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Scheibe oder des sonstigen beweglichen Teiles in den verschiedenen Stadien der Drehung oder Bewegung hergestellt, wie dies in Figur 4 ersichtlich gemacht ist, in welcher 9 den Film, 10 die Reproduktion des Zeigers und 11 die Bilder oder den Bilderraum bezeichnet. In den einzelnen Teilen des Films, wie in Figur 4-dargestellt, entsprechen dessen zwei obere Bilder 11 der Stellung des Zeigers oder der des Zeigergehäuses nach Figur l mit der kleinen Stellungsdifferenz, welche zu gering ist, um in den Zeichnungen dargestellt werden zu können.
Die zwei mittleren Bilder 11 stimmen nahezu mit der Figur 2 und die zwei unteren Bilder mit der Figur 3 überein. Man erhält auf diese Weise einen Film, welcher auf jedem Bilde eine photographische Anzeige besitzt, die einem bestimmten Teile der Bewegung der Sprechmaschinenscheibe entspricht.
Um einen Film zu verwenden, der eine solche Angabe aufweist, werden die Sprechmaschine 2 und das Zeiger- oder Sch, eibengehäuse 7 auf die Plattform 12 gestellt, wie in Figur 6 dargestellt, und zwar in einer Stellung, entsprechend nahe dun Punkte auf dem Schirm 13, welchen das von dem Kinematograph projizierte Bild einnehmen wird, und die beiden Maschinen werden dann gleichzeitig oder nahezu so in Gang gesetzt, als dies mit Rücksicht darauf geschehen kann, dass für jede Maschine gewöhnlich eine Betätigungsperson verwendet wird. Der Betätiger der Bildmaschine wird dann auf dem projizierten Bilde den projizierten Zeiger 1 () a oder sonstigen bewegten Teil sehen und gleichzeitig auch den wirklichen Zeiger 5 oder äquivalenten Teil des Zeigergehäuses beobachten.
Die Zeiger bewegen sich in beiden Fällen verhältnismässig langsam, und der Betätiger wird dann imstande sein, wenn der Zeiger 1 () a hinter dem Zeiger J zurück ist, den Antrieb seiner Maschine zu beschleunigen, so dass die zwei übereinstimmen ; diese Einwirkung muss während der Wiedergabe des Bildes und Gesanges oder. Gespräches eine kontinuierliche sein, wenn der Betätiger findet, dass er gegen die Sprechmaschine zurück oder derselben vor ist.
Es ist eine sehr einfache Sache, die beiden Zeiger in Übereinstimmung zu erhalten, da sie auf der Plattform dicht beisammen sich befinden, sohin in einer Stellung, in welcher das Auge des Betätigers beide sehr leicht sehen und entsprechend regeln kann. Das übrige ist eine blosse mechanische Bewegung des Handgelenkes an der Drehkurbel der Kinematographenmaschine.
Im Falle des Brechen des Films oder wenn ein Stück aus demselben ausgeschnitten werden muss, wird man ersehen dass ein beträchtlicher Sprung des Zeigers 10a auf dem Schirm nach vorwärts sein wird ; dies wird der Betätiger der Kinematographenmaschine sofort bemerken und eine dementsprechende Änderung der Geschwindigkeit des Apparates veranlassen.
Der in den Zeichnungen als Ausführungsbeispiel dargestellte Apparat lässt sich offenbar in verschiedener Weise ändern, ohne vom Wesen der Erfindung abzugehen ; beispielsweise kann anstatt des bewegten Zeigers ein bewegtes, endloses, mit Nummern versehenes Band durch die
Sprechmaschine angetrieben und auf dem Film photographiert werden, oder man kann auch irgend einen anderen geeigneten sichtbaren Geschwindigkeitsanzeiger zu diesem Zwecke verwenden.
Ferner können, anstatt die Einzeichnung auf der Sprechplatte wiederzugeben, um den
Sänger in den Stand zu setzen, seine Bewegungen mit Bezug auf dieselbe, wie beschrieben, zu wiederholen, der Sänger oder die sonstige Person und der drehende Finger oder dergleichen direkt bei der Erzeugung der Einzeichnung photographiert werden, und zwar in dem Falle, wo es für den Sänger oder dergleichen nicht notwendig ist, direkt vor dem Schalltrichter zu stehen, oder, wo sein Gesicht nicht gesehen zu werden braucht.