DE501025C - Mit Leuchtgas geheizter Gasheizofen, bei welchem die Heizgase im oberen Teil des Ofens umgelenkt und zu dem im unteren Teil des Ofens angeordneten Abzugsrohr abwaerts geleitet werden - Google Patents
Mit Leuchtgas geheizter Gasheizofen, bei welchem die Heizgase im oberen Teil des Ofens umgelenkt und zu dem im unteren Teil des Ofens angeordneten Abzugsrohr abwaerts geleitet werdenInfo
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-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24C—DOMESTIC STOVES OR RANGES ; DETAILS OF DOMESTIC STOVES OR RANGES, OF GENERAL APPLICATION
- F24C3/00—Stoves or ranges for gaseous fuels
- F24C3/002—Stoves
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Description
Es sind bereits Heizvorrichtungen hergestellt worden, die aus zwei voneinander unabhängigen
öfen bestehen, von denen der eine die Heizkammer bildet, während in dem anderen
die Heizgase der Verbrennungskammer aufgenommen und eine weitere Ausnutzung der fühlbaren Wärme der Gase erfolgt. Ferner
sind auch schon Gasheizöfen bekannt geworden, bei denen die Heizgase im oberen
Teil des Ofens umgelenkt und dem im unteren Teil des Ofens angebrachten Abzug zugeleitet
werden.
Von diesen bekannten Vorrichtungen unterscheidet sich der den Gegenstand der Erfindung
bildende Gasheizofen dadurch, daß bei ihm der Ofen aus zwei, an ihren oberen Teilen
durch Stutzen miteinander verbundenen, in geringem Abstand voneinander und parallel
zu einander auf einem gemeinsamen Sockel angeordneten flachen, rechteckigen Metallkammern
besteht, von denen die eine als Verbrennungskammer dient.
Ein Gasheizofen dieser Art muß nämlich folgenden Bedingungen genügen:
i. Er muß eine möglichst hohe Heizwirkung besitzen, und
2. er darf keine Gefahr für die Gesundheit verursachen, indem er eine vollständige Entfernung
der Verbrennungsgase und gleichfalls auch des unverbrannten Leuchtgases, falls etwa einmal die Gaszuleitung unentzündet
offen geblieben ist, gewährleistet.
Der Gasheizofen gemäß der Erfindung entspricht infolge seiner Einrichtung den vorstehend
genannten Bedingungen.
In der Zeichnung ist die Vorrichtung in beispielsweisen Ausführungsformen dargestellt.
Es zeigt
Abb. ι eine Ansicht der Vorrichtung in der Breitseite,
Abb. 2 die gleiche Vorrichtung in der Draufsicht und
Abb. 3 in der Schmalseite,
Abb. 4 einen Querschnitt durch die Vorrichtung nach Linie A-A in Abb. 1 und
Abb. 5 einen Längsschnitt durch die Vorrichtung bei einer anderen Ausführungsform.
Aus diesen verschiedenen Abbildungen ist zu ersehen, daß die Vorrichtung von zwei
halbflachen Metallkästen a, b von rechteckiger oder auch anderer Gestalt gebildet wird, die
in einem gewissen Abstande voneinander auf einem Sockel c angebracht sind und an ihren
oberen Teilen durch zwei sie miteinander verbindende Rohre d verbunden sind.
Der Sockel c, der mit vier Füßen e auf dem
Fußboden steht, besitzt in seinem mittleren Teile eine öffnung/, deren Ausschnitt dem
Zwischenraum zwischen den beiden Metallkästen entspricht, und eine andere parallel zu f
liegende öffnung g, die einer anderen im Boden des Kastens α vorhandenen öffnung von
gleichem Ausmaße entspricht.
Dieser Kasten α besitzt außerdem am unteren
Teile seiner Außenseite eine öffnung h, ίο die das Anzünden der Brenner und deren
Überwachung gestattet.
Die beiden Kästen α und b besitzen beide
an ihrem oberen Teile je zwei öffnungen!, die durch die Rohre d eine ständige Verbindung
zwischen beiden Kästen herstellen.
Auf der Außenseite des Kastens b ist ein Abzugsrohr/ angebracht, um das Innere der
Kästen mit dem Schornstein zu verbinden.
Unterhalb des Kastens α ist ein mit Brenneröffnungen
für das Leuchtgas versehener Gasarm k angebracht.
Der Kasten α kann, wie in Abb. 5 dargestellt,
im Inneren mit mehreren Leitwänden m, ti, 0, p, q ausgestattet sein.
