DE227952C - - Google Patents

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DE227952C
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Germany
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pointer
machine
speaking machine
speaking
cinematograph
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Expired
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DE1909227952D
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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B31/00Associated working of cameras or projectors with sound-recording or sound-reproducing means

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
in PARIS.
angebracht werden.
Die vorliegende Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung des in der Patentschrift 212506 beschriebenen Verfahrens zur Aufnahme und Wiedergabe Iebend-tönender Photographien. Durch das vorliegende Verfahren soll in einfacherer Weise als bisher die Synchronisierung beider Maschinen erreicht werden, welche bezweckt, die die Maschine bedienende Person in den Stand zu setzen, das gemeinsame Vorrücken des Bildbandes eines Kinematographen und der Scheibe, Zylinder 0. dgl. einer Sprechmaschine, wie beispielsweise eines ' Grammophons, zu kontrollieren.
Es wurde bereits die Verwendung von Scheiben vorgeschlagen, über welche sich Zeiger fortbewegen, welche die Geschwindigkeit beider Apparate anzeigen.
Ebenso wurde in der Patentschrift 212506 vorgeschlagen, auf die Bilder ■ des Filmstreifens während der Aufnahme eine Scheibe, einen Zeiger o. dgl. mit zu- photographieren, der von dem Kinematographen in Drehung versetzt wird und auf den Projektionsschirm gleichzeitig mit der Wiedergabe der lebenden Photographien einen Gegenstand, eine Scheibe, einen Zeiger o. dgl. zu projizieren, der durch die Sprechmaschine angetrieben wird. Hierdurch soll die die Maschine bedienende Person durch Beobachtung der beiden Zeiger 0. dgl. und Gleichhaltung der Geschwindigkeit des Kinemato- graphenzeichens mit dem der Sprechmaschine in den Stand gesetzt werden, die Kinematographengeschwindigkeit nach der der Sprechmaschine zu regeln.
Nach vorliegender Erfindung ist das Projizieren des zweiten von der Sprechmaschine herrührenden Zeichens nicht erforderlich, wodurch eine beträchtliche Vereinfachung in dem Betriebe erzielt wird. Dies wird dadurch erreicht, daß die bei der Aufnahme mitphotographierte Bewegungserscheinung von der Sprechmaschine selbst angetrieben wird, also deren normaler Geschwindigkeit genau entspricht.
Bei Wiedergabe der Bilder ist nur erforderlich, beim Laufen während des Betriebes beider Maschinen den Kinematographen durch Vergleich des photographierten Zeichens mit dem der Sprechmaschine synchron mit letzterer zu halten und gegebenenfalls den Gang des Kinematographen entsprechend zu beschleunigen oder zu verlangsamen.
Auf den beiliegenden Zeichnungen ist der Gegenstand der vorliegenden Erfindung in einer Ausführungsform veranschaulicht, und zwar stellen Fig. i, 2 und 3 einen von der Sprechmaschine
angetriebenen Geschwindigkeitsanzeiger in Ansicht bei verschiedener Stellung des Zeigers dar, Fig. 4 Teile eines Filmstreifens mit Markierungen gemäß vorliegender Erfindung.
Fig. 5 zeigt teilweise im Schnitt die Sprechmaschine in Verbindung mit dem in Fig. ι bis 3 dargestellten Zeigerwerk, während
Fig. 6 eine Bühne oder eine Plattform sowie die Anordnung der Sprechmaschine und des Zeigerwerkes und die Projektion des Kinematographenbildes auf dem Schirm veranschaulicht. In dem in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispiel ist die Hauptwelle 1 oder andere sich bewegende Teile der Sprechmaschine 2 (Fig. 5) in geeigneter Weise verlängert, und an diese Verlängerung ist eine biegsame Welle 3 o. dgl. angeschlossen, die mit einer Spindel oder Welle 4 in Verbindung steht, an deren Ende ein Zeiger 5 angeordnet ist. Zweckmäßiger weise wird der Zeiger dadurch hergestellt, daß in einer Scheibe 6 (Fig. 1 bis 3) ein zeigerförmiger Ausschnitt angebracht ist. Der Zeiger 5 zeigt auf diese Weise die jeweils vorhandene Drehgeschwindigkeit der Sprechmaschine an.
