DE22897C - Neuerung an Feuerbüchsen - Google Patents
Neuerung an FeuerbüchsenInfo
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23B—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
- F23B80/00—Combustion apparatus characterised by means creating a distinct flow path for flue gases or for non-combusted gases given off by the fuel
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23B—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
- F23B10/00—Combustion apparatus characterised by the combination of two or more combustion chambers
-
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- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23B—METHODS OR APPARATUS FOR COMBUSTION USING ONLY SOLID FUEL
- F23B2700/00—Combustion apparatus for solid fuel
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT
Diese Neuerung betrifft diejenigen Feuerbüchsen, welche in zwei Kammern getrennt
sind, so dafs abwechselnd die eine und die andere Kammer geheizt werden kann, wobei
die Verbrennungsgase einer Kammer auf ihrem Wege nach dem Schornstein durch die andere
bereits erhitzte Kammer gehen müssen.
Zweck der Neuerung ist die Verzehrung des Rauches ' und die Kühlhaltung der hohlen
Scheidewand, sowie der die bewegliche Decke der Feuerkammer bildenden Klappe.
Auf den beiliegenden Zeichnungen stellt:
Fig. ι einen Längsschnitt durch die Feuerbüchse eines Lokomotivkessels,
Fig. 2 einen Querschnitt nach x-x, Fig. 1, und
Fig. 3 einen Längsschnitt durch die Klappe in vergrößertem Mafsstabe dar.
Die Feuerbüchse A ist der Länge nach durch eine hohle, mit Wasser gefüllte Scheidewand B
in zwei Feuerkammern D und Dx getheilt, deren
Decke durch die Gewölbsteine C C1 bis auf die Oeffnung für die drehbare Klappe geschlossen
ist. Durch diese Oeffnung stehen die beiden Feuerkammern abwechselnd mit dem Feuerverbrennungsraum
E in Verbindung, während durch die Oeffnung b die beiden Räume D
und Dx mit einander communiciren.
Die feste Decke besteht aus eigenthümlich geformten Steinen von feuerfestem Thon oder
aus einem Blecbmantel, welcher unten mit feuerfestem Material bekleidet ist. Sie befindet
sich unmittelbar über dem Brennstoff, so dafs die von dem frischen Brennstoff der einen
Feuerkammer aufsteigenden Gase auf ihrem Wege durch die andere Feuerkammer mit der
heifsen Decke dieser anderen Feuerkammer in Berührung kommen müssen.
Die hohle, einen Wasserkasten bildende Scheidewand B ist durch die schrägen Rohre dd\
Fig. 2, welche von dem oberen Rand derselben nach den beiden Seitenwänden des Kessels
gehen, verstrebt. Diese Rohre dienen gleichzeitig zur Unterstützung der Klappe F und vermitteln
die Circulation des Wassers zwischen dem Kessel und dem Innern der Scheidewand B.
Eine jede der Kammern Ό D1 hat eine besondere
Thür zur Beschickung des Rostes. Die oberen Oeffnungen dieser Kammern werden nun
abwechselnd durch die mit innerer Wassercirculation versehene, um die hohle Achse/
drehbare Klappe ^geschlossen. Das eine Ende/1 der Achse befindet sich innerhalb der Feuerbüchse
und dreht sich mit seinem Zapfen in einem an die Decke der Scheidewand angenieteten
Lager b1 (s. Fig. 3). Dieses Lager ist hohl und durch dasselbe steht das Innere der
Klappe F mit dem Innern der Scheidewand B in Verbindung. Das Lager P mit dem Zapfen/1
ist durch die feuerfeste Decke C C1 bedeckt.
Das andere Ende/2 der Achse der Klappe F geht durch den die Feuerbüchse umgebenden
Wasserkasten und hat einen Bund/3, gegen welchen die Schraubenfeder/4 mit dem einen
Ende drückt, während das andere Ende derselben sich gegen die Platte /5 anlegt. Die
letztere ist durch Schraubenbolzen/6/7 mit der Kesselwand fest verbunden. Werden die Muttern
dieser Bolzen angezogen, so wird durch die Feder/1 der Zapfen/1 mit seiner convexen
Stirnfläche fest in die Ausbohrung P des Lagers b1
geprefst und hierdurch eine wässerdichte Ver-
bindung der Klappenachse mit der Decke der Feuerkammer erzielt. Gleichzeitig wird durch
die Spannung der Feder/4 genügende Reibung in dem Zapfenlager hervorgebracht, um die
Klappe in irgend einer Stellung festzustellen. Durch ein Rohr H ist der Wasserraum des
Kessels mit der hohlen Achse /2 der Klappe F verbunden und zwar vermittelst einer am Ende
dieser Achse angebrachten Stopfbüchse. Durch dieses Rohr H und die in der Klappe F befindlichen
Kanäle, sowie das Lager b1 wird eine Circulation des Kesselwassers durch die Klappe F
und die Scheidewand B unterhalten, b1 und H
können im Nothfall durch geeignete, auf der Zeichnung nicht angegebene Ventile geschlossen
werden.
Sobald eine der Kammern mit Brennstoff gefüllt ist, wird deren obere Oeffnung durch
Drehung der Klappe geschlossen und der Rauch mit den Verbrennungsgasen gezwungen, durch
die Oeffnung b über die stark glühenden Brennstoffe und unterhalb der stark erhitzten Decke
der anderen Feuerkammer hin zu strömen, um auf diesem Wege vollständig zu verbrennen.
Claims (2)
1. Die hohle Scheidewand B in Verbindung
mit der drehbaren, auf den Wasserrohren d ruhenden und mit innerer Wassercirculation
" versehenen Klappe F, durch welche die Feuerkammern D Z)1 abwechselnd geschlossen
werden.
2. Die Herstellung einer wasserdichten Lagerung der hohlen Drehachse/ der Klappe F
auf der Decke der Feuerkammer durch die Feder/4 und den Zapfen f1 in Verbindung
mit dem Lager b1. .
Hierzu I Blatt Zeichnungen.
BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE22897C true DE22897C (de) |
Family
ID=299491
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT22897D Active DE22897C (de) | Neuerung an Feuerbüchsen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE22897C (de) |
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