DE228322C - - Google Patents
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- DE228322C DE228322C DENDAT228322D DE228322DA DE228322C DE 228322 C DE228322 C DE 228322C DE NDAT228322 D DENDAT228322 D DE NDAT228322D DE 228322D A DE228322D A DE 228322DA DE 228322 C DE228322 C DE 228322C
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- G—PHYSICS
- G05—CONTROLLING; REGULATING
- G05D—SYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
- G05D16/00—Control of fluid pressure
- G05D16/04—Control of fluid pressure without auxiliary power
- G05D16/12—Control of fluid pressure without auxiliary power the sensing element being a float
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Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
iS.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf einen Druckregler mit Schwimmer zum gemeinschaftlichen
Verbrauch von Frischdampf und Abdampf und betrifft neuartige Mittel zum
Bewegen der Ventile.
Auf beiliegender Zeichnung stellt
Fig. ι einen Schnitt durch den Apparat,
Fig. 2 einen Schnitt nach A-B,
Fig. 3 einen Schnitt nach C-D dar.
ίο Durch das Frischdampfventil g, welches durch das Gewicht b auf dem Hebel h offen gehalten wird, gelangt der Hochdruckdampf in das Gehäuse f und verdrängt das Wasser des Schwimmergefäßes c durch das Siphonrohr d nach dem Aufnahmegefäß e, dessen Höhenlage sich nach der gewünschten höchsten Niederdruckdampfspannung richtet. Dieses Gefäß erhält eine sehr geringe Höhe und vermag den gesamten Wasserinhalt des Schwimmergefäßes aufzunehmen.
ίο Durch das Frischdampfventil g, welches durch das Gewicht b auf dem Hebel h offen gehalten wird, gelangt der Hochdruckdampf in das Gehäuse f und verdrängt das Wasser des Schwimmergefäßes c durch das Siphonrohr d nach dem Aufnahmegefäß e, dessen Höhenlage sich nach der gewünschten höchsten Niederdruckdampfspannung richtet. Dieses Gefäß erhält eine sehr geringe Höhe und vermag den gesamten Wasserinhalt des Schwimmergefäßes aufzunehmen.
Die Wasserverdrängung läßt nach, sobald die auf dem Schwimmer ax lose aufliegende
Platte α mit ihrer in die Führungsschiene ζ eingreifenden Zunge m den Anschlag I, der an
einer über die Rollen 0, -p, q laufenden und an der Öse r befestigten Schnur η hängt, mitnimmt,
dabei den Hebel h herunterdrückt und das Frischdampfventil drosselt
Hierdurch wird der Druck im Gehäuse und Schwimmergefäß vermindert, das Wasser und
damit der Schwimmer mit der Platte α steigen wieder, und das Frischdampfventil öffnet sich
ein wenig. Dieser Vorgang wiederholt sich so lange, bis das Frischdampfventil seine richtige
Stellung gefunden hat und der Betriebsdruck und die demselben entsprechende Wassersäule
konstant bleiben.
Bei dem eben geschilderten Vorgang ist vorausgesetzt, daß der bei E gleichzeitig in das
Gehäuse f eintretende Abdampf nicht so reichlich ist, daß er in dem Heizsystem und
damit im Gehäuse f einen Überdruck erzeugen kann. Ist dies jedoch der Fall, so wird sich das
Frischdampfventil g schließen und der Abdampf nur noch allein einströmen. Steigt
jetzt der Druck im Heizsystem und im Gehäuse noch weiter, so wird noch mehr Wasser
aus dem Schwimmergefäß c nach dem Aufnahmegefäß e verdrängt, bis schließlich der
Schwimmer ax mit seiner in die Führungsschiene ζ eingreifenden Zunge W1 den Anschlag
I1, der an der über die Rollen O1, φν qx
laufenden und an der Öse rx befestigten Schnur M1
hängt, mitnimmt; dabei den Hebel A1 herunterzieht und das durch das Gewicht b1 stets geschlossen
gehaltene Abdampfventil . ^1 öffnet, so daß der Abdampf bei G ins Freie entweichen
kann. Dadurch wird der Druck im Gehäuse und Schwimmergefäß vermindert, das Wasser
samt dem Schwimmer ax steigt wieder, und das Abdampfventil schließt sich etwas. Dieser
Vorgang wiederholt sich so lange, bis das Abdampfventil seine richtige Stellung gefunden
hat und damit der zulässige Maximaldruck und die demselben entsprechende Wassersäule H1
konstant bleiben. Sinkt jetzt die Abdampfspannung etwa durch vorübergehende geringere
Belastung der Maschine oder Einstellung mehre-
rer Heizkörper usw., so steigt der Schwimmer ax,
und das Abdampfventil schließt sich. Zugleich öffnet sich das Frischdampfventil und läßt so
viel direkten Dampf in die Heizleitung einströmen, bis der Betriebsdruck wieder erreicht
ist.
