DE227641C - - Google Patents

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DE227641C
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lock gate
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02BHYDRAULIC ENGINEERING
    • E02B7/00Barrages or weirs; Layout, construction, methods of, or devices for, making same
    • E02B7/20Movable barrages; Lock or dry-dock gates

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Barrages (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 84«. GRUPPE
EDWARD SCHILDHAUER in WASHINGTON.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 25. Februar 1908 ab.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet ein seitlich ausfahrbares Schleusentor, . das mit einem als Führungsteil dienenden, durch seitliche Rollen und Schienen geführten Kragarm an dem einen Längsende versehen ist, und zwar besteht das Wesen der Erfindung darin, daß die an dem Schleusentor und seinem Kragarm angeordneten Führungsschienen am Ende des Kragarmes und dort, wo dieser ans ίο Tor angeschlossen ist, Ausschnitte erhalten, in die sich in der Schließstellung des Tores die seitlich im Mauerwerk angeordneten Führungsrollen einlegen können, so daß das Tor unter dem Einfluß des Wasserdrucks sich mit seinem Dichtungsbalken dichtschließend gegen die Dichtungsbalken im Mauerwerk anlegen kann. Erleichtert wird dieser Abschluß noch dadurch, daß das verschiebbare Tor unter Vermittlung von Rollen auf abgeschrägten Wagen ruht, so daß es sich bei beiderseits gleichen Wasserdrücken nach der Richtung der oberen Wasserhaltung hin verschiebt und die Abdichtung gegen die untere Wasserhaltung infolgedessen aufhebt, während es bei Überdruck des Oberwassers unter geringer Hebung auf seinen Rollenlagern nach der unteren Wasserhaltung hin gegen die Abdichtungsbalken gedrückt wird und somit dicht schließt.
In den beiliegenden Zeichnungen ist eine Ausführungsform eines derartigen Schiebetors dargestellt, und zwar zeigt
Fig. ι eine Vorderansicht,
Fig. 2 eine Aufsicht,
Fig. 3 eine Seitenansicht des Tores.
Das eiserne Schleusentor 1 ruht auf einer Anzahl von Querträgern .2 mit je einem Räderoder einem Rollenpaar 3, das auf einem an der Sohle der Torkammer angeordneten Gleis 4 läuft. In das Mauerwerk der Schleusenkammer ist auf der einen Seite ein Abschlußbalken 6 senkrecht eingemauert, gegen den sich ein Dichtungsbalken 7 des Tores anlegen kann. In das Mauerwerk 9 der Torkammer 8 ist ebenfalls ein Abschlußbalken 10 eingemauert, gegen den ein Dichtungsbalken 11 des Tores sich legt, wenn es geschlossen ist. Seitlich der Sohle der Torkammer liegt ferner eine Schwelle 5' aus Mauerwerk ο. dgl mit einem eingemauerten Abschlußbalken 6', gegen den sich ein Dichtungsbalken 7' des Schleusentores wasserdicht legen kann. Eine zweite massive Schwelle 8' ist auf der entgegengesetzten Seite der Sohle angeordnet, um das Ausweichen des Schleusentores in dieser Richtung zu verhüten.
Um die auf den Trägern 2 ruhende Last des Schleusentores zu vermindern, ist eine Luft- ■ kammer 12 vorgesehen. An dem hinteren Längsende des Schleusentores ist ein Kragarm 13 angeordnet, der aus einem eisernen Gitterwerk zusammengenietet ist; er liegt mit der oberen Kante des Schleusentores bündig. An den oberen Längskanten des Schleusentores befindet sich beiderseits eine bis zum Ende des Kragarmes 13 reichende Schiene 14 und 15, und in Aussparungen 18 und 19 des Mauerwerkes 20 befinden sich auf Rahmen 16 und 17 angeordnete Rollen 21 und 22. Die Entfernung der Aussparungen untereinander und ihrer
Rollen entspricht ungefähr der Länge des Kragarmes 13.
Ist das Schleusentor geschlossen, so befindet sich das Ende der Schiene 14 vor der Rolle 22 und die Stelle, wo der Kragarm angesetzt ist, vor der Rolle 21 (Fig. 2). In der anderen Wand 9 der Torkammer 8 befinden sich die Aussparungen 23 und 24 mit den Rahmen 25 und 26 und den Rollen 27 und 28, und zwar so, daß sie dem anderen Rollenpaar gegenüberliegen und die Schiene 15 darüber hingleiten kann.
Da die aus dem Mauerwerk vorspringenden
Führungsrollen 27, 28 und die gegen sie sich legende Schiene 15 ein Aneinanderschließen der Dichtungsbalken 10, 11 unter der Wirkung des Wasserdruckes verhindern, ist, um für die seitliche Verschiebung des Schleusentores Platz zu schaffen, die Schiene 15 bei 30 und 31 ausgeschnitten, vertieft oder ganz entfernt, und diese Einschnittstellen liegen, wenn das Tor geschlossen ist, vor den Rollen 27 und 28. Der Wasserdruck kann also in dieser Stellung das Schleusentor verschieben und dicht abschließen, indem die Rollen in die Einschnitte eintreten, während sich die Führungsschiene 14 ebenso weit von den gegenüberliegenden Rollen 21 und 22 entfernt. Die Unterbrechungen oder Einschnitte sind indessen nur kurz, so daß die Rollen 27, 28 sofort auf die Lauffläche der Schiene 15 kommen, wenn das öffnen beginnt. Um dieses Verschieben des Schleusentores zu erleichtern, hat es auf seinem Wagen einen geringen seitlichen Spielraum. Dieser wird dadurch geschaffen, daß Rollenlager 29 zwischen dem Oberteile des Schleusentores und seinem Wagen 2, 3 eingelegt sind. Diese Rollenlager 29 sind derartig geneigt, daß sich das Tor nach der oberen Wasserhaltung hin etwas verschiebt, wenn der Wasserdruck auf seinen beiden Seiten gleich ist. Steigt aber das Wasser der oberen Haltung, wird also der gegen das Schleusentor wirkende Oberwasserdruck größer, so wird das auf seinen Rollenlagern 29 seitlich bewegliche Schleusentor mit einer geringen Hebung auf seinen Rollenlagern gegen die Abdichtungsbalken gedrückt und dort durch den Wasserdruck dichtschließend erhalten.
Soll das Tor geöffnet werden, so wird mittels bekannter Umlaufkanäle auf beiden Seiten des Tores der Wasserstand auf ungefähr dieselbe Höhe gebracht, so daß das Tor sich selbsttätig etwas verschiebt und der wasserdichte Verschluß damit aufgehoben wird. Die motorische Vorrichtung zum Bewegen des Tores kann dann in Tätigkeit treten.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Seitlich ausfahrbares Schleusentor mit einem als Führungsteil dienenden, durch seitliche Rollen und Schienen geführten Kragarm an dem einen Längsende, dadurch gekennzeichnet, daß die an dem Schleusentor und seinem Kragarm (13) angebrachten Führungsschienen (14, 15) auf dem Kragarmende in bestimmtem Abstande voneinander vorgesehene Ausschnitte (30, 31) aufweisen, in welche sich zur Abdichtung des Tores in seiner Schließstellung die am Schleusenmauerwerk angebrachten Führungsrollen (27, 28) legen.
2. Ausführungsform des Schleusentores nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erleichterung der Abdichtung des Tores sein oberer Teil unter Vermittlung von Rollen (29) in schräger Ebene auf Wagen (2, 3) durch den Wasserdruck verschiebbar angeordnet ist.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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