DE229900C - - Google Patents
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- DE229900C DE229900C DENDAT229900D DE229900DA DE229900C DE 229900 C DE229900 C DE 229900C DE NDAT229900 D DENDAT229900 D DE NDAT229900D DE 229900D A DE229900D A DE 229900DA DE 229900 C DE229900 C DE 229900C
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- 210000001331 nose Anatomy 0.000 claims description 5
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 8
- 241000031711 Cytophagaceae Species 0.000 description 1
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D03—WEAVING
- D03C—SHEDDING MECHANISMS; PATTERN CARDS OR CHAINS; PUNCHING OF CARDS; DESIGNING PATTERNS
- D03C1/00—Dobbies
- D03C1/10—Centre-shed dobbies, i.e. shed formed by lifting some threads and lowering the others from central shed-closed position
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
Vi: 229900 KLASSE 86 h. GRUPPE
GEBR. STÄUBLI in HORGEN, Schweiz.
Doppelthebende Schaftmaschine. Patentiert Im Deutschen Reiche vom 15. Januar 1909 ab.
Doppelhubschaftmaschinen haben bekanntlich die aus der Zusammensetzung der Doppelhubschaftmaschine
aus der Einhubmaschine sich ergebenden Vorteile eines leichten Ganges und einer zulässig größeren Arbeitsgeschwindigkeit.
Vorliegende Erfindung bezweckt nun, diese, vorteilhafte Maschine für Doppelfach
auszubilden. Zur Erreichung dieses Zweckes werden bei vorliegender Erfindung bei einer
ίο doppelthebenden Schaftmaschine mit für jeden
Schaft vorgesehenem Schafthebel und an diesen angelenkter, die mit den Messern kuppelbaren
Zughaken (Platinen) tragender Schwinge an jedem Ende der Schwinge zwei Zughaken mit
verschieden hohen Nasen angeordnet, die mit je zwei Messern mit verschieden großem Hub
zusammenwirken.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und es
zeigt:
Fig. ι die Schaftmaschine im Aufriß und
Fig. 2 und 3 dieselbe in schematischer Darstellung.
Fig. 2 und 3 dieselbe in schematischer Darstellung.
Auf der Achse 1 ist einerseits ein in der Zeichnung nicht sichtbarer zweiarmiger Hebel
2,3 und andererseits ein dreiarmiger Hebel 2, 3, 4 befestigt, deren Arme 2 und 3 zueinander
gleichgerichtet sind. Der Arm 4 dient zum Antrieb der Schaftmaschine vom Webstuhl
aus. Die Hebelarme 2 und 3 sind mit je zwei übereinanderliegenden, in Schlitzen wagerecht
geführten Messern 5 und 6 durch Zugstangen 7 und 8 verbunden, welche in Längsschlitzen
2' und 3' der Hebelarme 2 und 3 verstellbar befestigt und an die Enden der
Messer 5 und 6 angelenkt sind.
Für jeden Schaft sind je zwei Paare von übereinanderliegenden, ein Stück bildenden
Zughaken (Platinen) 9, 10 und 11, 12 vorgesehen,
welche in bekannter Weise an eine Schwinge 13 angelenkt sind, die wiederum an
je einen Schafthebel 14 angelenkt ist, wobei die Zughaken 9, 10 mit dem unteren Paar von
Messern 5, 6 und die Zughaken 11, 12 mit dem
oberen Paar von Messern 5, 6 zusammenwirken. 15 sind Anschläge für die Schwinge 13.
Der Haken 10 und der Haken 11 sind mit höheren
Fangnasen ausgerüstet als die Haken 9 und 12. Die höheren Nasen sind mit je zwei
übereinanderliegenden Auskerbungen versehen (Fig. r).
Zur Hebung und Senkung der beiden Zughakenpaare dienen zwei um eine gemeinsame
Achse 18 drehbare Gewichtshebel 16 und 17,
von welchen der Gewichtshebel 16 vermittels einer Abbiegung 16' auf die Zughaken 9, 10
und derjenige 17 vermittels einer Nadel ijr auf
die Zughaken 11, 12 wirkt. Die Gewichtshebel
16 und 17 werden in bekannter Weise von einer
Musterkarte aus, deren Stäbe 19 mit verschieden hohen Stiften (Nägeln) 20 und 21 besteckt
sind, gehoben und gesenkt. Auf der Achse des die Karte 19 tragenden Kartenzylinders 22 ist
ein Schaltrad 23 befestigt, in welches eine Schaltklinke 24 greift, die an einen auf der
Achse ι befestigten Schaltarm 25 angelenkt ist, wobei die Karte während einer Hin- und Herschwingung
der Hebelarme 2 und 3 bzw. der Messer 5,6 um einen Stab geschaltet wird.
26 ist eine Auflagschiene für die Gewichtshebel 16 und 17.
Bei der Hin- und Herschwingung der He-
beiarme 2, 3 legen das obere und untere Messer 6 einen längeren Weg zurück als das
obere und untere Messer 5, da die Angriffspunkte der Stangen 8 für die ersteren Messer
an den Hebelarmen 2, 3 radial weiter entfernt liegen als die Angriffspunkte der Stangen 7 für
die letzteren Messer.
Durch diese Anordnung in Verbindung mit den verschieden hohen Stiften 20 und 21 der
Karte ist es möglich, die Zughakenpaare 9, 10 und 11, 12 bei der Auswärtsschwingung der
Hebelarme 2 und 3 entweder mit den Messern 5 oder mit den Messern 6 in Eingriff zu bringen
und dadurch den Schafthebel 14 aus der Stellung für Tief fach in die Stellung für Hochfach
oder Mittelfach bzAV. aus der Stellung für
Mittelfach, ohne in die Stellung für Tieffach zurückzugehen, direkt in die Stellung für Hochfach
zu bringen.
