DE2323391C3 - Boxen nachahmendes Spiel - Google Patents
Boxen nachahmendes SpielInfo
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Description
Die Erfindung betrifft ein Boxen nachahmendes Spiel, bei dem auf einer dem Boxring darstellenden Grundplatte
zwei Gehäuse bewegbar angeordnet sind, auf denen je eine aufrechtstehende Boxerfigur angeordnet
ist, die zwei in Boxhandschuhen endende, mittels Hebelgestänge ausstreckbare Arme und einen Torso
aufweist, der gegen die Kraft einer Feder aus seiner Ruhestellung heraus um eine innerhalb eines Fußchassis
gelagerte Achse zurückschwenkbar ist, wobei das Fußchassis auf einer Plattform angeordnet ist, die
schwenkbar am Gehäuse gelagert und gegen den Druck einer Feder in ihrer Ausgangsstellung durch eine
Sperrklinke gehalten ist, die beim Getroffenwerden des Torsos mittels einer im Inneren desselben sich nach
unten erstreckenden Schubstange auslösbar ist
Aus der US-PS 17 99 735 ist ein Soxspiel der genannten Gattung bekannt, auf dem auf einer dem
Ring bildenden Plattform zwei Boxerfiguren beweglich angeordnet sind. Die Boxerfiguren und die Arme
ίο derselben werden über einen nach außen über die
Plattform hinausragenden Handgriff bewegt, um so in Boxstellung aneinander angenähert zu werden. Jede
Boxerfigur besitzt in ihrem Innern einen Hebelmechanismus, der einerseits am Kopf und andererseits am
Fußende innerhalb eines Fußgehäuses endet, auf dem die einzelne Figur montiert ist Wird ein Treffer am
Kopf der Boxerfigur geleistet, so klinkt der Hebelmechanismus am Fußgehäuse aus und die Boxerfigur fällt
rückwärts um. Jedes Treffen des Kopfes bewirkt die Auslösung des Hebelgestänges. Die Boxerfigur muß
also nach jedem Treffer wieder neu aufgestellt werden.
Eine Zähleinrichtung für die Treffer ist nicht vorhanden.
Durch das DE-GM 70 23 676 ist ein Boxspiel bekannt
geworden, bei dem ebenfalls auf einer den Ring bildenden Grundplatte zwei Boxerfiguren, bestehend
aus Kopf und Torso, mittels eines Griffes Deweglich angeordnet sind. Hier ist ein Zählen der Treffer am
Kopf der Boxerfigur gegeben. Der Kopf der Boxerfigur ist frei um eine Drehachse drehbar innerhalb des
zylindrischen Torsos gehaltert. Am Hals des Kopfes befindet sich ein waagerecht angeordneter Bolzen, der
in einen Längsschlitz eines Hebels hineinragt. Dieser Hebel besitzt an seinem anderen, unteren Ende
ebenfalls einen Längsschlitz, in dem ein feststehender Bolzen ragt; desweiteren besitzt der Hebel an seinem
untersten Ende eine Fortschaltklinke. Wird nun der Kopf von einem Schlag des Gegners getroffen, so
bewegt sich der Kopf nach hinten, wodurch der Hebel geschwenkt und gleichzeitig etwas angehoben wird.
