DE53330C - Rauchverbrennender Füllofen mit beweglichem Rost - Google Patents

Rauchverbrennender Füllofen mit beweglichem Rost

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DE53330C
DE53330C DENDAT53330D DE53330DA DE53330C DE 53330 C DE53330 C DE 53330C DE NDAT53330 D DENDAT53330 D DE NDAT53330D DE 53330D A DE53330D A DE 53330DA DE 53330 C DE53330 C DE 53330C
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grate
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DENDAT53330D
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C. KRAUSE in Leipzig
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24BDOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
    • F24B5/00Combustion-air or flue-gas circulation in or around stoves or ranges
    • F24B5/02Combustion-air or flue-gas circulation in or around stoves or ranges in or around stoves
    • F24B5/04Combustion-air or flue-gas circulation in or around stoves or ranges in or around stoves the air or gas passing downwards through the bottom of the stove of fire grate

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Solid-Fuel Combustion (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 36: Heizungsanlagen.
Die auf den Zeichnungen in Fig ι bis 12 dargestellte Erfindung bezieht sich auf eine Ofenconstruction, deren Eigenthümlichkeiten in der besonderen Anordnung der Feuerung und Züge bestehen, wodurch nicht allein eine rauchfreie Verbrennung erzielt werden, sondern auch eine zweckdienliche Ausnutzung der entwickelten Wärme stattfinden soll.
Es bedeutet in der Zeichnung:
Fig. ι einen senkrechten Querschnitt durch die Mitte des Ofens,
Fig. 2 einen Längenschnitt desselben,
Fig. 3 eine Darstellung mit herausgezogenen Roststäben,
Fig. 4 die äufsere Ansicht des cylin drisch gestalteten Rostes,
Fig. 5 einen Querschnitt nach Linie N-N, Fig. 2,
Fig. 6 einen Schnitt nach Linie O-O, Fig. 2,
Fig. 7 einen ebensolchen nach Linie P-P, Fig. 2,
Fig. 8 einen Querschnitt nach Linie R-R,
Fig· h
Fig. 9 und 10 den Grund- und Aufrifs des Roststabkopfes,
Fig. 11 und 12 den Grund- und Aufrifs des zur Bewegung des Roststabkopfes nöthigen Schlüssels.
Der Ofen ist als Füllofen eingerichtet, und zwar bildet in ihm A, Fig. 1 und 2, den durch Kanal B und ThUr B', sowie Deckel B" zugänglichen Füllschacht. Die untere Kante a des Füllschachtes ragt in die Nähe des als Cylinder gebildeten, aus einzelnen Roststäben b bestehenden Rostes D. Die Stäbe b des Rostes sind einzeln drehbar; sie haben zu diesem Zwecke einen kantigen Ansatz d, auf welchen sich der Schlüssel E, Fig. 11 und 12, stecken läfst. Durch Drehung der einzelnen Roststäbe b läfst sich das Brennmaterial an jeder beliebigen Stelle innerhalb des Rostraumes bewegen.
Um ein schnelles Entleeren des Rostes herbeiführen zu können, sind die Stäbe b herausziehbar (s. Fig. 3) angeordnet. Für gewöhnlich ist der Raum zwischen der Wand L und Thür -R durch hermetischen Verschlufs der letzteren vollständig abgesperrt, damit von hier aus keine Luft zum Feuer zutreten kann; dagegen ist das Feuer durch die Treppenrostthür S, welche ebenfalls die Zugänglichkeit zum Raum D beim Feueranmachen herstellt, und durch die durchsichtigen Felder h, Fig. 2 und 3, in der Thür R zu beobachten. Unterhalb des Rostkörpers befindet sich die Aschenplatte F, welche um e drehbar eingerichtet ist, so dafs die auf dieselbe fallende Asche sich ansammeln kann, um zeitweilig nach dem Aschenkasten G abgekippt zu werden.
Die Brennluft tritt beim Aschenkasten G ein, erwärmt sich schon in letzterem etwas, gelangt dann durch die Oeffnungen H im Aschenkastenraum / nach den Feuermantelkanälen K, Fig. ι , um sich an deren durch die Heizluftzüge erwärmten Aufsenwänden noch mehr vorzuwärmen und über den Rand des Feuermantels L hinweg nach dem Rostkörper D zu gelangen. Nach erfolgter Durchdringung des
Brennmaterials von oben nach unten hin treten die rauchfreien Verbrennungsproducte durch die Oeffnung M im Mantel L (s. Fig. ι und 5) nach Kanälen JV und N', von denen aus sie nach den verschiedentlich geführten und durch Wände / und P begrenzten Zügen geleitet werden, um schliefslich durch die Austrittsöffnung g nach dem Schornstein hin zu entweichen. Durch diese Anordnung wird erreicht, dafs die eintretende Verbrennungsluft vor der Berührung mit dem Brennmaterial vorgewärmt wird, dafs ferner durch die eigenartig cylindrische Gestaltung des Rostkörpers aus einzeln dreh- und verschiebbar gelagerten Stäben eine grofse Luftdurchlafsfläche gebildet und infolge dessen die Rauchverbrennung eine vollständige wird. Aufserdem ist durch Anordnung der Aufsenkanäle NN' und der Züge O O' O" eine überaus wirkungsvolle Heizfläche geschaffen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Füllofen mit Einrichtung zur Rauchverbrennung, dadurch gekennzeichnet, dafs unterhalb des Füllschachtes A der aus dreh- und ausziehbaren Stäben b gebildete Rost D angeordnet ist, welcher, vom Mantel L umgeben, an den sich die in den Aschenkastenraum J mündenden Luftzuführkanäle K anschliefsen, und in welchem sich ferner die drehbare Aschenklappe F, sowie die Feuergasaustrittsöffnung M befinden, welch letztere mit den Abzugskanälen NN' in Verbindung steht.
    Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
DENDAT53330D Rauchverbrennender Füllofen mit beweglichem Rost Expired - Lifetime DE53330C (de)

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