DE1817232C - Kino- und Fernsehaufnahme- und Wiedergabebilder - Google Patents

Kino- und Fernsehaufnahme- und Wiedergabebilder

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DE1817232C
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English (en)
Inventor
Paul; Botez Constantin; Bukarest. G03b Calinescu
Original Assignee
Studioul Cinematografic Bucuresti, Bukarest
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Description

Die Erfindung betrifft die randliche Begrenzung; von Kino- und Fernsehbildern. Bei Kino- und Fcmschaufnahmen sowie deren Projektion auf entsprechende Bildwilnde bzw. Leuchtschirme sollen peripherische Verzerrungen und nebensächliehe peripherische Bildteile abgeschaltet sowie die raumliche Wirkung des Bildes gesteigert wurden,
Zur Zeit wird sowohl bei der Aufnahme als auch bei der Wiedergabe auf Bildschirmen ausschließlich ein rechteckiger Bildausschnitt gebraucht.
Diese Bildform zwingt den Zuschauer, auch außerhalb seines Gesichtsfeldes gelegene Bildteile zu betrachten, was sich nicht nur ermüdend auswirkt, sondern noch seine Aufmerksamkeit vom Hauptsubjekt des Rüdes ablenkt.
Ein weiterer Nachteil des rechteckigen Bildausschnittes beateht in dem sogenannten »Trapezefl'ekt«, der dem Bilde ein unnatürliches, unangenehmes, Aussehen verleiht, da in den meisten Vorführräumen die optische Achse der Projektoren nicht senkrecht zur ao Bildwand steht.
Die rechteckige Bildform entspricht zudem auch nicht den Forderungen einer malerischen Umrahmung des Bildes, deswegen gibt ja auch die rechteckige Bildform keine Befriedigung im Falle des Polyscreen (d. h. Mehrfach-Bildwand), bei welchem die Abmessungen des Rechteckes sogar während der Vorführung wechseln.
Vom psychologischen Standpunkt aus besitzt die rechteckige Bildform den Nachteil, daß die das Bild begrenzenden geraden Linien den Eindruck der Künstlichkeit des Bildwurfes noch erhöhen und den Zuschauer von der natürlichen Betrachtung des projizierten Bildes noch weiter ablenken.
Aufgabe der Erfindung ist es, die vorerwähnten Nachteile zu beseitigen, was mit einer randlichen Begrenzung von Kino- und Fernsehbildern geschieht, die sich gemäß der Erfindung dadurch auszeichnet., daß der Bildumriß der psycho-physiologischen Form des menschlichen Gesichtsfeldes entspricht.
Bei einer zweckmäßigen Begrenzung entspricht das Bildfenster einer Film- und Fernsehkamera oder eines -projektors des psycho-physiologischen Form des menschlichen Gesichtsfeldes.
Vorzugsweise ist die horizontale Achse des Bildfensters bzw. die ranoliche Begrenzung des Bildes 1,22 bis 2,35 mal so lang wie die vertikale Achse.
In der deutschen Patentschrift 600 662 wird zwar ein »Bildbegrenzungsrahmen« mit beweglichen Gelenken vorgeschlagen, welcher schräg zur optischen Achse an- so geordnet ist, wobei dieser Rahmen ständig aus vier Seiten gebildet wird. Demgegenüber ist jedoch das Projektionsfenster nach der Erfindung nicht von geraden Linien begrenzt, nicht beweglich und normal zur Projektionsachse, ohne irgendeine »Schiefe Neigung« angeordnet und verfolgt als Hauptzweck die Begrenzung des Bildes nach einem von psycho-physiologischen Faktoren des Sehens bedingten Umriß.
Die weiterhin nach der deutschen Patentschrift 740 vorgesehene Filmbahn mit einem rechteckigen gekrümmten Projektionsfenster ist dazu bestimmt, durch die Krümmung des Filmes, die durch die Verzerrungen der Objektive bewirkten Unklarheiten des Bildes auszugleichen; die erfincJungsgemaße randliche Begrenzung ist dagegen von ebener Form und hat als wesentliche Aufgabe, das Bild nach einem yon psychophysiologischen Faktoren des Sehens bedingtem Umriß zu begrenzen, welcher keinerlei gerade Linien enthält.
Es wird nun die Erfindung an Hand einer Zeichnung beschrieben; darin zeigt
F i g. 1 ein Beispiel der ovalen Form der randlichen Begrenzung von Kino-und Fernsehbildern,
F i g. 2 einen Teil einer Filmführung mit ovalem Bildfenster,
F i g. 3 einen Teil einer herkömmlichen Filmführung, bei welcher an dem rechteckigen Bildfenster gemäß der Erfindung eine Maske mit ovaler öffnung angebracht ist.
Die Erfindung besteht im wesentlichen darin, daß das Bildfenster der Filmgleitbahn in einer Aufnahmekamera, einem Filmprojektor oder einer Filmkopiermaschine eine ovale, jedenfalls abgerundete, an das natürliche Gesichtsfeld angeglichene oder sich diesem wenigstens annähernde Form hat (F i g. 1 und 2).
In einer zweiten Bauart (F i g. 3) wird zum selben Zweck vor dem herkömmlichen alten rechteckigen Filmfenster b eine Maske angebracht, in der ein ovales Fenster α gemäß der Erfindung ausgeschnitten ist
Das System gemäß der Erfindung bietet folgende Vorzüge.
Es schaltet im weitesten Maße die peripherischen Verzerrungen der Aufnahmeobjektive aus, insbesondere der anamorphotischen, die in letzter Zeit in weitem Maßstab angewendet werden.
Es richtet die Aufmerksamkeit des Zuschauers auf den mittleren Teil der Bildwand und bietet ihm außer einer für die Augen weniger ermüdender Projektion einen erhöhten Eindruck der Tiefe, dadurch einen erheblichen Gewinn an plastischer Wirkung wegen einer besseren Hervorhebung der vorderen Teile und der H;ntergründe.
es schaltet die Ecken der rechteckigen Bilder aus, weiche im allgemeinen Bildteile von unwesentlichem Interesse enthalten, wodurch da*, so erhaltene Bild erheblich an Wert gewinnt.
Es bietet neue Möglichkeiten der Bildumrahmung auf der Bildwand und schaltet den Trapezeffekt des projizierten Bildes aus.

Claims (3)

Patentansprüche:
1. Randliche Begrenzung von Kino- und Fernsehbildern, dadurch gekennzeichnet, daß der Bildumriß der psycho-physiologischen Form des menschlichen Gesichtsfeldes entspricht.
2. Randliche Begrenzung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bildfenster einer Film- bzw. Fernsehkamera oder eines -projektors sowie Kopiermaschine der psycho-physiologischen Form des menschlichen Gesichtsfeldes entspricht.
3. Randliche Begrenzung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die horizontale Achse des Bildfensters bzw. die randüche Begrenzung des Bildes 1,22 bis 2,35 mal so lang wie die vertikale Achse ist.

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