Durch die Schwenkung des Hebels wird ein Schaltzahnrad weiter gedreht. Dieses Schaltzahnrad zeigt die
Treffer elektrisch an. Das gesamte Spiel ist jedoch relativ starr, da keine wirklichen Boxspielfiguren
nachgebildet sind, sondern die Figur nur aus einem zylindrischen Torso mit beweglichem Kopf besteht. Der
Kopf weist eine Rückstellfeder auf, die denselben mitsamt dem Hebel in seine ursprüngliche Lage
zurückführt. Daneben ist eine beliebige willkürliche Trefferanzahl möglich, ohne daß das Spiel mechanisch
gesteuert unter Ermittlung eines Siegers ein Ende findet.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde,
ein Boxen nachahmendes Spie1 der eingangs genannten Gattung zu schaffen, welches zum einen die Anzahl der
Treffer registriert und anzeigt, zum anderen nach Erreichen einer bestimmten Trefferanzahl bei einer der
Boxerfiguren diese aus dem Spiel ausscheiden läßt und so einen Sieger feststellt.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht darin, daß das untere Ende der Schubstange sich bis in das Gehäuse
erstreckt, und daß im Gehäuse eine Zählvorrichtung angeordnet ist, die einen schwenkbar gelagerten
Doppelarmhebel aufweist, der einerseits mit einer auf dem einen Hebelarm angeordneten Platte am unteren
Ende der Schubslange anliegt und andererseits mit dem
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an Ten Hebelarm bei Ruhestellung des Torsos mit einer Kante einer drehbar gelagerten Sperrscheibe in
Eingriff steht und daß die Sperrscheibe beim Getroffenwerden des Torsos und der damit verbundenen
Schwenkung des Doppelarmhebels über ein Zahnradvorgelege von einer vorspannbaren Feder antreibbar
ist, die gleichzeitig eine im Gehäuse drehbar gelagerte
Zählscheibe antreibt, die auf ihrem Umfang eine Aussparung aufweist, in die bei einer vorbestimmten
Winkelstellung der Zählscheibe ein Nocken eines federbeaufschlagten Schwenkhebels einrastet, der zur
Freigabe der Plattform die Sperrklinke auslöst
Weitere Ausgestaltungen der Erfindung sind in den Unteranspriichen gekennzeichnet, die hiermit in die
Beschreibung einbezogen werden.
Das Boxen nachahmende Spiel gemäß vorliegender Erfindung besitzt gegenüber dem bekannten Stand der
Technik den Vorteil, daß hier alle Treffer des Kopfes oder des Torsos gezählt und registriert werden. Nach
einer bestimmten Anzahl von Treffern auf einer der Boxerfiguren wird der Klinkenmechanismus ausgeklinkt
und die betreffende Boxerfigur fällt nach rückwärts und scheidet somit aus dem Spiel aus. Damit
wird in einer das Spiel anregenden Weise der Gewinner des Boxkampfes festgestellt Desweiteren sind die
3oxerfiguren Boxkämpfern nachgeahmt, weshalb die Boxerfiguren beim Spiel den Eindruck eines richtigen
Boxkampfes vermitteln. Dadurch ist es mit der vorliegenden Erfindung möglich, ein höchst naturgetreues
Boxspiel nachzuahmen, wobei die mechanische Registrier- und Zähleinrichtung der Treffer nach einer
bestimmten Anzahl von Treffern die betreffende Figur ausscheiden läßt.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt und anschließend beschrieben.
Dabei zeigt
Fig. 1 eine Seitenansicht des Boxspieles mit dargestellter
Grundplatte, die auf irgendeiner flachen Oberfläche geeignet montiert ist neben den Gehäusen,
auf denen die Boxerfiguren montiert sind, wobii die
Hände der Boxerfiguren in Boxerstellung gehalten sind und die Beweglichkeit der Boxerfiguren durch die
strichpunktierten Verschiebungen derselben angezeigt sind,
Fig.2 eine Draufsicht auf das Boxspiel zur Darstellung
der Drehfähigkeit der Gehäuse, auf denen die Boxerfiguren montiert sind und weiterhin zur Darstellung
der Beweglichkeit der Boxer,
Fig.3 eine Vorderansicht des oberen Teiles einer Boxerfigur, wobei ein Teil des Torsos entfernt ist zur
Darstellung des Hebelgestänges und der Verbindung der Arme mit dem Torso,
F i g. 4 eine Seitenansicht eines Teils einer Boxerfigur, wobei ein Teil des Torsos entfernt ist zur Darstellung
des Hebelgestänges und der Anordnung, durch die der Torso im Stande ist, hin- und her zu schwingen, wenn er
durch den Schlag seines Gegners getroffen worden ist,
F i g. 5 eine perspektivische Ansicht des Arms einer Boxerfigur in angewinkelter Stellung,
F i g. 6 eine perspektivische Ansicht des Arms in ausgestreckter Stellung, wenn das dazugehörte Hebelgestänge
gehoben ist,
F i g. 7 eine Explosionsdarstellung der in jedem Gehäuse zur Registrierung im .'■ Anzeige der gelandeten
Treffer auf dem Körper der Boxerfigur angeordneten Zählvorrichtung,
F i g. 8 eine perspektivische Darstellung zum Ausklinken der Zählvorrichtung, wenn die Schubstange, die am
Torso befestigt ist, abwärtsbewegt ist durch die t>5 Schwingbewegung des Torsos und
Fig.9 eine Seitenansicht zur Darstellung der Schwenkbewegung der Plattform, auf der das Fußchassis
jeder Boxerfigur montiert ist, nachdem eine vorherbestimmte Anzahl von Treffern gelandet worden
ist, wobei dadurch ein Niederschlagen der Boxerfigur simuliert und das Ende des Kampfes angezeigt wird.
