DE227902C - Kopiermaschine - Google Patents

Kopiermaschine

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Publication number
DE227902C
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Authority
DE
Germany
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countershaft
shaft
machine according
copying machine
revolution
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Expired
Application number
DE1908227902D
Other languages
English (en)
Inventor
Raphael Schweers
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Filing date
Publication date
Application filed filed Critical
Application granted granted Critical
Publication of DE227902C publication Critical patent/DE227902C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L7/00Apparatus for directly duplicating from hectographic originals, i.e. for obtaining copies in mirror image
    • B41L7/02Apparatus for directly duplicating from hectographic originals, i.e. for obtaining copies in mirror image by passing original and copy-sheet or -web between rollers
    • B41L7/06Apparatus for directly duplicating from hectographic originals, i.e. for obtaining copies in mirror image by passing original and copy-sheet or -web between rollers with means for severing copy-sheet or -web

Landscapes

  • Delivering By Means Of Belts And Rollers (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- Λ! 2279.02 -KLASSE 15«. GRUPPE
RAPHAEL SCHWEERS in BERLIN. Kopiermaschine.
Zusatz zum Patente 226462 vom 20. Dezember 1906.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 21. Februar 1908 ab. Längste Dauer: 19. Dezember 1921.
Die Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung der Kopiermaschine nach Patent 226462 und besteht darin, daß die selbsttätig von der Vorgelegewelle 77 bewegten Teile, die Einführungswalze und die Schneidvorrichtung, auch bei Änderung der Länge der abzuschneidenden Kopien entsprechend der Schriftstückslänge die gleiche Bewegungsgeschwindigkeit beibehalten.
to Letztere ändert sich bei der Einrichtung nach Patent 226462 naturgemäß mit der beim Wechsel des genannten Übertragungsverhältnisses schneller oder langsamer gedrehten Vorgelege welle. Handelt es sich z. B. um Kopien von der Länge des Umfanges der Walze 3, so muß sich die Vorgelegewelle η1] bei jeder Umdrehung der Walze 3 auch nur einmal drehen; beim Kopieren kürzerer Schriftstücke, wie z. B. Postkarten, und beim Schneiden entsprechend kürzerer Kopien muß die Vorgelegewelle bei einer Umdrehung der Walze 3 jedoch mehrere Umdrehungen machen. Die verschieden schnelle Umdrehung der Welle ruft eine entsprechend verschieden schnelle Bewegung der selbsttätig von der Vorgelegewelle zu treibenden Teile hervor, die insofern sehr nachteilig ist, als die Messer nur bei ganz bestimmter Schnittgeschwindigkeit einen guten Schnitt ergeben, bei Nichterreichung oder Überschreitung dieser Geschwindigkeit aber das Papier, ohne es zu schneiden, zwischen sich festkneifen und zerreißen.
Diesem Übelstand soll vorliegende Erfindung dadurch abhelfen, daß ein stets gleichbleibendes Übersetzungsverhältnis zwischen der Walze 3 und der Vorgelegewelle 77 gewählt, letztere aber mit dem zugehörigen Zahnrad nicht fest verbunden wird, sondern durch eine selbsttätige Kupplungsvorrichtung im Verhältnis zur Zahl der von der Welle 77 bei einer Drehung der Walze 3 zu machenden Umdrehungen gekuppelt und wieder entkuppelt wird, um der Welle ηη während des gekuppelten Zustandes eine stets gleiche Umdrehungsgeschwindigkeit und somit den von ihr abhängigen Maschinenteilen eine gleiche Bewegungsgeschwindigkeit zu erteilen.
Die Zeichnung veranschaulicht schematisch die Seitenansicht der Einrichtung nach der Erfindung beispielsweise in einer Ausführungsform der Kupplungsvorrichtung.
Zur Übertragung der Drehbewegung der Walze 3 auf die Vorgelegewelle 77 ist nur ein einziges Zahnrad 71 vorgesehen, das lose auf der Welle 77 sitzt und zum Ankuppeln an sie eingerichtet ist, beispielsweise mittels des durch Feder 80 belasteten, am Rade 71 drehbaren zweiarmigen Hebels 81, der in eine Kerbe 82 der Welle 77 eingreifen kann. Infolge des gleichbleibenden Übersetzungsverhältnisses erhält die Welle 77, sobald sie an das Zahnrad 71 gekuppelt ist, stets.die gleiche Umdrehungsgeschwindigkeit. Der von der Schnittlänge abhängige Unterschied in der Zahl der Umdrehungen der Welle 77 wird durch ihr verschieden häufiges selbsttätiges Kuppeln mit dem Zahnrad 71 und Wiederentkuppeln erreicht. Letzteres erfolgt in dem dargestellten Ausführungsbeispiel
durch einen in seine wirkende Stellung und aus ihr zu bringenden, z. B. umklappbaren Anschlag 83 des mit dem Zahnrad 71 in Eingriff stehenden Triebrades 84, gegen den beim Gegeneinanderdrehen der Räder 71, 84 der äußere Arm des Hebels 81 drückt, so daß dieser außer Eingriff mit der Kerbe 82 kommt, worauf das Rad 71 sich lose um die Welle 77 dreht, bis der Hebel 81 wieder in die Kerbe 82 einschnappt.
Als ständiges Übersetzungsverhältnis zwischen den Rädern 84 und 71 wird dasjenige gewählt, bei welchem das Rad 71 bei einer Umdrehung des Rades 84 die größte erwünschte Zahl von Umdrehungen macht und dementsprechend häufig und demgemäß kurz die Kopien schneidet, dabei aber jede Umdrehung mit derjenigen Geschwindigkeit macht, welche die Schneidvorrichtung mit der für ein gutes Schneiden erforderlichen Geschwindigkeit antreibt. In der Zeichnung ist das Verhältnis 1: 2.
Ist der Anschlag 83 niedergeklappt, so daß er nicht in der Bahn des Hebels 81 liegt, so machen bei einer Umdrehung des Rades 84 das Rad 71 und die mit letzterem gekuppelte Welle 77 zwei Umdrehungen und bewegen die Schmiervorrichtung somit zweimal. Es werden also die Kopien von der Länge des halben Umfanges der Walze 3 geschnitten. Sollen die Kopien in doppelter Länge geschnitten werden, so wird der Anschlag 83 in seine wirkende Stellung aufgeklappt, drückt bei je einer Umdrehung des Rades 84 auf den Hebel 81 und löst damit die Verbindung zwischen dem Rade 71 und der Welle ηη. Dann gleitet während einer halben Umdrehung des Rades 84 das Rad 71 lose auf der Welle 77 und macht auf dieser eine volle Umdrehung. In dieser Zeit ruhen die Schneid- und die Einführungs-Vorrichtung. Nach Vollendung einer Drehung wird das Rad 71 selbsttätig mit seiner Welle gekuppelt und wirkt nun, d. h. also bei jeder zweiten Umdrehung während der nächsten halben Umdrehung des Rades 84 auf die Welle und damit auf die von ihr zu bewegenden Teile. Die Welle 77 macht somit nur eine Umdrehung wie das - Rad 84 und die Walze 3 und diese eine Umdrehung mit der gleichen Geschwindigkeit, als wenn die Welle 77 ständig mit dem Rad 71 gekuppelt wäre.
Natürlich können die Mittel zum Kuppeln und Entkuppeln der Teile 71,77 die verschiedensten sein. Ebenso können statt der Zahnräder andere Bewegungsübertragungsmittel Anwendung finden.

