DE23196C - Rübenhacke mit verstellbaren Blättern - Google Patents

Rübenhacke mit verstellbaren Blättern

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DE23196C
DE23196C DENDAT23196D DE23196DA DE23196C DE 23196 C DE23196 C DE 23196C DE NDAT23196 D DENDAT23196 D DE NDAT23196D DE 23196D A DE23196D A DE 23196DA DE 23196 C DE23196 C DE 23196C
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DE
Germany
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hoe
beet
adjustable blades
wings
shovels
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Active
Application number
DENDAT23196D
Other languages
English (en)
Original Assignee
F. LlPINSKY in Schönwald, Kreis Kreuzburg O./Schl
Publication of DE23196C publication Critical patent/DE23196C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B1/00Hand tools
    • A01B1/22Attaching the blades or the like to handles; Interchangeable or adjustable blades
    • A01B1/222Adjustable blades

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Cultivation Of Plants (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die auf der beiliegenden Zeichnung dargestellte Rübenhacke besteht aus der zweitheiligen Schaufel oder den Flügeln α α, der Gabel b und dem hölzernen Stiel c und dient zum Behacken und Behäufeln der Futter-, Zucker- und Mohrrüben, sowie zum Ausjäten des Unkrautes.
Die Flügel α α sind aus Stahlblech gefertigt, an der unteren Seite zugeschärft und tragen an der entgegengesetzten Seite einen Dorn d d, welcher in ein Gewinde ausläuft und die Schaufel mit zwei vernieteten Lappen so umfafst, dafs zwischen Oberkantenlappen und Oberkantenflügel ein Abstand von ca. 4 mm bleibt. Die Dorne reichen durch die cylindrischen Ausläufer e e der schmiedeisernen Gabel b und werden dort durch Flügelmuttern// festgehalten, nachdem ein Theil der Schaufel in die ca.' 3 mm tiefen Einschnitte g g des Ausläufers e eingetreten ist. Diese Einschnitte, deren Anzahl dem Bedürfnifs entsprechend vergröfsert werden kann, haben den Zweck, die Flügel in einer bestimmten Stellung, entweder in der Richtung h-i, k-l oder m-n, zu fixiren. Da's Umstellen der Schaufeln geschieht durch mäfsiges Lösen der Flügelmuttern und Herabdrücken des Domes bis zum Austritt der Schaufeln aus den Einschnitten.
Sieht man von dem Gebrauch der Hacke bei einer Stellung der Flügel normal zur Stielrichtung m-n, in welchem Falle sie die Stelle einer gewöhnlichen Hacke vertritt, ab, so wird dieselbe bei folgenden Arbeiten mit Vortheil angewendet:
i. Bei der ersten Bearbeitung eines Rübenfeldes müssen die jungen Pflanzen vom Unkraut durch Abschaben gesäubert und der Boden in der Nähe der Rübe gelockert werden, um das Wachsthum der letzteren zu fördern.
Hierzu bringt man die Schaufeln in die Richtung k-l und handhabt das Geräth nun wie eine gewöhnliche Hacke, so dafs die Rübenreihe immer zwischen den beiden Schaufeln zu stehen kommt, wodurch eine Verletzung der Rübe bei einigermafsen sorgfältiger Arbeit ausgeschlossen erscheint.
2. Das Lockern des Bodens, welches namentlich bei etwas schwerem, lehmhaltigem Erdreich nach starken Regengüssen mit nachfolgender intensiver Hitze wiederholt werden mufs und erfahrnngsmäfsig am meisten Arbeitslohn kostet, wird durch Anwendung dieser Hacke, welche gleichzeitig beide Seiten des Rübenkammes bearbeitet, bedeutend erleichtert. Handelt es sich nur um diese letzte Arbeit und ist kein Unkraut mehr zu entfernen, so bringt man zweckmäfsiger die Hacke in die Stellung h-i, weil dadurch die vordere Ecke der Schaufel tiefer und in gröfserer Nähe der Pflanze eindringt.
3. Sind die Rüben mit einer Drillmaschine gelegt und sollen die Rübenreihen durch Fortschaffen der überflüssigen Pflanzen gelichtet werden, so hackt man unter Beibehaltung der geschlossenen Stellung der Hacke in der Weise senkrecht zur Richtung der Rübenreihen, dafs zwischen den Flügeln die zur Weiterentwickelung bestimmten Rüben stehen bleiben.
4. Schliefslich dient die Rübenhacke in der geschlossenen Stellung bei der Einsaat der Mohrrüben und Gurken etc., deren Samen ohne Maschinenbetrieb in eine vorher gezogene Furche gestreut wird, zum Zudecken der letzteren, in-
dem man die Hacke so einsetzt, dafs die Samenfurche zwischen den Flügeln liegt, und alsdann in der Richtung der Furche weiter führt, wodurch der Boden schneller und gleichmäfsiger über den Samen geworfen wird, als bei den bisher üblichen Verfahren des Zudeckens mit der Hand oder einem umgekehrten Rechen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An Rübenhacken mit verstellbaren Blättern die Kerben g an der unteren Fläche der an den Enden des gegabelten Stieles befindlichen Hülsen e, in welche die Blätter α sich einlegen und durch die Muttern/ festgehalten werden können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT23196D Rübenhacke mit verstellbaren Blättern Active DE23196C (de)

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