DE36287C - Luftvertheilungskasten für Dampfkesselfeuerungen - Google Patents

Luftvertheilungskasten für Dampfkesselfeuerungen

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DE36287C
DE36287C DENDAT36287D DE36287DA DE36287C DE 36287 C DE36287 C DE 36287C DE NDAT36287 D DENDAT36287 D DE NDAT36287D DE 36287D A DE36287D A DE 36287DA DE 36287 C DE36287 C DE 36287C
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air
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DENDAT36287D
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J. HAM in New-York, Room 114, Broadway Nr. 115
Publication of DE36287C publication Critical patent/DE36287C/de
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23MCASINGS, LININGS, WALLS OR DOORS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION CHAMBERS, e.g. FIREBRIDGES; DEVICES FOR DEFLECTING AIR, FLAMES OR COMBUSTION PRODUCTS IN COMBUSTION CHAMBERS; SAFETY ARRANGEMENTS SPECIALLY ADAPTED FOR COMBUSTION APPARATUS; DETAILS OF COMBUSTION CHAMBERS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • F23M9/00Baffles or deflectors for air or combustion products; Flame shields
    • F23M9/02Baffles or deflectors for air or combustion products; Flame shields in air inlets

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion Of Fluid Fuel (AREA)

Description

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PATENTSCHRIFT
ItLASSE 13: Dampfkessel nebst Ausrüstung.
Fatentirt im Deutschen Reiche vom l. December 1885 ab.
Der Zweck dieser Erfindung ist, die vollständige Verbrennung des Heizmaterials zu befördern und . eine Ersparnifs an Heizmaterial zu erzielen. Die hierzu dienende Einrichtung besteht aus der Zusammenstellung von Luftröhren, Luftvertheilungskasten in den Seitenwänden der Feuerkammer vor der Feuerbrücke und Verbindungsröhren zwischen den Luftvertheilungskasten und den Luftröhren mit einem Kessel und dessen Feuerraum. Hinter der Feuerbrücke liegt ebenfalls ein Luftvertheilungskasten, welcher mit Luftröhren in Verbindung steht.
In der beiliegenden Zeichnung ist:
Fig. ι ein verticaler Längsschnitt,
Fig. 2 ein verticaler Querschnitt in der Ebene x-x, Fig. 1,
Fig. 3 ein ähnlicher Schnitt in der Ebeney-y, Fig. i.
A bezeichnet einen Dampfkessel, welcher mit Heizrohren α versehen ist. B ist der Rost, C der Aschenkasten, D die Feuerbrücke und D* die Verbrennungskammer. Alle diese Theile haben die gewöhnliche Construction.
E E sind Luftröhren, welche durch den Kessel laufen. Das eine Ende jeder dieser Röhren mündet in die freie Atmosphäre oder steht mit einem Ventilator oder irgend einem anderen Apparate in Verbindung, welcher die Röhren mit Luft speist. Das andere Ende einer jeden der Luftröhren ist durch Röhren F und Verbindungsstücke b c mit Luftvertheilungskasten G verbunden. Diese Kasten körinen aus Gufseisen oder irgend einem anderen passenden Material hergestellt sein. Sie liegen auf den entgegengesetzten Seiten des Feuerraumes H und sind in die diesen Raum umgebenden Mauern so eingesetzt, dafs sie durch die Hitze des Feuers so wenig wie möglich Schaden leiden, dem Zuge des Feuers nicht im Wege sind und kein Hindernifs für die Einführung des Brennmaterials in den Feuerraum bilden. Das Brennmaterial wird durch die Thür J eingeführt und die ThUr K giebt Zugang zu dem Aschenkasten.
Die Luftvertheilungskasten G sind auf ihren nach dem Feuerraum zu liegenden Seiten mit einer grofsen Anzahl kleiner Löcher versehen, durch welche die durch die Luftröhren E eingeführte heifse Luft in den Feuerraum H tritt, um eine möglichst vollständige Verbrennung des Brennmaterials zu erzielen. Da die Luftvertheilungskasten vor der Feuerbrücke liegen, so kommt die aus denselben ausströmende Luft in unmittelbare Berührung mit den Verbrennungsproducten in dem Feuerraum, und die noch nicht vollständig oxydirten Gase werden mit dem zu ihrer vollständigen Verbrennung nöthigen Sauerstoffe versorgt. Die durch den Kessel sich erstreckenden Luftröhren E werden erhitzt, so dafs die aus den Luftvertheilungskasten G ausströmende Luft eine gehörig hohe Temperatur hat, um eine Abkühlung des Feuerraumes zu verhindern, und da diese Luft durch eine grofse Anzahl kleiner Löcher aus den Luftvertheilungskasten austritt, so wird dieselbe in innige Berührung mit den von dem Feuer aufsteigenden Verbrennungsproducten gebracht. Die Luftröhren E können auch an der Aufsenseite des Kessels hingeführt werden, statt dafs man dieselben durch den
Kessel leitet; das letztere wird jedoch vorgezogen.
Um die Verbrennung der aus dem Feuerraum entweichenden und noch nicht vollständig verbrannten Gase zu erzielen, ist in der Verbrennungskammer D' unmittelbar hinter der Feuerbrücke D ein Luftvertheilungskasten O angebracht. Dieser Kasten besteht aus einem Cylinder, welcher von Gufseisen oder irgend einem anderen passenden Material hergestellt sein kann und mit einer grofsen Anzahl kleiner Löcher versehen ist, durch welche die Luft in die Verbrennungskammer ausströmt.
Anstatt des Luftkastens O können auch mehrere besondere Luftröhren angewendet werden. Der Luftkasten O ist durch eine Röhre F mit der Luftröhre E verbunden.
Um zu verhüten, dafs die heifsen Gase in directe Berührung mit dem Luftkästen O kommen, ist dieser Kasten in einem Raum P unmittelbar hinter der Feuerbrücke D angebracht.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Die Anwendung von Luftvertheilungskasten, welche in den Seitenwänden des Feuerräumes und oberhalb des Rostes liegen und mit Luftröhren in Verbindung stehen, welche theilweise durch das Innere des Kessels und theilweise durch den Feuerraum laufen, und in welchen die zugeführte Luft erhitzt wird, während die Luftkasten weder der Einführung des Brennmaterials in den Feuerraum noch dem Herausschaffen der Schlacken aus dem Feuerraum ein Hindernifs in den Weg legen und zugleich durch die Seitenwände des Feuerraumes so viel wie möglich gegen die schädliche Einwirkung der Verbrennungsgase geschützt sind.
  2. 2. Bei der unter i. gekennzeichneten Kesselfeuerung die Anwendung eines Luftvertheilurigskastens hinter der Feuerbrücke.
    Hierzu I Blatt Zeichnungen.
DENDAT36287D Luftvertheilungskasten für Dampfkesselfeuerungen Expired - Lifetime DE36287C (de)

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