DE229063C - - Google Patents

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DE229063C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B27/00Photographic printing apparatus
    • G03B27/32Projection printing apparatus, e.g. enlarger, copying camera
    • G03B27/52Details
    • G03B27/56Mounting enlarger head on column ; Mounting reproduction camera on column

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Accessories Of Cameras (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
. - M 229063 KLASSE 57«. GRUPPE
HOH & HAHNE in LEIPZIG.
verstellbar ist.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 18. Dezember 1909 ab.
Da die in der Reproduktionstechnik verwendeten Stative beträchtliche Länge haben, ist das genaue Einstellen des Originales auf der Mattscheibe mit Umständlichkeiten verknüpft; denn der Träger für das Original, das Reißbrett, ist nicht nur in seitlicher Richtung, sondern auch in der Höhe zu verstellen, um das Original auf die Mitte der Mattscheibe zu bringen. Die Verstellung des Reißbrettes geschient meist durch einen Gehilfen.
Um die Einstellung zu erleichtern, hat man die Einrichtung getroffen, das Reißbrett von dem ihm abgekehrten Ende des Stativs zu verstellen. Bei den bekannten Einrichtungen
.15 ist aber das Reißbrett nur entweder in der Höhenlage oder in der Seitenlage oder in der Längsrichtung verstellbar. Um nun das Reißbrett sowohl in der Höhen- und Seitenlage als auch in der Längsrichtung des Stativs ver-
ao stellen zu können, ist nach der Erfindung eine Umschaltvorrichtung angebracht, welche mittels einer Welle das Reißbrett sowohl in der Höhen- als auch in der Seitenlage und in der Längsrichtung von dem dem Reißbrett abgekehrten Ende des Stativs zu verstellen gestattet. Dies geschieht mit Hilfe eines auf der Welle angebrachten Kegelradgetriebes, das je nach der Stellung eines Hebels in Kegelräder eingreift, welche entweder auf eine die Höhenstellung des Reißbrettes beeinflussende Spindel oder einen die seitliche Verstellung bewirkenden Trieb oder auf eine Welle am Schlitten des Reißbrettgestelles einwirken.
In der Zeichnung ist die Erfindung in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt. Es zeigt Fig. ι einen vollständigen Apparat im Aufrißschnitt, Fig. 2 einen Grundriß von Fig. 1, 'Fig. 3 einen Querschnitt des Stativs, aus welchem die Antriebsmechanik für den Reißbrettschlitten ersichtlich ist; die Fig. 4 und 5 zeigen in größerem Maßstabe die Antriebsmechanik im Grundriß und teilweisen Querschnitt, Fig. 6 die Verbindung der Trieb vorrichtung mit dem Antrieb des Reißbrettschlittens.
Die Bewegung für die drei verschiedenen Einstellungen wird durch eine zwischen dem Stativ gelagerte Welle α eingeleitet, die durch das Kegelräderpaar b mit der im Kameratisch d. gelagerten Welle g beispielsweise durch eine biegsame Welle g' verbunden ist. Die Welle α ist genutet, und das auf ihr sitzende Kegelrad b wird bei der Verschiebung des Kameraschlittens h mitgenommen, so daß beide Kegelräder b in jeder Stellung des Kameraschlittens in Eingriff stehen.
An dem Stativ befinden sich die Kegelräder i, ϊ, i", von denen i unverrückbar auf der Welle α festgelegt ist, wogegen die Wellen der Räder ϊ, i" achsial verschiebbar in den zugehörigen Lagerböcken gehalten werden. Von den Wellen k, k' steht k durch die biegsame Welle m mit der zum Hoch- und Tiefstellen des Reißbrettes dienenden Spindel η in Verbindung, und die Welle k' ist durch die biegsame Welle m' mit dem für die seitliche Verstellung des Reißbrettes dienenden Trieb 0 verbunden.
In der Verlängerung der Welle α wird achsial verschiebbar ein weiteres Kegelrad p gehalten, das sich mit dem Kegelrad p' in Ein-.
Ulli
griff bringen läßt. Von diesem Rad p' wird die Bewegung auf die Welle r übertragen (Fig. 3), deren Zahngetriebe s mit den üblichen am Stativ angebrachten Zahnstangen in Eingriff stehen.
Das Einrücken der verschiedenen Getriebe erfolgt mit Hilfe eines Hebelgestänges t, u, ν (Fig. 4). Der Stellhebel ν steht durch seinen Arm v' und den Zapfen w mit einem Bügel χ
ίο in Verbindung, der beide Wellen k, k' erfaßt. Der andere Hebelschenkel v' greift mit seiner Kurve über einen Bolzen y, der in geeigneter Weise mit der Welle «' des Kegelrades p oder einer Hülse des letzteren verbunden ist.
Bei der aus Fig. 4 ersichtlichen Stellung des Handhebels t stehen die Kegelräder i, i' in Eingriff, so daß bei der Drehung der Welle a oder p das Reißbrett auf und ab bewegt wird.
Bei der nächstfolgenden Handhebelverstellung wird das Rad i' außer Eingriff mit i gebracht, dagegen durch die Kurve des Hebelschenkels v" und des Zapfens y das Rädergetriebe p, p' mit dem Rad i in Verbindung gebracht, was beispielsweise dadurch geschehen kann, daß die genutete Welle a, auf der sich das mit dem Lager des Rades p' verbundene Kegelrad p verschiebt, mit dem Rad i gekuppelt wird.
Fig. 6 zeigt eine Ausführungsform dieser Einrichtung in größerem Maßstabe.
Die Welle α führt sich in einem in die hohle Nabe des Rades i eingesetzten Kuppelstück z, das durch eine Druckschraube o. dgl. gesichert wird und innen mit einem Zahnkranz versehen ist. Als Gegenkuppelung dient eine mit gleicher Zahnung versehene Scheibe z, die sich am Ende der Welle innerhalb der Radnabe i befindet. Damit der Stift y nicht aus der Kurve des Stellhebelschenkels v" herausschwingt, muß der ihn tragende Ring y' beispielsweise durch Gleitschienen, die fest am Stativ anzubringen sind, längs geführt werden. In der dritten Handhebelstellung wird auch der zuletzt erwähnte Antrieb wieder unterbrochen und die Verbindung zwischen i und i" hergestellt. In dieser Stellung erfolgt die Rechts- und Linksverstellung des Reißbrettes.
Der Handhebel t ist in dem dargestellten
Ausführungsbeispiel am vorderen Ende des Stativs unveränderlich angebracht; jedoch kann er auch so angeordnet werden, daß er sich in seiner Lage zur Stange u verändern läßt.
In solchem Falle müßte der die verschiedenen Stellungen anzeigende, aus Fig. 2 ersichtliche Bügel ζ mit der Gelenkstelle des Hebels am Stativ verschiebbar angebracht werden, und ebenso wäre die Gelenkstelle zwischen Handhebel und Stange u beispielsweise durch eine Klemme auf der Stange u veränderbar anzubringen. ■

