DE233259C - - Google Patents

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DE233259C
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DE
Germany
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whip
bolt
housing
holder
sleeve
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62CVEHICLES DRAWN BY ANIMALS
    • B62C9/00Carriers or holders for whips; Holders for reins forming part of or attached to vehicles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Holders For Apparel And Elements Relating To Apparel (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63#Γ GRUPPE
GEORGE KAISER in DETROIT, V. St. A.
Peitschenhalter. Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. August 1910 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Peitschenhalter, welcher aus einer in einem äußeren zylindrischen Gehäuse angeordneten, mit dem Bodenteil desselben verbundenen Federstahlhülse besteht, welche mit einem mittels seitlicher Arme in Schlitzen des äußeren Gehäuses vertikal geführten Gleitring verbunden ist und durch die Auf- und Abbewegung desselben mit der Länge ihren Durchmesser ändert und den Peitschenstiel festklemmt, wobei die Hülse in der ausgezogenen Lage durch einen Riegel festgehalten wird.
In der Zeichnung ist:
Fig. ι die schaubildliche Ansicht eines Peitschenhalters gemäß der Erfindung.
Fig. 2 ist ein senkrechter Längsschnitt durch denselben.
Fig. 3 ist ein anderer senkrechter Längsschnitt.
Fig. 4 ist die Einzelansicht der Klemmvorrichtung.
Fig. 5 ist eine Aufsicht auf die Tülle für die Peitsche.
Fig. 6 ist eine ähnliche Ansicht auf den oberen Ring der Klemmvorrichtung.
Fig. 7 ist eine Ansicht des oberen Teiles der Tülle, wobei das Verschlußgehäuse im Schnitt und der Verschlußbolzen in Schlußstellung gezeigt sind.
Fig. 8 ist eine ähnliche Ansicht und zeigt den Bolzen nach Freigabe der Peitsche.
Fig. 9 ist ein Schnitt nach der Linie 9-9 der Fig. 8.
Fig. 10 ist eine Aufsicht auf den Bodenteil der Peitschentülle.
Fig. 11 zeigt in Seitenansicht den oberen Ring der Klemmvorrichtung.
Fig. 12 ist eine schaubildliche Einzelansicht des Riegels der Verschlußvorrichtung.
Fig. 13 ist eine ähnliche Ansicht der Federklemme, welche einen Teil der Verschlußvorrichtung bildet.
Der Peitschenhalter besteht aus einem zylindrischen Gehäuse 1, dessen unteres Ende mit einem inneren Gewinde versehen ist, mit dem es auf das äußere, ebenfalls mit Gewinde versehene Ende eines Konsols 2 aufgeschraubt werden kann, welches in beliebiger Weise am Spritzbrett ο. dgl. eines Fahrzeuges befestigt wird. Der zylindrische Behälter sitzt senkrecht auf dem Konsol, und sein oberes Ende weist gegenüberstehende, längliche Führungsschlitze 3 auf. Im oberen Ende des Gehäuses 1 ist ein Gleitring 4 vorgesehen, der mit seinen seitlich heraustretenden Armen 5 in den Schlitzen 3 des Gehäuses gleitet. Der Ring 4 ist durch Glieder 6 mit dem oberen Ende einer Hülse 7 verbunden, die im Behälter 1 angebracht ist und deren Bodenteil mit einem Ring 8 verbunden ist, der auf dem Konsol 2 verschraubt wird.
Die Hülse 7 besteht aus einer größeren Anzahl dünner, biegsamer Streifen, vornehmlich aus Stahl, die so zu einem Zylinder geflochten sind, daß derselbe in seiner Längsrichtung sich ausdehnen bezw. zusammen-

Claims (2)

ziehen kann, wodurch der Durchmesser der Hülse verringert bezw. vergrößert wird. Eine Ausdehnung der federnden Hülse 7 in der Längsrichtung ist innerhalb der Schlitze 3 S möglich. Zur Seite eines der Schlitze 3 trägt der zylindrische Behälter 1 ein Verschlußgehäuse 9 mit einem Riegel 10, dessen eines Ende in einen hakenförmigen Ansatz eines Verschlußbolzens 12 eintritt, welcher gleitbar in genanntem Gehäuse vorgesehen ist und durch den Riegel 10 herausgeschwungen werden kann, so daß der Bolzen 12 unterhalb eines der Arme 5 sich über den benachbarten Schlitz legt und in einen seitlich aus dem Behälter ι heraustretenden Halter 13" eintritt. Im unteren Teil des Gehäuses 9 ist eine Feder 14 gelagert, welche in ihrer Mitte eine Aufbiegung oder Nase 15 besitzt, über welche ein Block 16 am unteren Ende des Riegels 10 schnappt, um den Riegel in seiner geschlossenen oder offenen Stellung zu halten. Der Riegel wird durch einen Schlüssel 17 gedreht, der durch ein Schlüsselloch im Gehäuse 9 in einen Schlitz 18 im Riegel 10 eintritt. Wenn eine Peitsche in den Halter eingesteckt werden soll, wird der Verschlußbolzen 12 zurückgezogen und der Peitschenstiel in das obere Ende des Gehäuses eingeführt, wodurch der Ring 4 nach unten gleitet und den Zylinder 7 zwingt, sich auszudehnen, so daß die Peitsche bequem eingesteckt werden kann. Nachdem dies geschehen ist und die Peitsche in der Hülse 7 sitzt, wird die letztere durch Aufwärtsbewegung des Ringes 4 in der Längsrichtung ausgedehnt, so daß die Arme 5 über die Bahn des Verschlußbolzens 12 gelangen, welcher sodann unter genanntem Arm liegt und in den Halter 13 eintritt, so daß die Hülse 7 den Peitschenstiel umklammert. Um denselben zu lösen, wird der Bolzen 12 zurückgezogen und die Hülse 7 durch Niederdrücken der Arme 5 verkürzt und geweitet, so daß der Peitschenstiel wieder frei wird. Pate NT-A ν Sprüche:
1. Peitschenhalter, gekennzeichnet durch eine in einem äußeren zylindrischen Gehäuse (1) angeordnete, mit dem Bodenteil desselben verbundene elastische Federstahlhülse (7), deren Oberkante mit einem mittels seitlicher Arme (5) in Schlitzen (3) des äußeren Gehäuses (1) auf und nieder geführten Gleitring (4) verbunden ist, und welche bei Auf- und Niederbewegung des Gleitringes ihren Durchmesser verändert und den Peitschenstiel einklemmt.
2. Peitschenhalter nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen unter Feder- 6c wirkung stehenden, mittels eines Schlüssels bewegbaren Riegel (10) und durch einen in einen am äußeren Gehäuse angeordneten Halter (13) sich' einlegenden bezw. von demselben freikommenden Verschlußbolzen (12), wobei der Riegel (10) unter das hakenförmige Ende des genannten Verschlußbolzens (12) tritt und denselben zwingt, den ihm durch den Schlüssel mitgeteilten Bewegungen zu folgen..
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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