Um z. B. den Schafthebel 14 bei der Auswärtsschwingung
der Hebelarme 3 aus der Stellung I für Tief fach (Fig. 1) in diejenige
für Hoch fach zu bringen, ist für den Gewichtshebel 17 auf der Karte 19 ein hoher Stift 21
vorgesehen, durch welchen der Gewichthebel 17 gehoben und hierbei durch Vermittlung der
Nadel 17' das Zughakenpaar 11, 12 in die Bahn
der oberen Messer 5, 6 gesenkt wird. Bei der Auswärtsschwingung der Hebelarme 3 wird
alsdann durch Vermittlung des von dem einen längeren Weg zurücklegenden oberen Messer 6
mitgenommenen Zughakens 12 der Schafthebel 14 in die Stellung III für Hochfach gebracht
(Fig. 2). Die Schwinge 13 hat hierbei ihren Drehpunkt an der unteren Stütze 15.
Um ferner, z.B. bei der in Fig. 2 dargestellten Lage der Hebelarme 2, 3, während der Auswärtsschwingung
der Hebelarme 2 den Hebel 14 z. B. aus der Stellung für Hochfach in die
Stellung für Mittelfach zu bringen, wird ein auf der Karte 19 vorgesehener halbhoher Stift
20 auf den Gewichtshebel 16 einwirken und dadurch denselben heben, wobei durch Vermittlung
von dessen Abbiegung 16' das Zughakenpaar 9, 10 nur um so viel gesenkt wird, daß der
untere Zughaken 9 desselben nicht in die Bahn des unteren Messers 6 und der obere Zughaken
ι ο nur mit der unteren Auskerbung an seiner Nase in die Bahn des oberen Messers 5 zu liegen
kommt (Fig. 2). Dabei der Ausschwingung der Hebelarme 2 das obere Messer 5 einen
kürzeren Weg zurücklegt als das untere Messer 6, dieses aber nicht mit dem Zughaken 9
in Eingriff ist, so wird das Zughakenpaar 9, 10 nur durch das mit dem oberen Zughaken 10 in
Eingriff gekommene obere Messer 5 mitgenommen und der Schafthebel 14, dem kürzeren
Weg des oberen Messers S entsprechend, in die Stellung II für Mittelfach gebracht (Fig. 3).
Die Schwinge 13 hat hierbei ihren Drehpunkt an der oberen Stütze 15. Soll des weiteren bei
der in Fig. 3 dargestellten Lage der Hebelarme 2 und 3 der Schafthebel z. B. aus der Stellung
für Mittelfach in diejenige für Hochfach gehoben werden, so wird durch Einwirkung
eines hohen Stiftes 21 das Zughakenpaar 11, 12
wiederum gänzlich gesenkt, so daß es durch das obere Messer 6 bei der Ausschwingung der
Arme 3 mitgenommen wird. Die Schwinge dreht sich hierbei, da während der Schwingung
der Hebelarme 2, 3 das untere Messer 5 noch durch den Zughaken 10 gehalten ist, um den
Gelenkpunkt am Schafthebel 14, und da das obere mit dem Zughaken 12 gekuppelte
Messer 6 gegenüber dem unteren mit dem Zughaken 10 gekuppelten Messer 5 einen längeren
Weg macht, wird der Schafthebel 14 aus der Stellung für Mittelfach in diejenige für Hochfach
gehoben.
In ihrer Ruhelage und wenn keine Stifte der Musterkarte auf die Gewichtshebel einwirken,
liegen dieselben mit ihren längeren Armen auf der Schiene 26 auf; die beiden Zughakenpaare
9, 10 und 11, 12 sind, ersteres durch die Abbiegung
16' und letzteres durch die Nadel 17', in
ihre höchste Lage gehoben und somit außer Eingriff mit den Messern 5 und 6 gehalten.
Die Schwinge 13 liegt mit beiden Enden gegen die Anschläge 15 an, der Schafthebel 14 befindet
sich somit in der Stellung für Tieffach des Schaftes.
Das Zughakenpaar 9, 10 bzw. 11, 12 könnte
auch, anstatt je aus einem einzigen Stück zu bestehen, aus je zwei einzelnen Stücken bestehen.
Claims (2)
1. Doppelthebende Schaftmaschine mit für jeden Schaft vorgesehenem Schafthebel
und an diesen angelenkter, die mit den Messern kuppelbaren Zughaken (Platinen) tragender Schwinge, dadurch gekennzeichnet,
daß die Schwinge an jedem Ende zwei Zughaken mit verschieden hohen Nasen trägt, die mit je zwei Messern mit verschieden
großem Hub zusammenwirken.
2. Doppelthebende Schaftmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Haken jedes Hakenpaares aus einem einzigen Stück bestehen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE229900C true DE229900C (de) |
Family
ID=490162
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT229900D Active DE229900C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE229900C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1106704B (de) * | 1955-02-14 | 1961-05-10 | Felix Tonnar G M B H | Doppelhubschaftmaschine, Bauart Hattersley |
-
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- DE DENDAT229900D patent/DE229900C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1106704B (de) * | 1955-02-14 | 1961-05-10 | Felix Tonnar G M B H | Doppelhubschaftmaschine, Bauart Hattersley |
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