DE228486C - - Google Patents
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- DE228486C DE228486C DENDAT228486D DE228486DA DE228486C DE 228486 C DE228486 C DE 228486C DE NDAT228486 D DENDAT228486 D DE NDAT228486D DE 228486D A DE228486D A DE 228486DA DE 228486 C DE228486 C DE 228486C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B41—PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
- B41J—TYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
- B41J19/00—Character- or line-spacing mechanisms
- B41J19/18—Character-spacing or back-spacing mechanisms; Carriage return or release devices therefor
Landscapes
- Transmission Devices (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 228486 KLASSE 15#. GRUPPE
METALL-INDUSTRIE SCHÖNEBECK A.-G. in SCHÖNEBECK a. Elbe.
Das genaue Folgen des Wagens von Schreibmaschinen bei schnellerem oder langsamerem
Schreiben hängt lediglich von dem Zeitpunkt ab, in dem die Hemmklinke mit dem Hemmrade
der Wagenhemmvorrichtung außer Eingriff kommt. Bekanntlich liegt in der Ruhelage
der Hemmvorrichtung die unter Federwirkung stehende lose bzw. bewegliche oder Hemmklinke gegen einen Zahn des Hemmrades.
ίο Durch die Vorwärtsschwingung des Klinkenträgers
gleitet die Hemmklinke von dem Hemmradzahn ab, während die feste Klinke auf den Hemmradzahn übertritt. Die dadurch
frei gewordene lose Klinke wird durch ihre Feder zur Seite geschnellt. Sobald nun bei
Rückschwingung des Klinkenträgers die feste Klinke wieder von dem Hemmradzahn abgleitet,
wird durch den Wagenzug mittels der Zahnstange und des auf der Hemmradwelle angeordneten
Triebrades das Hemmrad so weit gedreht, bis der nächste Zahn desselben gegen die lose oder Hemmklinke stößt und diese
wieder bis gegen ihren Anschlag zurückschwingt. Je nachdem die gegenseitige Stellung zwischen
Klinkenträger und Hemmrad gewählt wird, findet eine frühere oder spätere Freigabe des
Hemmrades durch die Hemmklinke statt. Diese Regelung der Klinkenstellung mit Bezug
auf das Hemmrad wurde bisher dadurch bewirkt, daß man den Klinkenträger auf seiner
Schwingwelle in der Drehrichtung verstellbar anordnete und nach Lösen der ihn haltenden
Klemmschrauben durch entsprechendes Vorwärts- oder Rückwärtsdrehen auf seiner Schwingwelle einstellte. Da die zu bewirkende
Drehung bzw. Verstellung des Klinkenträgers nur eine sehr geringe ist, d. h. es sich nur um
äußerst kleine Winkelverstellungen handelt, so ist ein genaues Einstellen sehr zeitraubend
und schwierig.
Gemäß der Erfindung soll die Regelung der Klinkenstellung zum Hemmrade nicht durch
Dreheinstellung des Klinkenträgers auf seiner Schwingwelle, sondern durch achsiales Verstellen
(Verschieben) des Hemmrades bewirkt werden.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung veranschaulicht.
Fig. ι zeigt die Vorrichtung zum Verstellen des Hemmrades im Längsschnitt und
Fig. 2 in Endansicht; Fig. 3 ist eine Seitenansicht der Hemmvorrichtung.
Der auf der Schwingwelle α sitzende Klinkenträger b ist in bekannter Weise mit einer fest
auf demselben angeordneten Klinke c und einer von einer Feder d beeinflußten beweglichen
Klinke e versehen, deren seitlicher Ausschlag oder seitliches Spiel durch zwei Ansätze oder
Anschläge f, g des Trägers b begrenzt wird. Oberhalb der Klinken c, e befindet sich das
Hemmrad h, das in bekannter Weise seine Drehung durch die Zahnstange i des Wagens
unter Vermittlung eines Triebrades k erhält. Letzteres sitzt lose auf der Hemmradwelle I
und ist durch eine nur in einer Richtung wirkende Klauenkupplung m mit dem Hemmrade
gekuppelt. Eine Feder η hält die Klauenkupplung
in Eingriff.
Die Hemmradwelle I ist verschiebbar in ihrem Lager ο angeordnet und trägt auf ihrem
auf der anderen Seite des Lagers vorstehenden Ende einen Knopf p, der drehbar, aber unverschiebbar
auf der Welle I befestigt ist. Dieser Knopf ist zum Teil ausgehöhlt und mit Innengewinde
versehen, mit dem er auf einen Gewindeansatz des Lagers ο aufgeschraubt ist.
Durch Rechts- oder Linksdrehung dieses eine Art Stellmutter bildenden Knopfes p kann die
Welle in ihrem Lager verschoben und damit die Stellung des Hemmrades mit Bezug auf
die Klinken bzw. die Dauer des Eingriffs der Hemmklinke mit dem Hemmrade geregelt werden,
wobei der Ausschlag α des Klinkenträgers ! konstant bleibt. Eine Feder q in Verbindung
J mit äußeren Ansätzen r der Mutter f sichert diese in der jeweiligen Stellung.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Einrichtung zur Regelung der Klinkenwirkung der Hemmvorrichtung und somit des Zeitpunktes der Schaltbewegung des Wagens an Schreibmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß das mit den Klinken des schwingbaren Klinkenträgers zusammen wirkende Hemmrad (h) durch entsprechende achsiale Verschiebung seiner Welle (I) in dem Lager (0) mit Hilfe einer Stellmutter (p) mit Bezug auf die Klinken einstellbar ist.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE228486C true DE228486C (de) |
Family
ID=488879
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT228486D Active DE228486C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE228486C (de) |
-
0
- DE DENDAT228486D patent/DE228486C/de active Active
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