DE229466C - - Google Patents

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DE229466C
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09BORGANIC DYES OR CLOSELY-RELATED COMPOUNDS FOR PRODUCING DYES, e.g. PIGMENTS; MORDANTS; LAKES
    • C09B11/00Diaryl- or thriarylmethane dyes
    • C09B11/28Pyronines ; Xanthon, thioxanthon, selenoxanthan, telluroxanthon dyes

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
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  • Paper (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- te 229466 KLASSE 22 b. GRUPPE
Zusatz zum Patente 205758 vom 29. November 1906.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Januar 1910 ab. Längste Dauer: 28. November 1921.
Die nach dem Verfahren des Hauptpatents erhältlichen Farbstoffe aus Benzaldehyddisulfosäuren und alkylierten m-Aminophenolen sind symmetrisch konstituiert.
Es wurde nun gefunden, daß man auch unsymmetrische Farbstoffe leicht erhalten kann, wenn man die Aldehyddisulfosäure statt mit 2 Mol. eines mono- oder dialkylierten m-Aminophenols mit ι Mol. eines Monoalkylaminophenols und ι Mol. eines Dialkylaminophenols kondensiert. Die Nuance der so erhaltenen Farbstoffe liegt zwischen den Farbtönen der entsprechenden symmetrisch konstituierten Farbstoffe. Der große Vorzug, der diese Farbstoffe gegenüber den aus Aldehyddisulfosäuren und Monoalkylamidophenolen erhältlichen symmetrischen Farbstoffen, die verhältnismäßig schwer löslich sind, auszeichnet, liegt in ihrer vorzüglichen Löslichkeit. Daß hierbei nicht Gemische entstehen, beweist der Umstand, daß die Löslichkeit der unsymmetrischen Farbstoffe viel besser ist als die einer auf gleichen Farbton eingestellten Mischung des Di- und Tetralkylfarbstoffs.
Beispiel.
31 g benzaldehyddisulfosaures Natron werden in verdünnter wäßriger Lösung mit einer schwach angesäuerten Lösung von 16,5 g Diäthyl-m-amidophenol und 15,1 g Monoäthylaminokresol
NHC2H5
OH
35
40
einige Stunden gekocht, worauf sich die unsymmetrische Leukodisulfosäure abscheidet.
Die trockene Leukosäure wird zur Schließung des Pyronrings mit der 5-fachen Menge 66 er Schwefelsäure einige Stunden auf 130 bis 1350 erhitzt,' die Lösung mit Wasser gefällt und die abfiltrierte Pyrondisulfosäure zur Überführung in die Farbsäure mit der nötigen Menge Eisenchlorid auf 80 bis ioo° erhitzt. Die durch Salz völlig abgeschiedene Farbsäure wird abgesaugt, in Soda gelöst, filtriert und das Natronsalz mit Kochsalz ausgesalzen. Der Farbstoff bildet ein braunrotes Pulver, das in Wasser leicht mit blauroter Farbe löslich ist. In seinen übrigen Eigenschaften verhält sich der Farbstoff ähnlich wie die Farbstoffe des Hauptpatents.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch :
    Abänderung des durch Patent 205758 geschützten Verfahrens zur Darstellung von roten Farbstoffen der Triphenylmethanreihe, dadurch gekennzeichnet, daß man Benzaldehyddisulfosäuren statt mit 2 Mol. eines mono- oder dialkylierten m-Aminophenols mit 1 Mol. eines mono- und ι Mol. eines dialkylierten m-Aminophenols kondensiert und die erhaltenen Leukodisulfosäuren nach erfolgtem Pyronringschluß zu den Farbstoffen oxydiert.
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