DE233244C - - Google Patents

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DE233244C
DE233244C DENDAT233244D DE233244DA DE233244C DE 233244 C DE233244 C DE 233244C DE NDAT233244 D DENDAT233244 D DE NDAT233244D DE 233244D A DE233244D A DE 233244DA DE 233244 C DE233244 C DE 233244C
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Germany
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DENDAT233244D
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47LDOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47L5/00Structural features of suction cleaners
    • A47L5/12Structural features of suction cleaners with power-driven air-pumps or air-compressors, e.g. driven by motor vehicle engine vacuum
    • A47L5/16Structural features of suction cleaners with power-driven air-pumps or air-compressors, e.g. driven by motor vehicle engine vacuum with suction devices other than rotary fans
    • A47L5/20Structural features of suction cleaners with power-driven air-pumps or air-compressors, e.g. driven by motor vehicle engine vacuum with suction devices other than rotary fans with bellows, diaphragms or pistons

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  • Closures For Containers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Jte 233244"-KLASSE Se. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 8. Mai 1910 ab.
Die Erfindung erstreckt sich auf solche Staubabsaugevorrichtungen, bei welchen zur Erzeugung des Vakuums Membranen o. dgl. dienen und Wasser als Dichtungsmittel für die Ventile der Membranen benutzt wird. Bei den bisher bekannten Vorrichtungen dieser Gattung wird das Wasser ununterbrochen eingespritzt, und zwar entweder in eine besondere Mischkammer oder in die Pumpenkammer
ίο unter dem Druckventil. Von dort geht es dann zusammen mit der staubvermengten Luft durch das Druckventil, um schließlich durch das Ablaßrohr abzufließen. Bei diesen Vorrichtungen ist also eine beständige Zufuhr von Wasser und somit auch eine erhebliche Wassermenge erforderlich.
Die vorliegende Erfindung verfolgt den Zweck, diesen Übelstand zu beseitigen. Die Erfindung besteht darin, daß das Wasser als ständige Flüssigkeitsmenge in einem Behälter o. dgl. steht, dessen Boden zum Teil von den Membranen gebildet ist. Die zuverlässige Dichtung der Ventile, die durch das Wasser herbeigeführt wird, wird also gemäß der Erfindung mit einer viel geringeren Wassermenge und ohne beständige Zufuhr von Wasser erzielt, wodurch die ganze Vorrichtung leichter beweglich angeordnet werden kann.
Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform der Erfindung.
Fig. ι zeigt die Vorrichtung in Seitenansicht bei teil weisem Schnitt, und
Fig. 2 ist eine Endansicht derselben.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, führt die Saugleitung 1 von der Saugdüse zu Bälgen, von denen im vorliegenden Falle drei vorgesehen sind. Jeder Balg besteht aus einer Membran 2, z. B. aus Leder, welche über einen trichterförmigen Teil 3 des Bodens des oben offenen Wasserbehälters 4 gespannt ist, worin Wasser als ständige Flüssigkeitsmenge steht. In der Mitte einer jeden Membran ist ein Kugelventil 5 vorgesehen, welches sich nach obenhin öffnet, während im Boden eines jeden Trichters ebenfalls ein Kugelventil 6 angeordnet ist. Die Membranen werden z. B. mittels Kürbeistangen 7 von der gemeinschaftlichen Kurbelwelle 8 aus in eine auf- und abwärts gehende Bewegung gesetzt. Die Kurbelwelle . ist im oberen Teil des Gestelles 9 gelagert und wird entweder mittels Handkurbel oder durch einen geeigneten Motor in Drehung versetzt. Die Kurbelstangen 7 bestehen, wie aus Fig. 1 ersichtlich, aus zwei ineinander verschiebbaren Teilen', so daß sie nach Bedarf verlängert oder verkürzt werden können. Die Kurbeln der Kurbelwelle 8. sind zweckmäßig um 120 ° gegeneinander versetzt, so daß die Saugwirkung möglichst gleichmäßig wird.
Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist die folgende: Wenn die Kurbelwelle gedreht wird, werden die Membranen 2 in eine auf- und abwärts gehende Bewegung gesetzt, wobei sie in die aus Fig. 1 rechts und links ersiehtliehen Endlagen gebracht werden. Wenn sich
eine Membran aufwärts bewegt, so ist ihr Ventil 5 geschlossen, während das zugehörige Ventil 6 dagegen geöffnet wird, so daß Luft aus der Saugleitung 1 in den Raum unter der Membran eingesaugt wird. Wenn sich die Membran darauf abwärts bewegt, schließt sich das Ventil 6, während das Ventil 5 geöffnet wird, so daß die im Raum unter der Membran eingeschlossene Luft unmittelbar in das Wasser herausgepreßt wird, wo sie vom Staub gereinigt wird.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich, bilden die Membranen 2 mit ihren Ventilen 5 Teile des Bodens des Wasserbehälters, wodurch das Wasser selbst als Dichtungsmittel für die Ventile dient, welche infolgedessen dicht bleiben, solange noch Wasser im Behälter vorhanden ist. Bei der Bewegung der Ventile während der Verwendung des Apparates kann möglicherweise etwas Wasser in die Räume unter die Membran und von dort in die Saugleitung eindringen. Um dieses Wasser entfernen zu können, kann man z. B. an einer geeigneten Stelle der Saugleitung einen Abflußhahn einschalten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Staubabsaugevorrichtung, bei welcher zur Erzeugung des Vakuums Membranen o. dgl. dienen und Wasser als Dichtungsmittel für die Ventile der Membranen benutzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß das Wasser als ständige Flüssigkeitsmenge in einem Behälter o. dgl. steht, dessen Boden zum Teil von den Membranen gebildet ist. :
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT233244D Active DE233244C (de)

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DE (1) DE233244C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US8946617B2 (en) 2010-11-12 2015-02-03 Namlab Ggmbh Photodiode having a p-n junction with varying expansion of the space charge zone due to application of a variable voltage

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US8946617B2 (en) 2010-11-12 2015-02-03 Namlab Ggmbh Photodiode having a p-n junction with varying expansion of the space charge zone due to application of a variable voltage

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