Das Boxen nachahmende Spiel vorliegender Erfindung, wie es in den F i g. 1 und 2 dargestellt ist, umfaßt
eine Grundplatte 10, wobei jede Ecke d^r Grundplatte
r.iit einer öffnung 12 versehen ist Die Grundplatte kann
dadurch durch Befestigungsmittel, wie z. B. Schrauben auf jeder Oberfläche aufgestellt werden, z. B. auf e.'ner
Tischfläche, wodurch die Grundplatte 10 am Verrutschen gehindert wird, innerhalb der Oberfläche der
Grundplatte 10 sind zwei längliche Schlitze 14 angeordnet
Jede der Boxerfiguren, die durch die Bezugsziffer 16 bezeichnet sind, ist auf einem Gehäuse 18 befestigt.
Jedes dieser Gehäuse 18 ist mit einem abwärts sich erstreckenden Führung 20 versehen, z. B. einem Zapfen
mit verstärktem freien Ende, der sich durch den dazugehörigen Schlitz 14 erstreckt, wodurch das
Gehäuse 18 und die Boxerfigur 16 in die Lage versetzt werden, sich vorwärts und rückwärts, wie in F i g. 2
gezeigt ist, zu bewegen.
Zur Hin- und Herbewegung sind die Gehäuse 18 mit sich aufwärts erstreckenden Handgriffen 22 versehen,
die der Spieler mit seiner rechten Hand 24 bzw. seiner linken Hand 26 umfaßt. Innerhalb jeder der Handgriffe
22 ist ein Druckknopf 28 vorgesehen, der, wenn er durch den Daumen des Benutzers gedrückt wird, eine
entsprechende Bewegung des Armes der Boxerfigur veranlaßt, was später noch genauer erklärt werden wird.
Betrachtet man nun die F i g. 5 und 6, so ist ersichtlich, daß jeder der Arme 32 einen Oberarmteil 48, 50 und
einen Unterarmteil 46 umfaßt, auf dem ein Boxhandschuh 64 angeordnet ist. Der Unterarmteil 46 ist am
Oberarmteil 50 drehbar mittels eines Befestigungsstiftes 52 und am Oberarmteil 48 um einen Befestigungsstift 54
schwenkbar befestigt. Das aufwärts gerichtete Ende des Oberarmteils 50 ist betriebsfähig drehbar um eine Achse
56 montiert, die innerhalb eines Chassis 58 angeordnet ist, das innerhalb des Torsos 30 gemäß den F i g. 3 und 5
montiert ist. In gleicher Weise ist das aufwärts sich erstreckende Ende des Oberarmteils 48 gehaltert und
drehbar um eine Achse 60 montiert, die ebenso innerhalb des Chassis 58 innerhalb des Torsos 30
montiert ist. Schließlich sind Federn 62, wie in F i g. 3 gezeigt ist, vorgesehen, um die oberen, umgebogenen
Enden 36 jeder der Stangen 34 mit den Chassis 58 zu verbinden. Auf diese Weise ist unter dem Einfluß der
Federn 62 jede der Stangen 34 gezwungen, sich abwärts zu bewegen. Dadurch wird natürlich gleichzeitig
sichergestellt, daß die Druckknöpfe 28 innerhalb der Handgriffe 22 sich normalerweise in ihrer nicht
gedrückten, herausragenden Stellung befinden.
Wenn der Spieler einen der Druckknöpfe 28 herunterdrückt, so wird die dazugehörige Stange 34
aufwärts gehoben entgegen der Kraft der Feder 62. Die Aufwärtsbewegung der Stange 34 verursacht, wie in den
F i g. 5 und 6 gezeigt ist, daß die Oberarmteile 48,50 sich um die Achsen 60 bzw. 56 drehen, wodurch der
Unterarmteil 46 mitsamt dem Boxhandschuh 64 nach außen bewegt wird, wobei der Unterarmteil 46 in
Beziehung zu den Oberarmteilen 48, 50 um die Befestigungsstifte 52 bzw. 54 gedreht wird.
