DE228559C - - Google Patents

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DE228559C
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lever
pressure roller
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27BSAWS FOR WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COMPONENTS OR ACCESSORIES THEREFOR
    • B27B3/00Gang saw mills; Other sawing machines with reciprocating saw blades, specially designed for length sawing of trunks
    • B27B3/02Gang saw mills; Other sawing machines with reciprocating saw blades, specially designed for length sawing of trunks with vertically-reciprocating saw frame
    • B27B3/16Driving mechanisms for the feed rollers

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Sawing (AREA)
  • Milling, Drilling, And Turning Of Wood (AREA)

Description

g.m
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
~ M 228559 KLASSE 38». GRUPPE
ADOLF JULIUS TENOW in STOCKHOLM.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 16. März 1909 ab.
Es. ist bekannt, daß beim Schneiden von Bauholz vom Wipfel- nach dem. Wurzelende zu die von jedem Sägezahn losgeschnittene Sägespanmenge sich in demselben Verhältnis vergrößert wie der Durchmesser des Werkstückes, vorausgesetzt, daß die Vorschubgeschwindigkeit stets dieselbe bleibt. Die von einem Zahn losgeschnittenen Sägespäne werden in dem unmittelbar unter jedem Zahn
ίο befindlichen Spanraum angehäuft und fallen aus diesem heraus, entweder wenn der Zahn vollständig abwärts durch das Werkstück gegangen oder wenn der Zahn beim Aufgang des Gatters oberhalb des Werkstückes angelangt ist. Eine Folge davon ist, daß der Spanraum des Sägeblattes innerhalb weiter Grenzen die Größe des Vorschubes bestimmt. Wenn d der Durchmesser des Blockes ist, b die Breite des Schnittes, m der Vorschub pro Zahn, k ein praktischer Koeffizient und s der Spanraum zwischen zwei Zähnen, so muß sein: d · m ■ b · k = s. Beim Sägen eines Werkstückes sind hierbei b, k und s konstant, wogegen d sehr veränderlich ist. Soll die ganze Arbeitsfähigkeit des Sägeblattes ausgenutzt werden, so müßte der Wert d ■ m konstant sein; das kann bei der Veränderlichkeit des Stammdurchmessers nur durch Veränderung des Vorschubes erreicht werden. Eine solche selbsttätige Regelung des Werkstückvorschubes bildet hauptsächlich den Gegenstand der vorliegenden Erfindung. Diese Vorrichtung ist vorteilhaft auf eine solche geometrische Konstruktion aufzubauen, welche die oben angegebene Bedingung: d· m = s erfüllt. Da bekanntlich gerade die Hyperbel der Ausdruck dieses Verhältnisses ist, so ist vorteilhaft die Vorrichtung in Übereinstimmung mit den Bewegungen zu konstruieren, unter denen die Bildung der Hyperbel erfolgt (rotierende Kurbelschleife).
Da ferner der Vorhang der Sägeblätter ebenfalls die Spanmenge beeinflußt, so ist die Vorrichtung zur Regelung des Werkstückvorschubes auch mit der Vorrichtung zur Ände- ^5 rung des Vorhanges verbunden.
In der Zeichnung zeigen die Fig. 1 und 2 eine Seiten- und eine Vorderansicht einer solchen Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung, während Fig. 3 diagrammatisch die erwähnte Bildung einer Hyperbel veranschaulicht.