Wenn die Vorrichtung mit einem Rauchgasabzug verbunden ist, so geht ihre Arbeitsweise
folgendermaßen vor sich:
Nach öffnen des Gashahnes 1 zündet man
die Bunsenbrennerreihe k an, indem man ein brennendes Streichholz an den Ausschnitt &
des Kastens α hält. Die Verbrennungsgase steigen in dem Kasten α empor und gehen
durch die beiden Rohre d in den Kasten b üher„ Hier streichen sie nach unten und entweichen
durch das Abzugsrohr / in den Schornstein.
Während ihres Durchgangs geben die Gase ihre Wärme an das Metall der beiden Kästen
ab, die ihrerseits ihre Kalorien an die Atmosphäre weitergeben. Obwohl die durch eine
derartige Vorrichtung gebildete Heizfläche bei einem geringen Umfang von erheblicher
Wirksamkeit ist, so würde doch die Ausstrahlung dieser Fläche allein nicht genügen, um
die beiden Kästen abzukühlen, und die Gase wurden noch sehr heiß in den Schornstein
entweichen, d. h. also die Wärmeausbeute der Vorrichtung würde ungenügend sein. Der
Betrag dieser Ausbeute wird erheblich durch den Umstand vergrößert, daß eine selbsttätige
Lüftung die Abkühlung der beiden Kästen und damit auch der in diesen Kästen enthaltenen
Heizgase erhöht. Diese Lüftung wird durch das Hindurchstreichen der Zimmerluft zwischen den beiden Kästen α und b erhalten. S5
Diese durch die Rückseite des Kastens α und die Vorderseite des Kastens b erwärmte Luftschicht
erhält eine starke Auftriebswirkung, die sie in den freien Raum des Zimmers hinaustreibt.
In dem Maße, wie diese Luft herausströmt, wird sie durch kalte Luft ersetzt,
die am Boden zwischen den beiden Kästen eingesaugt wird.
Die vorstehend beschriebene Vorrichtung genügt in vollkommener Weise den eingangs
angegebenen Bedingungen.
1. Eine hohe Wärmeausbeute wird dadurch erzielt, daß die Verbrennungsgase vor ihrem
Entweichen in den Schornstein stark abgekühlt werden. 7"
2. Eine vollständige Gefahrlosigkeit in der Arbeitsweise der Vorrichtung wird dadurch
erreicht, daß die Rauchgase entweichen, indem die Flammen des Brenners einen geschlossenen
Weg durchschreiten, dessen einzige Verbindung nach außen durch das Abzugsrohr gebildet wird. Infolgedessen wird der Zug
des Schornsteins dazu benutzt, die Verbrennungsgase anzusaugen, so daß kein Entweichen
in das Zimmer ermöglicht wird.
Falls aus irgendeinem Grund die Gase aus dem Brenner unentzündet entweichen, wird
auch, dieses Gas aus den gleichen Gründen, wie vorstehend angegeben, nach außen entfernt,
so daß es nicht in das Innere des Zim- 8g mers gelangen kann, wo es unangenehme Folgen
nach sich ziehen könnte.
Claims (1)
- Patentanspruch:Mit Leuchtgas geheizter Gasheizofen, bei welchem die Heizgase im oberen Teil des Ofens umgelenkt und zu dem im unteren Teil des Ofens angeordneten Abzugsrohr abwärts geleitet werden, dadurch gekennzeichnet, daß der Ofen aus zwei an ihren oberen Teilen durch Stutzen (d) miteinander verbundenen, in geringem Abstand voneinander und parallel zueinander auf einem gemeinsamen Sockel (c) angeordneten flachen, rechteckigen Metallkammern (α, b) besteht, von denen die eine (a) als Verbrennungskammer dient.Hierzu 1 Blatt ZeichnungenGedruckt in öer
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| FR501025X | 1927-02-03 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE501025C true DE501025C (de) | 1930-06-27 |
Family
ID=8905448
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET34601D Expired DE501025C (de) | 1927-02-03 | 1928-02-02 | Mit Leuchtgas geheizter Gasheizofen, bei welchem die Heizgase im oberen Teil des Ofens umgelenkt und zu dem im unteren Teil des Ofens angeordneten Abzugsrohr abwaerts geleitet werden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE501025C (de) |
-
1928
- 1928-02-02 DE DET34601D patent/DE501025C/de not_active Expired
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