DE230255C - - Google Patents

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DE230255C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C1/00Chairs adapted for special purposes
    • A47C1/04Hairdressers' or similar chairs, e.g. beauty salon chairs
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C1/00Chairs adapted for special purposes
    • A47C1/04Hairdressers' or similar chairs, e.g. beauty salon chairs
    • A47C1/11Accessories not otherwise provided for, e.g. seats for children

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  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Dentistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Gear-Shifting Mechanisms (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVl 230255 -. KLASSE 34#. GRUPPE
FRANZ BERNI und EUGEN FREY in ZWEIBRÜCKEN, Pfalz.
Wechsel vorrichtungen für die Sitze von Friseur stuhlen, bei denen ein endloses Band nach jeder Benutzung des Sitzes selbsttätig weitergeschaltet wird, sind bekannt. Die Erfindung betrifft eine besondere Ausführungsform einer derartigen Wechselvorrichtung.
Die Vorrichtung ist auf der Zeichnung dargestellt; es zeigt:
Fig. ι schematisch einen Friseurstuhl mit ίο der Neuerung,
Fig. 2 einen Querschnitt durch die im Stuhlsitz angeordnete Wechselvorrichtung,
Fig. 3 Einzelheiten der Sperrvorrichtung der Schaltwalze,
Fig. 4 einen Querschnitt durch die gespannte Wechselvorrichtung,
Fig. 5 die letztere teils im Schnitt, teils in Unteransicht.
In dem am Stuhl zu befestigenden Rahmen α ist der eigentliche, aus auf biegsamen Stahlbändern c befestigten Stäben b bestehende Sitz angeordnet. Die Stahlbänder c sind mit dem einen Ende an der mit den Gelenkstücken d verbundenen vorderen Leiste e befestigt, während das andere, mit einer Stellschraube versehene Ende so an der hinteren Leiste e1 befestigt ist, daß die Stahlbänder nachgespannt werden können. Die hintere Leiste e1 sitzt mittels Zapfen in den Augen der kurzen, auf der Achse g befestigten Hebel i, welche durch eine um die Welle g gelegte, nachspannbare Feder ν in der 'mit Fig. 2 gegebenen Normalstellung gehalten werden. In dieser Stellung nehmen die Stahlbänder c eine gestreckte und die Sitzoberfläche eine leicht nach oben gewölbte Stellung ein.
Bei Benutzung des Stuhles wird der Sitz samt den Stahlbändern c nach unten gedrückt und bewegt die damit verbundenen Hebel i nach innen (Fig. 4). Die hierdurch hervorgerufene Drehbewegung der Achse g bewirkt ein Abwärtsschwingen des fest mit ihr verbundenen Hebels f und damit eine Drehung der auf der Trommelwelle sitzenden Seilrolle h. Diese Drehung wird dadurch hervorgerufen, daß ein an beiden Enden des Kopfes des Hebels f festgeklemmtes Drahtseil mehrmals um die Seilrolle h sowie einmal um die Leitrolle h1 geschlungen ist. Die Seilrolle h besitzt einen Zahn (Fig. 3), hinter den eine unter Federdruck stehende und an der Schalttrommel k sitzende Sperrklinke m nach vollendeter Drehung der Rolle einfällt.
Nach Freigabe des Sitzes kehrt er infolge der Einwirkung der beim Niederdrücken gespannten Feder ν unter gleichzeitigem Hochschwingen des Hebels f in seine Anfangsstellung zurück. Hierbei erfolgt eine Drehung der Seilrolle h in entgegengesetzter Richtung, wobei die Trommel k durch die hinter den Zahn der Seilrolle greifende Sperrklinke m mitgenommen wird. , Die mit Filz belegte ] Fördertrommel; bewegt-' den in Form eines
endlosen Bandes um letztere und die Rollen r und s sowie über den Sitz δ gelegten Überzug u um ein Drittel seiner Länge, d. i. die Länge des Sitzes, in der Pfeilrichtung. weiter, so daß der warm gewordene Teil des Überzuges fortgeschoben und ein kühler Teil des letzteren über die Sitzfläche gebracht wird. Der Durchmesser der Trommel k ist so bemessen, daß bei einer Umdrehung der
ίο Überzug um die Länge des Sitze# verschoben wird. Ein Weiterlaufen der Trommel wird durch eine am Rahmen a. sitzende, hinter eine Rast der Trommel greifende Sperrklinke η sowie durch einen an dem Trommelrand sitzenden und an einen mit Gummi überzogenen Anschlag p des Hebels f sich anlegenden Stift 0 verhütet.
Der endlose Sitzüberzug wird durch eine Spannrolle s, welche in unter regelbarem Federdruck stehenden, am Rahmen α sitzenden Hebeln t gelagert ist, stets unter Spannung gehalten.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Wechselvorrichtung für die Sitze von Friseurstühlen mit endlosem Band als Sitzfläche, das bei Entlastung des Sitzes selbsttätig weitergeschaltet wird, dadurch gekennzeichnet, daß die freischwebende Sitzunterlage (b) mit einer Seite an Hebein (i)- aufgehängt ist, auf deren Drehachse (g) ein unter Wirkung einer Feder (v) stehender Hebelarm (f) angeordnet ist, der durch ein Seil und eine Rolle (h) derart mit der Schalttrommel (k) für das Sitzband (u) in lösbarer Verbindung steht, daß bei Benutzung des Stuhles der Hebelarm (f) unter gleichzeitiger Spannung der Feder (v) abwärts bewegt wird, während er nach der Entlastung' durch die letztere wieder aufwärts geschwungen wird und hierbei die durch Einfallen einer Sperrklinke (m) mit der Seilrolle (h) gekuppelte Schalttrommel mitnimmt.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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