Die Abszisse X in Fig. 3 bezeichnet die Vorschubgeschwindigkeit und ' die Ordinate Y den Werkstückdurchmesser. Eine um den Punkt O schwingende Linie macht durch ihre verschiedenen Winkelstellungen verschiedene Vorschubgeschwindigkeiten kenntlich. Teilt man nun die Ordinate Y entsprechend verschiedenen Werkstückdurchmessern in Grade ein, so daß ζ. B. O-τ dem Durchmesser 600, 0-2 dem Durchmesser 500, O-3 dem Durchmesser 400 entspricht, so entstehen nach einer bekannten Konstruktion der Hyperbel, wenn die Schnittpunkte der schwingenden Linie O-i, 0-2 usw. mit einer zur Abszisse X parallelen Linie U-Z auf die betreffenden Durchmesserlinien derselben projiziert werden, die Schnittpunkte α1, α2, as usw. als Punkte der Hyperbel. Ein Teil, welcher in Übereinstimmung mit der um O schwingenden Linie schwingbar ist und in seinen verschiedenen Stellungen durch die wechselnden Holzstärken beeinflußt
wird, muß also, wenn er in geeigneter Weise mit der Vorschubvorrichtung, z. B. mit der verschiebbaren Reibscheibe eines die Bewegung der Vorschubwalze vermittelnden Diskusgetriebes verbunden wird, den Vorschub so regeln, daß die Spanmenge konstant wird. Bei der Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung entspricht der um 0 schwingenden Linie am besten ein schwingender Hebel c,
ίο der Ordinate Y entspricht die Bewegung des Teiles, vorteilhaft der Druckwalze, welcher beim Vorschub des Werkstückes je nach der zunehmenden Stärke des letzteren seine Lage ändert, und endlich entspricht der in Fig. 3 um den Punkt P schwingenden langen Linie ein Doppelhebel f, welcher an einem Ende drehbar und gleichzeitig verschiebbar mit dem oben erwähnten Hebel c verbunden ist und an dem anderen Ende mit der Vorschubvorrichtung. Diese drei Teile bilden hiernach die Hauptteile der Regelungsvorrichtung. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel nach Fig. ι und 2 ist die heb- und senkbare Druckwalze α mit einer drehbaren Hülse b versehen.
Durch diese Hülse geht ein Hebel c, welcher um einen festen Punkt d drehbar ist. Dieser Hebel entspricht der in Fig. 3 um 0 schwingenden Linie. Auf dem Hebel c ist verschieb-. bar eine weitere Hülse e angeordnet, an weleher ein Hebel f drehbar ist, welcher sich um den festen Punkt g dreht. Dieser Hebel entspricht der in Fig. 3 um den Punkt P schwingenden Linie. Der Hebel f ist unterhalb des Drehpunktes g verlängert und die Verlängerung mit einer Reibungsscheibe h verbunden, welche mit einer anderen Reibungsscheibe i zusammenarbeitet und von dieser ihren Antrieb erhält. Die Scheibe i ist in geeigneter Weise mit dem Sägegatter oder mit der Kurbel zur Bewegung des letzteren oder einem anderen entsprechenden Antriebsteile behufs ihres Antriebes ' verbunden. Die Reibungsscheibe h ist an einer Welle k verschiebbar, welche durch eine Kette oder Riemen r die Bewegung auf die Welle m überträgt, von welcher die Bewegung durch geeignete Übersetzung weiter nach der Vorschubwalze η übertragen wird. Die Vorrichtung wirkt nach dem oben beschriebenen Prinzip in folgender Weise:
Man denke sich die Stellung des Hebels c nach Fig. 1 entsprechend der Linienlage 0-τ in Fig. 3 sowie die Höhenlage der Druckwalze α entsprechend der Durchmessergradeinteilung 600 in Fig. 3. Die Stellungen dieser Teile α und c schreiben nun eine bestimmte Stellung des Hebels f bzw. der Reibungsscheibe h vor, und der Vorschub erfolgt dabei so, daß jeder Sägezahn bei jedem Schnitt die bestimmte gleichbleibende Spanmenge abschneidet. Wird nun die Walze α entsprechend der Gradeinteilung 500 nach Fig. 3 gesenkt, so dreht sich der Hebel c in die in Fig. 1 gezeichnete Stellung, welche der Neigungslage 0-2 in Fig. 3 entspricht, und bewegt dabei die Reibungsscheibe h des Diskusgetriebes h, i, so daß sich entsprechend der Vorschub so verändert, daß die Spanmenge für jeden Zahn nach wie vor die gleiche bleibt. Das konstante Verhältnis wird also für alle diejenigen Lagen beibehalten, welche der Hebel c je nach den verschiedenen Stärken des Werkstückes zwischen zwei gegebenen Endlagen einnehmen kann. Eigentlich müßten die auf die beschriebene Weise erzielten Vorschubgeschwindigkeiten durch eine Bewegung gemäß der geraden Linie U-Z in Fig. 3 bestimmt werden, d. h. die Hülse e müßte sich auf einer Geraden bewegen. Um indessen die Konstruktion zu vereinfachen, wird statt dessen die Bewegung nach der dieser Geraden angenäherten Kreisbogenlinie u-z ausgenutzt, d. h. der Hebel f ist möglichst lang zu wählen. Wie aus Fig. 3 ersichtlich, weicht die nach der Kreislinie u-z entstandene Hyperbelkurve nur ganz unbedeutend von der nach der Geraden U-Z entstandenen ab.- Diese Abweichung ist praktisch ohne jede Bedeutung, da der Unterschied der Stammstärken an beiden Enden nicht so bedeutend ist.