Die Einstellung des Apparates auf den jeweils gewünschten Betriebsdruck erfolgt durch
die an den Rollen q, qx befestigten Stellstangen
s, S1, welche mittels der Stopfbüchsen t, tx
in die Rohre u, U1 eingedichtet sind und durch
die aus den Gewindespindeln v, V1 mit den Führungsmuttern w, W1 und den Handrädern
x, X1 bestehenden Stellvorrichtungen auf- und abgeschoben werden können. Auf den Skalen
y, J1 wird durch die Führungsmuttern w, ζνΊ
der jeweilige Stand der Anschläge I, I1 und dadurch
direkt der Druck in Zentimeter Wassersäule angezeigt, bei welchem die Platte α und
der Schwimmer ax zu schweben und das Frischdampfventil
g zu schließen bzw. das Abdampfventil gx zu öffnen beginnt.
Ein Durchschlagen des Dampfes nach dem Wasseraufnahmegefäß β wird durch das lange
Siphonrohr d verhindert.
Durch Weglassung des Abdampfventiles bzw. des Frischdampfventiles mit dem betreffenden
Zubehör kann der Apparat entweder nur zur Regulierung des Abdampfes oder nur zur Reduktion
des Hochdruckdampfes Verwendung finden. In letzterem Falle tritt an Stelle der Platte α ebenfalls ein Schwimmer av Schließt
man ferner das Aufnahmegefäß e gegen die Atmosphäre ab und läßt es mit Luft angefüllt,
so kann man den Apparat auch zur Vermindevon Hochdruckdampf auf Spannungen von 0,5 Atm. und höher verwenden. Es entsteht
dann in dem Aufnahmegefäß eine Luftpressung, welche den Wassersäulendruck H ersetzt und
dem Dampfdruck im Schwimmergefäß c das Gleichgewicht hält.
Durch Vergrößern oder Vermindern dieser Luftpressung kann man den reduzierten Druck
auf das gewünschte Maß einstellen. Durch das eventuell sich bildende Kondenswasser
steigt der Wasserspiegel im Regulierzylinder e, und das Frischdampfventil g öffnet sich etwas,
wodurch der Druck steigt. Um dies zu vermeiden, wird ein Sicherheitsventil angebracht,
welches beim Überschreiten des Betriebsdruckes das überschüssige Kondenswasser entweichen
läßt.
Fig. ι zeigt das Innere des Apparates bei geschlossenem
Frischdampfventil und geöffnetem Abdampfventil, also bei einem durch den Abdampf
hervorgerufenen Überdruck im Heizsystem. Bei Fig. 2 und 3 ist das Frischdampfventil
geöffnet und das Abdampfventil geschlossen; in diesem Falle reicht also der Abdampf
allein für die Heizung nicht aus, oder aber es ist momentan gar kein Abdampf vorhanden.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Druckregler mit Schwimmer zum gemeinschaftlichen Verbrauch von Frischdampf und Abdampf, dadurch gekennzeichnet, daß die Einstellung des Abdampfventiles (gx) und des Frischdampfventiles (g) durch mit Anschlägen (I1 und I) für den Schwimmer (ax) selbst oder für eine auf ihm ruhende Platte (a) versehene, von außen einstellbare Schnurzüge (nx, n) erfolgt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE228322C true DE228322C (de) |
Family
ID=488721
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT228322D Active DE228322C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE228322C (de) |
-
0
- DE DENDAT228322D patent/DE228322C/de active Active
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