DE232249C - - Google Patents

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DE232249C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63HTOYS, e.g. TOPS, DOLLS, HOOPS OR BUILDING BLOCKS
    • A63H3/00Dolls
    • A63H3/36Details; Accessories
    • A63H3/48Mounting of parts within dolls, e.g. automatic eyes or parts for animation

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  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 232249 KLASSE 77f. GRUPPE
SOCIETE H. PINTEL & FILS in PARIS.
Spielzeuggetriebe. Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. August 1910 ab.
Gegenstand der Erfindung ist ein Spielzeuggetriebe mit eigenartigem Mechanismus, der insbesondere dazu dienen kann, den Kopf oder einen Teil des Kopfes sowie auch ein 5 oder mehrere Glieder einer Figur zu bewegen. Das Neue besteht darin, daß bei einem schubkurbelartigen Getriebe der Schubstange außer der ihr durch das Getriebe erteilten ebenen Bewegung noch eine schwingende Bewegung
ίο um ihre Längsachse durch eine außerhalb der Mittelebene der normalen Bewegung gelegene Schlitzführung erteilt wird.
Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform dieses neuen Getriebes in Anwendung auf eine menschliche Figur mit an sich bekanntem beweglichen Gesicht, das aus einer Membran besteht, dargestellt. Fig. ι ist eine Vorderansicht, Fig. 2 ein senkrechter Schnitt in der Ebene A-A, Fig. 3 ein wagerechter Schnitt in der Ebene B-B der Fig. 1.
In dem aus zwei miteinander verbundenen getriebenen Blechstücken bestehenden Körper 1 der Figur sitzt die Büchse 2 eines Federtriebwerkes beliebiger bekannter Art, das eine Welle 3 in stetige Drehung versetzt. Auf der Welle sitzt eine zylindrische Hülse 4, die vorn einen exzentrisch gelegenen Zapfen 5 trägt. Der Zapfen greift in eine aus einem Blechstreifen bestehende Schubstange 6 ein und ist durch Breitquetschen des vorstehenden Endes festgehalten. Die Schubstange ist im unteren Teil U-förmig gebogen, wobei der abgebogene Schenkel 7 einen der Längsrichtung des Streifens 6 gleichgerichteten Schlitz 8 aufweist.
Mittels dieses Schlitzes umgreift der Teil 7 die Hülse 4 mit geringem, das Kanten erlaubendem Spielraum. Das obere Ende der Schubstange steht, wie später ausführlich beschrieben wird, mit einer biegsamen Membran 16 in Verbindung. Der Kurbelzapfen 5 würde nun, wenn die Hülse 4 sich dreht, der Pleuelstange 6 die bekannte ebene Bewegung erteilen. Hierbei gleitet aber der Teil 7 mit dem Schlitz 8 auf der Hülse und veranlaßt, da er den seitlichen Bewegungen des vorderen Teiles 6 infolge der Schlitzführung nicht folgen kann, die schlotternd gelagerte Schubstange um ihre Längsachse entsprechend den seitlichen Bewegungen zu schwingen.
An das obere Ende der Pleuelstange 6 ist ein dreimal im rechten Winkel gebogener Draht 9, 10, ii, 12 angesetzt, der an seinem oberen freien Ende eine Platte 13 trägt, auf der drei Vorsprünge 14, 15, 15 sitzen, die die Nase und die Augen der Figur darstellen. An der Platte sitzt ferner eine biegsame Membran 16 aus geeignetem Material, z.B. Stoff, die das Gesicht darstellt und deren Ränder an zwei getriebenen Blechstücken 17 und 18 befestigt sind, deren eines den Schädel, deren anderes den Unterkiefer darstellt. Die beiden Blechstücke 17 und 18 sind fest mit dem Körper 1 der Figur verbunden, und die Membran 16 muß sich daher in allen Richtungen biegen, verlängern und zusammenziehen, um den Bewegungen der Platte 13 folgen zu können, wie sie sich aus der Auf- und Abbewegung der Pleuelstange 6 und aus deren Schwingungen um ihre Längsachse ergeben.
Die Deformierung der Membran 16, die äußerlich einem Gesicht ähnlich geformt ist, wird durch die Anordnung eines den Mund
darstellenden Schlitzes ig erleichtert und verstärkt, der sich bei jeder Doppelbewegung der Pleuelstange schließt, öffnet und verzerrt.
Das hier dargestellte Spielzeug weist außerdem einen feststehenden Arm 20, der eine Gitarre hält, und einen beweglichen Arm 21 auf, der unter der Einwirkung eines Bügels 22, welcher sich über den Teil 10 des an der Pleuelstange sitzenden Drahtes legt, derart hin und her schwingt, daß der Anschein erweckt wird, als: ob die Figur, während sie singt, gleichzeitig die Gitarre zupft.
Die Erfindung ist selbstverständlich nicht auf die dargestellte Ausführungsform, auch nicht auf die Einzelheiten der Konstruktion beschränkt, wie sie oben beschrieben wurde, erstreckt sich vielmehr auch auf alle Anwendungen eines Bewegungsmechanismus der gleichen Art, wie ihn die nicht nur in einer Ebene sich bewegende, sondern auch um ihre Längsachse pendelnde Pleuelstange darstellt, auf beliebige mechanische Spielzeuge.
Auch die besondere Ausführung der wesentlichen Teile dieses Mechanismus, nämlich der eigentlichen Pleuelstange, des Kurbelzapfens und des Führungsschlitzes, kann abgeändert werden, ohne daß eine solche Vorrichtung aus dem Rahmen der Erfindung fällt.

Claims (2)

. Patentansprüche:
1. Spielzeuggetriebe, dadurch gekennzeichnet, daß die schlotternd gelagerte Schubstange eines schubkurbelartigen Getriebes außerhalb der Mittelebene der ihr durch dieses Getriebe erteilten ebenen Bewegung mit einer Schlitzführung die Kurbelwelle umfaßt, so daß die Stange gezwungen ist, außer ihrer ebenen Bewegung gleichzeitig Pendelungen um ihre Längsachse zu machen.
2. Ausführungsform nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das freie Ende der Pleuelstange mittels einer mit Vorsprüngen (14, 15) versehenen Platte (13) den mittleren Teil einer an ihren Rändern festgelegten Membran (16) bewegt, die in an sich bekannter Weise das Gesicht einer Spielzeugfigur darstellt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
ii. Gedruckt in der reiChsdrückere!.
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