Claims (5)

Patent-Ansprüche:
1. Stativ für Reproduktionsapparate, dessen Originalträger vom Kameraschlitten aus verstellbar ist, gekennzeichnet durch eine Umschaltvorrichtung, welche vermittels einer Welle (a) das Reißbrett sowohl in der Höhen- wie Seitenlage als auch in der Längsrichtung von dem dem Reißbrett abgekehrten Ende des Stativs oder der Kamera aus zu verstellen gestattet.
2. Ausführungsform des Stativs nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein auf der Welle (a) angebrachtes Kegelradgetriebe (i, p), das je nach der Stellung eines Hebels (t) in Kegelräder (ϊ, i", p'J eingreift, welche entweder auf eine die Höhenstellung des Reißbrettes beeinflussende Spindel (n) oder einen die seitliche Verstellung bewirkenden Trieb (0) vermittels biegsamer Wellen fm, m'J oder auf eine Welle fr) am Schlitten des Reißbrettgestelles einwirken.
3. Ausführungsform des Stativs nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch einen dreiarmigen Hebel (ν, ν', υ"), dessen einer Arm fv) mit einem Gestänge ft, u) verbunden ist, dessen zweiter Arm fv') in einen Zapfen (w) eingreift, der auf einem
■ die Wellen (k, k'J der Kegelräder (ϊ, i") umgreifenden Bügel (x) angebracht ist, und dessen dritter Arm (v") mit einer Kurvenführung versehen ist, die in einen Zapfen (y) eingreift.
4. Ausführungsform des Stativs nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Achsen (k, k') der Kegelräder (i', i") vermittels des Bügels (x) in ihren Lagern verschiebbar sind.
5. Ausführungsform des Stativs nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein in Nuten auf der Welle (a) geführtes Kegelrad (b), das durch eine biegsame Welle mit dem Antrieb (g) an der Kamera verbunden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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