Die Bodenoberfläche 66 von jedem der Gehäuse 18 steht auf einem erhöhten Absatz 68 der als ein
integrierter Teil der Oberfläche der Grundplatte 10 ausgebildet ist. Auf diese Weise können die Spieler
während des Boxkampfes die Boxerfiguren 16 von einer Seite zur anderen kippen, um so Vorteile zu gewinnen
und Schläge zu blockieren.
Desweiteren ist aus F i g. 1 ersichtlich, daß die Boxhandschuhe ft4 in ihrer voll ausgestreckten Position
gewöhnlich in Nähe des Kopfes 70 und des Oberteiles des Torsos 30 eines Gegners sind. Aufgabe ist es nun,
den Kopf 70 oder Torso 30 eines Gegners mit den Boxhandschuhen 64 zu treffen. Um das Interesse der
Spieler zu stimulieren, ist eine Registrier- und Zählanordnung zum Registrieren und Zählen der
Treffer auf dem Kopf und dem Torso vorgesehen, die des näheren nunmehr beschrieben wird.
Betrachtet man die F i g. 3 und 4, so ist zu entnehmen, daß eine dritte Schubstange 72 sich aufwärts nach oben
eines jeden Gehäuses 18 erstreckt, wobei diese Schubstange 72 in einem rechtwinklig abgebogenen
Ende 74 endet, das am Rücken des Torsos 30 befestigt ist. Der hohle Torso 30 ist imstande, sich um die Achsen
56 und 60 zu drehen. Eine Feder 76 verbindet arbeitsmäßig den Torso 30 mit dem Chassis 58, so daß
normalerweise der Kopf 70 nach der Torso 30 in seiner aufrechten Position gehalten werden.
Betrachtet man nun Fig.7, so ist ersichtlich, daß das
untere Ende 78 jeder der Schubstangen 72 abwärts in die Zählvorrichtung hineinragt.
Innerhalb jedes Gehäuses 18 ist ein Rahmen 80 montiert unter dem ein Chassis 82 befestigt ist. Ein
Doppelarmhebel 84, der seitlich in einer Platte 86 endet, ist schwenkbar um einen Stift 88 montiert, der innerhalb
der Lagerarme 90 gelagert ist, die sich aufwärts von den Chassis 82 erstrecken. Eine Feder 92 ist mit einem Ende
an einem Haken 94 befestigt, der ein Teil des Doppelarmhebels 84 bildet, das andere Ende der Feder
ist am Chassis 82 befestigt. Auf diese Weise wird die Platte 86 normalerweise aufwärts gezwungen, wodurch
das untere Ende 78 der Schubstange 72 erfaßt wird.
Am anderen Ende des Chassis 82 ist ein Schwenkhebel % angeordnet, der drehbar um eine Welle 98
befestigt ist, die im Chassis 82 gelagert ist. Eine Feder 100 ist mit einem Ende am freien Ende 102 des
Schwenkhebels % befestigt und mit dem anderen Ende am Chassis 82, wodurch der Schwenkhebel 96
normalerweise nach rechts gezwungen wird. Getrennt vom Schwenkhebel % ist eine Zählscheibe 104
angeordnet, die auf ihrem Umfang eine Aussparung 106 aufweist. Die Zählscheibe 104 ist auf einer Achse 108
befestigt, die im Chassis 82 gelagert ist Eine vorspannbare Feder 110, z.B. Spiralfeder, ist um den
untersten Teii der Achse 108 gewunden und mit dem freien Ende am Chassis 82 befestigt. Ein Zahnrad 112 ist
auf der Achse 108 montiert und greift in die Zähne eines weiteren Zahnrades 114 ein, das drehbar um eine Achse
116 gelagert ist, die ebenfalls innerhalb des Chassis 82 befestigt ist Oberhalb des Zahnrades 114 ist ein
größeres Zahnrad 118 angeordnet, dessen Zähne in die
Zähne eines Zahnrades 120 eingreifen, das auf einer Achse 122 montiert ist, die ebenfalls innerhalb des
Chassis 82 gelagert ist. Auf der Spitze der Achse 122 ist drehbar mit dieser eine Sperrscheibe 124 angeordnet,
deren Oberteil mit einer Kante 126 versehen ist
Wie aus F i g. 9 zu entnehmen ist, sind die Füße der
Boxerfigur 16 auf einer Plattform 128 montiert, wobei die Plattform 128 bezüglich des Gehäuses 18 schwenkbar