Claims (3)

Patent-Ansprüche:
1. Kopiermaschine nach Patent 226462, dadurch gekennzeichnet, daß der Antrieb der Vorgelegewelle (77) durch Übertragungsmittel gleichbleibenden Übersetzungsverhältnisses erfolgt, von denen' das die Welle (yy) unmittelbar treibende, ständig angetriebene Zahnrad (71) lose auf der Welle (77) sitzt und beide zum selbsttätigen Kuppein und Entkuppeln miteinander eingerichtet sind.
2. Kopiermaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein mehrmaliges Kuppeln und Entkuppeln der Vorgelegewelle (77) und des sie antreibenden Teiles während einer Umdrehung der Kopierwalze
(3) erfolgt.
3. Kopiermaschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zum Kuppeln des die Vorgelegewelle (77) antreibenden Teiles (71) ein an letzterem drehbar angeordneter, federbelasteter Hebel (81) dient, der in eine Kerbe (82) der Vorgelegewelle (77) eingreift und durch in seinem Drehkreise liegende, aus diesem Drehkreis bewegbare Anschläge (83) des Triebrades (84) bei entsprechender Teildrehung des letzteren aus der Kerbe (82) ausgelöst wird.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Ergänz ungsblatt zur Patentschrift 227902 Klasse 151 Gruppe 2
Das Zusatzpatent 227902 ist infolge der am 19 * Februar 1926 eingegangenen Verzichterklärung auf das Hauptpatent 226462 ( Akten: Soh026822 XII/151 ) selbständig geworden.
DE1908227902D 1906-12-19 1908-02-20 Kopiermaschine Expired DE227902C (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE226462T 1906-12-19
DE227902T 1908-02-20

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE227902C true DE227902C (de) 1910-11-03

Family

ID=488329

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1908227902D Expired DE227902C (de) 1906-12-19 1908-02-20 Kopiermaschine

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DE (1) DE227902C (de)

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