnitte, so daß die angestrebte Wirkung in einfacher und zuverlässiger Weise erreicht ist.
  • Die dargestellte Konstruktion soll im wesentlichen nur ein Beispiel für den von der Schützenbewegung abhängigen Rechenbewegung darstellen und kann in der verschiedensten Weise abgeändert werden.

Claims (2)

  1. PATENT-ANSPRÜcHE: r. Kipprechenanlage zur Reinigung von Abwässern mit wagerecht über dem Gerinne angeordneter Rechenachse und neben dieser liegender, die Fangstoff e aufnehmender Vorrichtung, wie Wagen, Transportband u. dgl., dadurch gekennzeichnet, daß der Rechen durch Drehung um seine Achse unmittelbar über die auf dem Gerinne stehende Aufnahmevorrichtung geschwenkt wird und zur Verhinderung des vorzeitigen Abgleitens der Fangstoffe beim Durchgang des Rechens durch seine höchste Stellung unter einem Winkel zu den eigentlichen Zinken stehende Gegenzinken o. dgl. aufweist.
  2. 2. Ausführungsform des Rechens nach Anspruch x, dadurch gekennzeichnet, daß der Rechen aus mehreren selbständigen, zwischen festen Trennwänden schwenkbaren Teilen zusammengesetzt ist und die Rechenachsen derart in zwangläufiger Kupplung mit im Gerinne angeordneten Schützen stehen, daß zuerst die zu dem zu reinigenden Rechenabschnitt gehörige Schütze geschlossen wird, bevor der zugehörige Rechenabschnitt geschwenkt werden kann.
DE1919346175D 1919-06-03 1919-06-03 Kipprechenanlage zur Reinigung von Abwaessern Expired DE346175C (de)

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