um eine Achse 130 angeordnet ist, wobei sich die Achse 130 durch die Plattform 128 erstreckt Aus F i g. 7
ist ersichtlich, daß eine Sperrklinke 132 schwenkbar um eine Achse 134 ist wobei die Achse 134 innerhalb des
Gehäuses 18 in geeigneter Weise befestigt ist Die Sperrklinke 132 wird normalerweise durch eine Feder
136 zur Drehung im Gegenuhrzeigersinn gezwungen, wobei die Feder 136 mit einem Ende am Gehäuse 18
befestigt ist und das andere Ende der Feder an einem Arm 138 angreift, der als integrierter Teil der
Sperrklinke 132 ausgebildet ist. Die Sperrklinke 132 erstreckt sich aufwärts durch eine schlitzförmige
öffnung 140 innerhalb des rechten Endes des Rahmens ίο 80 und ebenfalls durch eine öffnung 142 innerhalb der
Plattform 128, wie es aus Fig.9 ersichtlich ist. Schließlich ist ein Federbügel 144 innerhalb des
Gehäuses 18 derart montiert, daß sein oberes Ende mit der unteren Oberfläche der Plattform 128, auf der die
Boxerfigur 16 montiert ist, in Eingriff steht.
Es soll nun die Arbeitsweise der Registrier- und Zählvorrichtung beschrieben werden. Am Anfang dreht
jeder der Spieler seinen Kontrollknopf 152, der auf der Achse 108 befestigt ist. Auf diese Weise wird die
vorspannbare Feder 110 aufgezogen. Wenn die Boxerfiguren 16 boxen, so berühren die Boxhandschuhe
64 eventuell die Köpfe 70 und Rümpfe 30 ihrer Gegner. Im Augenblick des Kontaktes wird der Torso 30 der
Boxerfigur 16 die getroffen worden ist, wie eben beschrieben worden ist, um die Achsen 56 und 60
geschwenkt. Die Schwenkung des Torsos 30 verursacht ihrerseits eine Abwärtsbewegung der Schubstange 72.
Die Abwärtsbewegung der Schubstange 72 verursacht ihrerseits, daß das untere Ende 78 die Platte 86 abwärts
bewegt, wie in F i g. 8 gezeigt ist, wodurch das linke Ende des Doppelarmhebels 84 nach oben geschwenkt
wird, so daß zu gleicher Zeit die Sperrscheibe 124 mit ihrer Kante 126 freigegeben wird, wodurch diese im
Gegenuhrzeigersinn unter dem Einfluß der vorspannbaren Feder 110 rotiert, angetrieben durch das Zahnradvorgelage
112,114,118 und 120. Natürlich schwenkt der
Torso 30 unter dem Einfluß der Feder 76 in seine Normalposition zurück, wodurch die Schubstange 72
wieder aufwärts bewegt wird, wobei der Doppelarmhebei 84 in seine Normalstellung zurückkehrt und die
Sperrscheibe 124 aufgrund der darauf befestigten Kante 126 blockiert Es wird so verhindert, daß sich die
Sperrscheibe 124 mehr als einmal dreht. Dabei hat sich die Welle 108 um einen festen Winkel gedreht. Während
dieser Drehbewegung der Achse 108 ist die Aussparung 106 ebenfalls um einen vorherbestimmten Winkel
gewandert In diesem Zusammenhang ist die vorgegebene Zunahme an Drehung der Achse 108 durch Zahlen
auf dem Kontrollknopf 152 angezeigt, wobei der Start sn bei null beginnt und das Ende mit 21 bezeichnet ist
Beim Spielen des Boxkampes schlagen die Boxhandschuhe 64 der entsprechenden Boxerfigur 16 auf den
Gegner ein und verursachen so die Abwärtsbewegung der betreffenden Schubstangen 72, wodurch die
betreffenden Zählscheiben 104 zur Drehung freigegeben werden. Dabei dreht sich die Aussparung 106 der
Zählscheibe 104 in Wirkstellung zu dem vorstehenden Nocken 146, der von dem schwenkbar gelagerten
Schwenkhebel 96 nach außen ragt Der Schwenkhebel 96 gleitet unter dem Einfluß der Feder 100 auf dem
Umfang der Zählscheibe 104 bis der vorstehende Nocken 146 in die Aussparung 106 eingreift.