Die Scheibe 6 schließt die Vorderöffnung eines Kastens 7 ab und wird zweckmäßigerweise durch eine elektrische Lampe 8 0. dgl. von hinten erleuchtet, derart, daß der Zeiger 5 als heller Streifen auf dunklem Grunde erscheint. Im übrigen ist die Ausführung des Zeigers und überhaupt die Art des Anzeigens der Geschwindigkeit der Sprechmaschine für das Wesen der vorliegenden Erfindung gleichgültig.
Die Herstellung von mit Geschwindigkeitsangaben versehenen Filmbildern und ihre Wiedergabe kann auf die folgende Weise vonstatten gehen:
Die Gesänge, Gespräche oder sonstigen Wiedergaben werden in üblicher Weise durch den Empfänger der Sprechmaschine aufgenommen. Diese Aufnahme oder auch eine maschinell hergestellte Nachbildung derselben wird in eine Sprechmaschine gebracht, an die das Zeigerwerk 7 angeschlossen ist, und der Zeiger sowohl wie die Persönlichkeit, welche die Gesänge, Gespräche o. dgl. dem Photographen übermittelt hatte, werden in eine Stellung gebracht, welche zur Wiedergabe durch eine photographische Kamera geeignet ist, die mit den üblichen Vorrichtungen zur Erzeugung von Kinematographenbildstreifen ausgestattet ist. Nunmehr werden die Sprechmaschine und die Vorrichtungen der Kamera in Gang gesetzt, und der Vortragende wiederholt seine phonographischen Aufnahmen gleichzeitig mit der Wiedergabe der Sprechmaschine, wobei er diese durch entsprechende Gesten begleitet. Auf diese Weise werden seine Gesten synchron mit seinen früher durch die Sprechmaschine vorgenommenen Vorträgen auf einem Filmband reproduziert, wobei zugleich beispielsweise in einer Ecke jedes Bildes 11 des Filmstreifens ein Bild des von der Sprechmaschine angetriebenen Zeigers o. dgl: hergestellt wird, und zwar in den verschiedenen Stellungen entsprechend seiner Drehung.
In Fig. 4 ist ein auf diese Weise hergestellter Filmstreifen 9 wiedergegeben, und mit 10 sind die auf den einzelnen Bildern 11 mit photographierten Zeigerstellungen bezeichnet. Die Zeigerstellung 10 auf den beiden oberen Bildern der Fig. 4 entspricht der Stellung der in Fig. 1 veranschaulichten Stellung . des Zeigers. Der Unterschied der Zeigerstellung ist zu gering, als daß er auf zwei aufeinanderfolgenden Bildern wiedergegeben werden kann.
Die beiden mittleren Bilderder Fig. 11 zeigen eine der Fig. 2 und das unterste Bild eine der Fig. 3 entsprechende Stellung des Zeigers 10. Auf diese Weise wird ein Film hergestellt, auf dem jedes Bild eine Bezeichnung trägt, die mit einem gewissen Bewegungszeitpunkt der Scheibe oder des Zylinders der Sprechmaschine übereinstimmt. Dieser Bewegungszeitpunkt kann eindeutig beliebig oft auf der Sprechmaschine hergestellt werden.
Bei Benutzung eines mit derartigen Zeichen versehenen Filmstreifens wird die Sprechmaschine 2 (Fig. 6) zugleich mit ihrem Zeigerwerk 7 auf die Bühne oder Plattform 12 gestellt, und zwar derart, daß das Zeigerwerk möglichst nahe an diejenige Stelle zu stehen kommt, auf der die Synchronismuszeichen ioa der Kinematographenbilder auf den Schirm 13 geworfen werden. Nunmehr werden beide Maschinen, gleichzeitig in Bewegung gesetzt oder zum wenigsten das Ingangsetzen möglichst gleichzeitig vorgenommen, wobei zu berücksichtigen ist, daß sowohl zum Bedienen des Kinematographen als auch zum Anlassen der Sprechmaschine eine Person erforderlich ist. Die Sprechmaschine könnte auch durch die Bedienungsmannschaft des Kinematographen mittels geeigneter Vorrichtungen in Gang gesetzt werden.
