DE230232C - - Google Patents

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DE230232C
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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D11/00Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
    • E21D11/14Lining predominantly with metal
    • E21D11/15Plate linings; Laggings, i.e. linings designed for holding back formation material or for transmitting the load to main supporting members
    • E21D11/155Laggings made of strips, slats, slabs or sheet piles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Devices Affording Protection Of Roads Or Walls For Sound Insulation (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Um wenigstens die Hauptstrecken eines Bergwerks so auszubauen, daß sie gegen fallendes Gestein gesichert sind, stellte man bisher gewöhnlich Streckenbögen in gewissen Abständen voneinander auf, oder man verband die oberen Enden von Stempeln unter sich quer zur Längsrichtung der Strecke durch straff gespannte Seile oder starke Eisendrähte und legte hierauf in der Längsrichtung der Strecke verlaufende Stangen oder Hölzer. Beide Bauarten weisen aber insofern Mängel auf, daß bei ersterer, um fallendes Gestein fernzuhalten, die Bögen sehr nahe aneinandergerückt werden müssen und dadurch einen sehr großen Baustoffaufwand und hohe Kosten verursachen, und daß die letztere Bauart nicht feuersicher ist. Außerdem lassen sich beide Ausführungsarten nur unter Aufwendung großer Mühen und Kosten . abbauen und an anderer Stelle wieder aufstellen.
Diese Übelstände zu beseitigen, ist der Zweck der vorliegenden Erfindung, der dadurch erreicht wird, daß die in größeren Abständen angeordneten eisernen Streckenbögen unter sich durch Längseisen verbunden werden, die den einen Streckenbogen mit einem hakenförmigen Ende umfassen und an dem anderen Streckenbogen mittels eines federnden Auges befestigt werden.
Eine derartige Verbindung der Verbundlängseisen mit den eisernen Streckenbögen gestattet nicht nur eine billige Herstellung eines feuersicheren Streckenausbaues, sondern ermöglicht auch seinen bequemen Ab- und Wiederaufbau. Außerdem lassen sich im Betriebe beschädigte Verbundlängseisen auch schnell und bequem auswechseln, ohne irgendeinen anderen Teil des Streckenausbaues aus seiner Lage entfernen zu müssen.
In der Zeichnung zeigt ^0
Fig. ι eine schaubildliche Ansicht,
Fig. 2 einen Querschnitt des neuen eisernen Streckenausbaues und
Fig. 3 ein im Gebrauch über zwei Streckenbögen geschobenes. Verbundlängseisen.
Die Stoßteile α sowie die Firstteile b bestehen in üblicher Weise aus Doppel-T-Eisen oder aus- alten Eisenbahnschienen. Die Firstteile sind zweckmäßig nach oben im Winkel oder im Kreisbogen gewölbt, um dem Druck des Hangenden sicherer widerstehen zu können. Im übrigen wird sich aber die Form dieser Streckenbögen dem Querschnitt der Strecke anpassen. Die drei Teile werden durch die mittels Schrauben befestigten Winkellaschen c zusammengehalten. Diese in gewissen Abständen aufgebauten Streckenbögen werden durch die von der Gebirgsseite aufgebrachten Verbundlängseisen d untereinander verbunden. Gemäß der Erfindung sind diese Verbundlängseisen an einem Ende hakenförmig, am anderen Ende zu einem Auge ausgebildet. Das um den einen Streckenbogen gehakte Eisen wird einfach über den Flansch des anderen Streckenbogen geschoben, wobei das freie, rechtwinklig auf das Verbundlängseisen stoßende Ende e des Auges f sich federnd gegen den Flansch'des Streckenbogens legt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Streckenausbau aus eisernen Streckenbögen und Verbundlängseisen, dadurch gekennzeichnet, daß die an dem einen Ende hakenförmig um die Streckenbögen gelegten Verbundeisen an dem anderen Ende mit einem federnden Auge über die Streckenbögen geschoben werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1101322B (de) * 1956-04-20 1961-03-09 Wilhelm Reppel Unter Verformung nachgiebiger Verzug fuer den staehlernen Streckenausbau
DE1105367B (de) * 1954-09-02 1961-04-27 F W Moll Soehne Maschinenfabri Grubenausbau, insbesondere Streckenausbau

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1105367B (de) * 1954-09-02 1961-04-27 F W Moll Soehne Maschinenfabri Grubenausbau, insbesondere Streckenausbau
DE1101322B (de) * 1956-04-20 1961-03-09 Wilhelm Reppel Unter Verformung nachgiebiger Verzug fuer den staehlernen Streckenausbau

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