Nicht nur Verschiedenheiten in der Vorschubgeschwindigkeit, sondern auch solche in der Neigung der Sägeblätter gegen die Längsachse des Werkstückes beeinflussen indessen die Spanmenge. Aus diesem Grunde ist gemäß der Erfindung die oben beschriebene Vorrichtung zur Veränderung des Vorschubes mit einer Vorrichtung zur gleichzeitigen Veränderung der Blattneigung verbunden. Die oberen Führungen des Sägegatters sind zu diesem Zwecke in der Seitenrichtung beweglich und behufs der Bewegung mit drehbaren Exzentern (auf der Zeichnung nicht dargestellt) verbunden, an deren Drehwellen die auf der Zeichnung dargestellten Hebelarme q befestigt sind. Diese sind mit einer Stange -p drehbar verbunden, die mit einem Arm 0 drehbar verbunden ist, der mit dem oben erwähnten, um den Zapfen g drehbaren Hebel f fest verbunden ist, welcher beim Schwingen nach der einen oder anderen Richtung hin die Reibungsscheibe h bewegt und dadurch den Vorschub ändert. Durch die beschriebene Verbindung zwischen dem Hebel f und den Hebelarmen q wird also gleichzeitig mit der Veränderung des Vorschubes auch eine Änderung der Blattneigung herbeigeführt.
Um die Größe der konstanten Spanmenge regeln zu können, ist die auf dem Hebel c verschiebbare Hülse b mit einer Schiene r drehbar, aber nicht verschiebbar verbunden, welche Schiene, nachdem eine Klemmvorrichtung s gelöst worden ist, in einem von der
einen Druckwalze herausragenden Teil hin und her verschoben werden kann, worauf die Schiene r mittels der Klemmvorrichtung s in der eingestellten Lage festgestellt wird.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Vorrichtung an Gattersägen zur selbsttätigen Regelung der Spanmengen, gekennzeichnet durch die Anordnung eines Hebels
    ίο (c) mit zwei an demselben verschiebbaren Hülsen (b, e), von denen die eine (b) drehbar mit der Druckwalze (a) oder einem anderen in Übereinstimmung mit der wechselnden Stärke des Werkstückes bewegliehen Teile verbunden ist, während die andere (e) derart mit einem die Einstellung der Vorschubgröße bewirkenden Hebel ff) verbunden ist, daß die Hülse (e) beim Schwingen des Hebels (c) sich nach einem einer Geraden angenäherten Kreisbogen entlang bewegt, der die Linie kreuzt, in welcher die Bewegung der Druckwalze (a) erfolgt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die auf dem Hebel (c) verschiebbare Hülse (b) mit einer Schiene ' fr) drehbar, aber nicht verschiebbar verbunden ist, welche in einem mit der einen Druckwalze zusammenhängenden Teil hin und her verschiebbar und mittels einer Klemmvorrichtung fs) in den eingestellten Lagen festgestellt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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