Wie aus F i g. 7 zu ersehen ist, ist der Schwenkhebel
96 mit einem aufrechtstehenden, zylindrischen Auflager 148 versehen, das in eine entsprechende öffnung 150
eingreift, die in der linken Seite des Rahmens 80 angeordnet ist Wenn sich also der Schwenkhebel 96 im
Gegenuhrzeigersinn verschwenkt, so zwingt die gleiche
Bewegung des Auflagers 148 den Rahmen 80 zu einer Gleitbewegung nach rechts, wodurch zu gleicher Zeit
die Wand der öffnung 140 mit der Sperrklinke 132 in Eingriff kommt. Diese wird seinerseits nach rechts
bewegt, so daß die Sperrklinke 132 von der öffnung 142 innerhalb der Plattform 128 freigegeben wird. Daraufhin
dreht sich die Plattform 128 abrupt im Gegenuhr-
zeigersinn, wie es in F i g. 9 gezeigt ist.
Die Boxfigur 16, die eine vorherbestimmte Anzahl von Schlagen — z. B. 21 — erhalten hat, fällt so zurück,
wie in Fig.9 gezeigt, und signalisiert das Ende des Kampfes. Es sei angemerkt, daß jeder Spieler durch
Beobachten der Drehung des Kontrollknopfes 152 weiß, wieviele Schläge seine Boxerfigur erhalten hat.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
Claims (4)
1. Boxen nachahmendes Spiel, bei dem auf einer den Boxring darstellenden Grundplatte zwei Gehäuse
bewegbar angeordnet sind, auf denen je eine aufrechtstehende Boxerfigur angeordnet ist« die
zwei in Boxhandschuhen endende, mittels Hebelgestänge ausstreckbare Arme und einen Torso
aufweist, der gegen, die Kraft einer Feder aus seiner Ruhestellung heraus um eine innerhalb eines
Fußchassis gelagerte Achse zurückschwenkbar ist, wobei das Fußchassis auf einer Plattform angeordnet
ist, die schwenkbar am Gehäuse gelagert und gegen den Druck einer Feder in ihrer Ausgangsstellung
durch eine Sperrklinke gehalten ist, die beim Getroffenwerden des Torsos mittels einer im
Inneren desselben sich nach unten erstreckenden Schubstange auslösbar ist, dadurch gekennzeichnet,
daß das untere Ende (78) der Schubstange (72) sich bis in das Gehäuse (18) erstreckt, und daß im Gehäuse (18) eine Zählvorrichtung
angeordnet ist, die einen schwenkbar gelagerten Doppelarmhebel (84) aufweist, der einerseits mit
einer auf dem einen Hebelarm angeordneten Platte (86) am unteren Ende (78) der Schubstange (72)
anliegt und andererseits mit dem anderen Hebelarm bei Ruhestellung des Torsos (30) mit einer Kante
(126) einer drehbar gelagerten Sperrscheibe (124) in
Eingriff steht, und daß die Sperrscheibe (124) beim Getroffenwerden des Torsos (30) und der damit
verbundenen Schwenkung des Doppelarmhebels (84) über ein Zahnradvorgelege (112, 114, 118, 120)
von einer vorspannbaren Feder (110) antreibbar ist,
die gleichzeitig eine im Gehäuse (18) drehbar gelagerte Zählscheibe (104) antreibt, die auf ihrem
Umfang die Aussparung (106) aufweist, in die bei einer vorbestimmten Winkelstellung der Zählscheibe
(104) ein Nocken (146) eines federbeaufschlagten Schwenkhebels (96) einrastet, der zur Freigabe der
Plattform (128) die Sperrklinke (132) auslöst.
2. Boxen nachahmendes Spiel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Doppelarmhebel
(84) mittels einer Feder (92) vorgespannt ist.
3. Boxen nachahmendes Spiel nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der den
Nocken (146) aufweisende Schwenkhebel (96) mit einem verschiebbar angeordneten Rahmen (80) in
Verbindung steht, der die Sperrklinke (132) auslöst.
4. Boxen nachahmendes Spiel nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß auf
der Achse (108) der Zählscheibe (104) ein Kontrollknopf (152) aufgesetzt ist, mit dem die vorspannbare
Feder (110) aufziehbar und die Winkelstellung der Zählscheibe (104) einstellbar ist.
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|---|---|---|---|
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