DE229178C - - Google Patents
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- DE229178C DE229178C DENDAT229178D DE229178DA DE229178C DE 229178 C DE229178 C DE 229178C DE NDAT229178 D DENDAT229178 D DE NDAT229178D DE 229178D A DE229178D A DE 229178DA DE 229178 C DE229178 C DE 229178C
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- fusible
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-
- H—ELECTRICITY
- H01—ELECTRIC ELEMENTS
- H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
- H01H85/00—Protective devices in which the current flows through a part of fusible material and this current is interrupted by displacement of the fusible material when this current becomes excessive
- H01H85/02—Details
- H01H85/04—Fuses, i.e. expendable parts of the protective device, e.g. cartridges
- H01H85/05—Component parts thereof
- H01H85/143—Electrical contacts; Fastening fusible members to such contacts
- H01H85/15—Screw-in contacts
Landscapes
- Fuses (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21c. GRUPPE
Die Befestigung der Schmelzdrähte an den Kontakten von Sicherungspatronen bietet besondere
Schwierigkeiten. Das einfachste, am meisten gehandhabte Verfahren besteht in dem Verlöten der Schmelzdrähte mit den Anschlußkontakten
mittels Weich- oder Hartlotes. Hierdurch werden jedoch die Schmelzdrähte geschwächt bzw. an den Lötstellen empfindlich
gemacht. Bei elektrischer Belastung der
ίο Patronen kommt z. B. das vielfach verwendete
Zinnlot leicht zum Fließen, wodurch die Sicherheit der Patronen wesentlich beeinträchtigt
wird.
Es ist auch bekannt, die Schmelzdrähte mit den Kontakten dadurch zu verbinden, daß
die Enden der Schmelzdrähte durch in den Kontakten vorgesehene Öffnungen hindurch-
. gezogen, sodann umgebogen und mittels Druckschrauben auf die Kontakte gepreßt werden.
Ersichtlich läßt sich dieses Verfahren bei Sicherungen kleinerer Abmessungen infolge des
geringen zur Verfügung stehenden Raumes nicht anwenden.
Ferner ist die Verbindung von Schmelzdrahten mit ihren Kontakten mittels Schrauben
unzweckmäßig und gefährlich, weil einerseits die Schrauben sich selbst lösen können,
andererseits auch leicht, absichtlich vorschriftswidrige Änderungen an den Patronen vorgenommen
werden können.
Durch die den Gegenstand der Erfindung bildende Anordnung der die Schmelzfäden festhaltenden
Kontaktteile werden diese Übelstände beseitigt. Das wesentliche Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die zwischen den
Kontaktkappen und Zwischenscheiben befindlichen Schmelzdrahtenden durch Einpressen
der Zwischenscheiben in die Kontaktkappen unlösbar festgehalten werden.
Auf der Zeichnung ist die unlösbare Befestigung der Schmelzdrahtenden in den Kontaktkappen
dargestellt. Fig. 1 zeigt eine Sicherungspatrone im Schnitt mit der Klemmbefestigung
der Schmelzdrähte an den Kontaktkappen und der Kennvorrichtung, Fig. 2 das Kennplättchen nach abgenommener Preßkappe
und Fig. 3 den zweiteiligen unteren Kontakt, teilweise im Schnitt.
Der Schmelzraum d des Patronenkörpers a
ist in bekannter Weise durch Stirnkontakte abgeschlossen. Zwischen diesen sind die
Schmelzdrähte e ausgespannt. Auf dem oberen Stirnkontakte ist ferner noch eine Kennvorrichtung
f angeordnet, die lose, jedoch leitend auf der Kontaktkappe aufliegt und
durch einen an dem unteren Stirnkontakte befestigten Draht g gehalten wird.
Die Befestigung der Schmelzdrähte an den Stirnkontakten erfolgt gemäß der Erfindung
durch Festklemmen. Zu diesem Zwecke besteht jeder Stirnkontakt aus zwei Teilen, der
Kontaktkappe h bzw. A1 und der Klemmscheibe i bzw. iv Die Schmelzfäden e werden
zunächst durch die Bohrungen der Klemmscheiben i bzw. ix hindurchgezogen und umgebogen.
Sodann werden die Kontaktkappen A bzw. A1 über die Klemmscheiben i bzw. ix gesteckt
und beide Teile fest zusammengepreßt.
Zweckmäßig können die Klemmscheiben i bzw. I1
mit einem umgebördelten Rande versehen sein. Der auf die umgebogenen Drahtenden ausgeübte
Preßdruck wird dadurch aufrechterhalten, daß die Kontaktkappen h bzw. A1 ihrerseits
fest gegen den Patronenkörper α gedrückt und durch Verkitten mit diesem in ihrer Lage
festgehalten werden.
In gleicher Weise wird auch zwecks Festpressens des Haltedrahtes g der Kennvorrichtung
verfahren. Auch diese besteht aus einer Kappe I und einer Preßscheibe m. Der Haltefaden
g wird an seinem oberen Ende durch die Bohrung der Scheibe m hindurchgezogen
und die Kappe I nach erfolgtem Umbiegen des oberen Drahtendes etwa durch Umbördelung
auf die Scheibe m gepreßt.
Claims (2)
1. Sicherungspatrone, bei der die Schmelzfäden an den Stirnkontakten durch Löcher
einer Zwischenscheibe hindurchgezogen und dann festgeklemmt sind, dadurch gekennzeichnet,
daß die zwischen Kontaktkappen (h, hj und Zwischenscheiben (i, I1) befindlichen Schmelzdrahtenden durch Einpressen
der Zwischenscheiben (i, I1) in die Kontaktkappen
(h, H1) unlösbar festgehalten werden.
2. Sicherungspatrone nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktkappen
(.h, H1) mit den die Drahtenden
aufnehmenden Zwischenscheiben (i, I1) durch
Umbördelung der ersteren fest verbunden werden.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE229178C true DE229178C (de) |
Family
ID=489512
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT229178D Active DE229178C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE229178C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE954975C (de) * | 1953-01-30 | 1956-12-27 | Lamaudiere Paul F J | Elektrisches Sicherungselement |
-
0
- DE DENDAT229178D patent/DE229178C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE954975C (de) * | 1953-01-30 | 1956-12-27 | Lamaudiere Paul F J | Elektrisches Sicherungselement |
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