DE228486C - - Google Patents

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DE228486C
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pawl
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41JTYPEWRITERS; SELECTIVE PRINTING MECHANISMS, i.e. MECHANISMS PRINTING OTHERWISE THAN FROM A FORME; CORRECTION OF TYPOGRAPHICAL ERRORS
    • B41J19/00Character- or line-spacing mechanisms
    • B41J19/18Character-spacing or back-spacing mechanisms; Carriage return or release devices therefor

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  • Transmission Devices (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 228486 KLASSE 15#. GRUPPE
METALL-INDUSTRIE SCHÖNEBECK A.-G. in SCHÖNEBECK a. Elbe.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 24. August 1909 ab.
Das genaue Folgen des Wagens von Schreibmaschinen bei schnellerem oder langsamerem Schreiben hängt lediglich von dem Zeitpunkt ab, in dem die Hemmklinke mit dem Hemmrade der Wagenhemmvorrichtung außer Eingriff kommt. Bekanntlich liegt in der Ruhelage der Hemmvorrichtung die unter Federwirkung stehende lose bzw. bewegliche oder Hemmklinke gegen einen Zahn des Hemmrades.
ίο Durch die Vorwärtsschwingung des Klinkenträgers gleitet die Hemmklinke von dem Hemmradzahn ab, während die feste Klinke auf den Hemmradzahn übertritt. Die dadurch frei gewordene lose Klinke wird durch ihre Feder zur Seite geschnellt. Sobald nun bei Rückschwingung des Klinkenträgers die feste Klinke wieder von dem Hemmradzahn abgleitet, wird durch den Wagenzug mittels der Zahnstange und des auf der Hemmradwelle angeordneten Triebrades das Hemmrad so weit gedreht, bis der nächste Zahn desselben gegen die lose oder Hemmklinke stößt und diese wieder bis gegen ihren Anschlag zurückschwingt. Je nachdem die gegenseitige Stellung zwischen Klinkenträger und Hemmrad gewählt wird, findet eine frühere oder spätere Freigabe des Hemmrades durch die Hemmklinke statt. Diese Regelung der Klinkenstellung mit Bezug auf das Hemmrad wurde bisher dadurch bewirkt, daß man den Klinkenträger auf seiner Schwingwelle in der Drehrichtung verstellbar anordnete und nach Lösen der ihn haltenden Klemmschrauben durch entsprechendes Vorwärts- oder Rückwärtsdrehen auf seiner Schwingwelle einstellte. Da die zu bewirkende Drehung bzw. Verstellung des Klinkenträgers nur eine sehr geringe ist, d. h. es sich nur um äußerst kleine Winkelverstellungen handelt, so ist ein genaues Einstellen sehr zeitraubend und schwierig.
Gemäß der Erfindung soll die Regelung der Klinkenstellung zum Hemmrade nicht durch Dreheinstellung des Klinkenträgers auf seiner Schwingwelle, sondern durch achsiales Verstellen (Verschieben) des Hemmrades bewirkt werden.
Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung veranschaulicht. Fig. ι zeigt die Vorrichtung zum Verstellen des Hemmrades im Längsschnitt und Fig. 2 in Endansicht; Fig. 3 ist eine Seitenansicht der Hemmvorrichtung.
Der auf der Schwingwelle α sitzende Klinkenträger b ist in bekannter Weise mit einer fest auf demselben angeordneten Klinke c und einer von einer Feder d beeinflußten beweglichen Klinke e versehen, deren seitlicher Ausschlag oder seitliches Spiel durch zwei Ansätze oder Anschläge f, g des Trägers b begrenzt wird. Oberhalb der Klinken c, e befindet sich das Hemmrad h, das in bekannter Weise seine Drehung durch die Zahnstange i des Wagens unter Vermittlung eines Triebrades k erhält. Letzteres sitzt lose auf der Hemmradwelle I und ist durch eine nur in einer Richtung wirkende Klauenkupplung m mit dem Hemmrade
gekuppelt. Eine Feder η hält die Klauenkupplung in Eingriff.
Die Hemmradwelle I ist verschiebbar in ihrem Lager ο angeordnet und trägt auf ihrem auf der anderen Seite des Lagers vorstehenden Ende einen Knopf p, der drehbar, aber unverschiebbar auf der Welle I befestigt ist. Dieser Knopf ist zum Teil ausgehöhlt und mit Innengewinde versehen, mit dem er auf einen Gewindeansatz des Lagers ο aufgeschraubt ist. Durch Rechts- oder Linksdrehung dieses eine Art Stellmutter bildenden Knopfes p kann die Welle in ihrem Lager verschoben und damit die Stellung des Hemmrades mit Bezug auf die Klinken bzw. die Dauer des Eingriffs der Hemmklinke mit dem Hemmrade geregelt werden, wobei der Ausschlag α des Klinkenträgers ! konstant bleibt. Eine Feder q in Verbindung J mit äußeren Ansätzen r der Mutter f sichert diese in der jeweiligen Stellung.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Einrichtung zur Regelung der Klinkenwirkung der Hemmvorrichtung und somit des Zeitpunktes der Schaltbewegung des Wagens an Schreibmaschinen, dadurch gekennzeichnet, daß das mit den Klinken des schwingbaren Klinkenträgers zusammen wirkende Hemmrad (h) durch entsprechende achsiale Verschiebung seiner Welle (I) in dem Lager (0) mit Hilfe einer Stellmutter (p) mit Bezug auf die Klinken einstellbar ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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