Die den Kinematographen bedienende Person beobachtet nunmehr zugleich die Bewegung des in einer Ecke des Bildes befindlichen. Synchronismuszeichens ioa und des wirklichen Zeigers 5 des Zeigerwerkes 7, der, wie erwähnt, no möglichst nahe dem auf den Schirm geworfenen Synchronismuszeichen τοα angeordnet wird.
Der Zeiger des Bildes und der des Zeigerwerkes dreht sich verhältnismäßig langsam, so daß man imstande ist, den Kinematographen vollkommen in Synchronismus mit der Sprechmaschine zu halten; wenn beispielsweise der Zeiger ioa auf dem Schirm etwas hinter der Bewegung des Zeigers 5 der Sprechmaschine zurückbleibt, so muß die Bewegung des Kinematographen beschleunigt werden, und umgekehrt. Auf diese Weise kann die Regelung
des synchronen Ganges beider Maschinen während der ganzen Wiedergabe des Bildes und Vortrages vorgenommen werden, sobald ein Unterschied der beiden Zeigerstellungen wahr-S genommen ist. Es ist jedoch verhältnismäßig einfach, den Lauf der beiden Zeiger vollkommen in Übereinstimmung zu bringen, da beide verhältnismäßig dicht nebeneinander auf der Bühne stehen, also in einer Stellung, daß sie
ίο leicht gleichzeitig von einer Person beobachtet werden können. Bei einiger Übung stellt sich eine rein mechanische Betätigung des Regulierhebels seitens der den Kinematographen bedienenden Person heraus.
Sollte das Filmband reißen oder ein Teil desselben fehlen, so. zeigt sich dies sofort an einem beträchtlichen Sprung des Zeigers ioa auf dem Schirm 13, der von dem Fehlen eines Teiles des Films herrührt. Hierdurch wird eine derartige Störung sofort bemerkbar, so daß eine entsprechende Verlangsamung im Antrieb des Kinematographen vorgenommen werden kann.
Die vorliegende Erfindung kann naturgemäß auch noch auf verschiedene andere Weise ausgeführt werden, beispielsweise kann an Stelle des beweglichen Zeigers ein sich bewegendes endloses Band mit Ziffern durch die Sprechmaschine angetrieben und auf den Film photographiert werden. Auch die Verwendung irgendeines anderen Geschwindigkeitsanzeigers ist möglich.
An Stelle der Wiederholung der in die Sprechmaschine aufgenommenen Wiedergabe, zum Zwecke, den Vortragenden in den Stand zu setzen, seine Gesten zu wiederholen, kann auch der Vortragende und der Geschwindigkeits-' anzeiger der Sprechmaschine unmittelbar während des Vortrages photographiert werden, falls es für den Vortragenden nicht nötig ist, dicht an den Empfänger. der Sprechmaschine heranzutreten, oder, falls sein Gesicht nicht photographisch aufgenommen zu werden braucht, oder in dergleichen Fällen.

Claims (2)

Patent-An Sprüche:
1. Verfahren zur Aufnahme lebend-tönender Photographien, bei dem die zur Überwachung des Synchronlaufs dienenden Zeichen in der Projektionsebene selbst angebracht werden, nach Patent 212506, dadurch gekennzeichnet, daß die bei der photographischen Aufnahme mitphotographierte Bewegungserscheinung von der Sprechmaschine erzeugt wird.
2. Verfahren zur Wiedergabe der gemäß Anspruch 1 aufgenommenen lebend-tönenden Photographien, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Sprechmaschine angetriebene Anzeigevorrichtung ■ neben der Stelle des Projektionsfeldes aufgestellt wird, auf der das photographische Bild der aufgenommenen Bewegungserscheinung erscheint.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1909227952D 1908-08-14 1909-09-22 Expired DE227952C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE212506T 1908-08-14
DE227952T 1909-09-22

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE227952C true DE227952C (de) 1910-11-04

Family

ID=488375

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1909227952D Expired DE227952C (de) 1908-08-14 1909-09-22

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DE (1) DE227952C (de)

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