DE229178C - - Google Patents

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DE229178C
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fusible
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contact caps
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H85/00Protective devices in which the current flows through a part of fusible material and this current is interrupted by displacement of the fusible material when this current becomes excessive
    • H01H85/02Details
    • H01H85/04Fuses, i.e. expendable parts of the protective device, e.g. cartridges
    • H01H85/05Component parts thereof
    • H01H85/143Electrical contacts; Fastening fusible members to such contacts
    • H01H85/15Screw-in contacts

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  • Fuses (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 21c. GRUPPE
Patentiert im Deutschen Reiche vom 30. Juni 1908 ab.
Die Befestigung der Schmelzdrähte an den Kontakten von Sicherungspatronen bietet besondere Schwierigkeiten. Das einfachste, am meisten gehandhabte Verfahren besteht in dem Verlöten der Schmelzdrähte mit den Anschlußkontakten mittels Weich- oder Hartlotes. Hierdurch werden jedoch die Schmelzdrähte geschwächt bzw. an den Lötstellen empfindlich gemacht. Bei elektrischer Belastung der
ίο Patronen kommt z. B. das vielfach verwendete Zinnlot leicht zum Fließen, wodurch die Sicherheit der Patronen wesentlich beeinträchtigt wird.
Es ist auch bekannt, die Schmelzdrähte mit den Kontakten dadurch zu verbinden, daß die Enden der Schmelzdrähte durch in den Kontakten vorgesehene Öffnungen hindurch-
. gezogen, sodann umgebogen und mittels Druckschrauben auf die Kontakte gepreßt werden.
Ersichtlich läßt sich dieses Verfahren bei Sicherungen kleinerer Abmessungen infolge des geringen zur Verfügung stehenden Raumes nicht anwenden.
Ferner ist die Verbindung von Schmelzdrahten mit ihren Kontakten mittels Schrauben unzweckmäßig und gefährlich, weil einerseits die Schrauben sich selbst lösen können, andererseits auch leicht, absichtlich vorschriftswidrige Änderungen an den Patronen vorgenommen werden können.
Durch die den Gegenstand der Erfindung bildende Anordnung der die Schmelzfäden festhaltenden Kontaktteile werden diese Übelstände beseitigt. Das wesentliche Merkmal der Erfindung besteht darin, daß die zwischen den Kontaktkappen und Zwischenscheiben befindlichen Schmelzdrahtenden durch Einpressen der Zwischenscheiben in die Kontaktkappen unlösbar festgehalten werden.
Auf der Zeichnung ist die unlösbare Befestigung der Schmelzdrahtenden in den Kontaktkappen dargestellt. Fig. 1 zeigt eine Sicherungspatrone im Schnitt mit der Klemmbefestigung der Schmelzdrähte an den Kontaktkappen und der Kennvorrichtung, Fig. 2 das Kennplättchen nach abgenommener Preßkappe und Fig. 3 den zweiteiligen unteren Kontakt, teilweise im Schnitt.
Der Schmelzraum d des Patronenkörpers a ist in bekannter Weise durch Stirnkontakte abgeschlossen. Zwischen diesen sind die Schmelzdrähte e ausgespannt. Auf dem oberen Stirnkontakte ist ferner noch eine Kennvorrichtung f angeordnet, die lose, jedoch leitend auf der Kontaktkappe aufliegt und durch einen an dem unteren Stirnkontakte befestigten Draht g gehalten wird.
Die Befestigung der Schmelzdrähte an den Stirnkontakten erfolgt gemäß der Erfindung durch Festklemmen. Zu diesem Zwecke besteht jeder Stirnkontakt aus zwei Teilen, der Kontaktkappe h bzw. A1 und der Klemmscheibe i bzw. iv Die Schmelzfäden e werden zunächst durch die Bohrungen der Klemmscheiben i bzw. ix hindurchgezogen und umgebogen. Sodann werden die Kontaktkappen A bzw. A1 über die Klemmscheiben i bzw. ix gesteckt und beide Teile fest zusammengepreßt.
Zweckmäßig können die Klemmscheiben i bzw. I1 mit einem umgebördelten Rande versehen sein. Der auf die umgebogenen Drahtenden ausgeübte Preßdruck wird dadurch aufrechterhalten, daß die Kontaktkappen h bzw. A1 ihrerseits fest gegen den Patronenkörper α gedrückt und durch Verkitten mit diesem in ihrer Lage festgehalten werden.
In gleicher Weise wird auch zwecks Festpressens des Haltedrahtes g der Kennvorrichtung verfahren. Auch diese besteht aus einer Kappe I und einer Preßscheibe m. Der Haltefaden g wird an seinem oberen Ende durch die Bohrung der Scheibe m hindurchgezogen und die Kappe I nach erfolgtem Umbiegen des oberen Drahtendes etwa durch Umbördelung auf die Scheibe m gepreßt.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Sicherungspatrone, bei der die Schmelzfäden an den Stirnkontakten durch Löcher einer Zwischenscheibe hindurchgezogen und dann festgeklemmt sind, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen Kontaktkappen (h, hj und Zwischenscheiben (i, I1) befindlichen Schmelzdrahtenden durch Einpressen der Zwischenscheiben (i, I1) in die Kontaktkappen (h, H1) unlösbar festgehalten werden.
2. Sicherungspatrone nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Kontaktkappen (.h, H1) mit den die Drahtenden aufnehmenden Zwischenscheiben (i, I1) durch Umbördelung der ersteren fest verbunden werden.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT229178D Active DE229178C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE954975C (de) * 1953-01-30 1956-12-27 Lamaudiere Paul F J Elektrisches Sicherungselement

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE954975C (de) * 1953-01-30 1956-12-27 Lamaudiere Paul F J Elektrisches Sicherungselement

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