DE227299C - - Google Patents

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DE227299C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60JWINDOWS, WINDSCREENS, NON-FIXED ROOFS, DOORS, OR SIMILAR DEVICES FOR VEHICLES; REMOVABLE EXTERNAL PROTECTIVE COVERINGS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES
    • B60J1/00Windows; Windscreens; Accessories therefor
    • B60J1/02Windows; Windscreens; Accessories therefor arranged at the vehicle front, e.g. structure of the glazing, mounting of the glazing
    • B60J1/04Windows; Windscreens; Accessories therefor arranged at the vehicle front, e.g. structure of the glazing, mounting of the glazing adjustable
    • B60J1/06Windows; Windscreens; Accessories therefor arranged at the vehicle front, e.g. structure of the glazing, mounting of the glazing adjustable comprising more than one pane

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Window Of Vehicle (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- M 227299 — KLASSE 63 ö. GRUPPE
in LOS ANGELES.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 11. Juli 1909 ab.
Die Erfindung bezieht sich auf eine geteilte Windschutzscheibe für Fahrzeuge der bekannten Art, bei der der niederklappbare Oberteil in seinen Endstellungen durch einen Federzug festgehalten wird. Das Wesen der Erfindung besteht in der Verwendung einer am Unterteil drehbar gelagerten Kulisse, welche einerseits durch einen Arm mit einer im Innern des Rohres des Unterteils untergebrachten Schraubenfeder verbunden ist und anderseits durch den Schlitz mit einem Bolzen der niederklappbaren Scheibe in Verbindung steht, so daß der Grad der Streckung der Zugfeder während des Stellungswechsels des Oberteils durch die Gestaltung des Kulissenschlitzes bestimmt wird. Die Feder der Spannvorrichtung kann beim Nachlassen leicht nachgestellt werden.
In Fig. ι der Zeichnung ist in schaubildlicher Ansicht die Windschutzscheibe an einem Kraftfahrzeug in Gebrauchsstellung wiedergegeben. Fig. 2 ist eine Einzelheit der Spannvorrichtung, die den beweglichen Scheibenteil in seiner aufgeklappten Stellung zeigt. Fig. 3 ist die entsprechende Ansicht, wobei aber die bewegliche Scheibe sich in zusammengeklappter Stellung befindet. Fig. 4 ist ein Vertikalschnitt durch die Einrückvorrichtung mit der beweglichen Schutzscheibe in ihrer aufgeklappten oder senkrechten Stellung. Fig. 5 stellt im Grundriß eine Einzelheit der Einrückvorrichtung in der in Fig. 3 dargestellten Stellung dar.
In jedem der rohrförmigen Enden des unteren Rahmens 13 der Windschutzscheibe 17 ist der untere Teil 18 eines Gelenkes 19 befestigt, das zweckmäßig in Gußmaterial hergestellt ist. Dieser Teil ist mit einer hohlen Verlängerung 20 versehen, die in das obere Ende des unteren Rahmens 13 eingesetzt und mit diesem in irgendeiner passenden Weise verbunden ist. Der Teil 18 ist mit einem nach abwärts gehenden durchbohrten Ansatz 21 versehen, in dem das obere Ende der Stützstange 22 befestigt ist. An dem Gelenkglied 19 ist ferner bei 23 ein Oberteil 24 befestigt, das ebenfalls mit einer hohlen Verlängerung 25 versehen ist, die in das Ende des Rahmens 14 eingesteckt und mit diesem in ähnlicher Weise wie die Verlängerung 20 mit dem Rahmen 13 verbunden ist. Das Gelenk 23 ist einseitig zu der Rahmenebene angebracht, so daß beim Umklappen des oberen Teiles der Schutzscheibe über den unteren Teil die einander entsprechenden Kanten der Glasscheiben 17 nicht zusammenstoßen.
In jedem der senkrechten Teile des unteren Rahmens 13 ist eine Schraubenfeder 26 untergebracht, die mit einem hakenförmigen unteren Ende 27 in ein Loch 28 einer Stange 29 zur Spannungsregelung eingreift. Das untere Ende dieser Staflge 29 ist mit Gewinde versehen, durchdringt einen Ansatz 30 am unteren Rahmen 13 und wird dort durch eine Stellmutter 31 gehalten, mit deren Hilfe die Spannung der Feder wieder verstärkt werden
kann, wenn sie infolge des stetigen Gebrauches nachgelassen hat. Das obere Ende 32 der Feder 26 ist in das Ende 33 einer Stange 34 eir gehakt, die wiederum in gelenkigen Eingriff mit dem freien Ende des Hebelarmes 35, der gelenkig an dem unteren Teil 18, aber gerade gegenüber dem Gelenk 23, befestigt ist, in Eingriff steht. Der Arm 35 arbeitet mit einer kurvenförmig gebogenen Kulisse 36, die mit demselben aus einem Stück hergestellt ist, zusammen und ist um den Bolzen 37 drehbar gelagert.
An der Außenstirnfläche des Scharnierteiles 18 ist ein Bolzen 38 mit einer Rolle 39 befestigt, der in dem Schlitz 40 der Kulisse 36 geführt ist. Da die Kulisse 36 immer unter Spannung mit Hilfe der Feder 26 gehalten ist, so ist es ersichtlich, daß diese Spannung auf den oberen Rahmenteil 14 mit Hilfe des Bolzens 38 übertragen wird. Bei der Benutzung der Windschutzscheibe ergibt sich, daß der obere bewegliche Teil derselben durch die Feder 26, wie in Fig. 4 dargestellt, sicher in seiner aufgeklappten Stellung gehalten wird. Wenn man ehe Scheibe niederzustellen wünscht, ist es nur nötig, den oberen Rahmen nach rückwärts zu ziehen, wobei die Bolzen 38 eine Kreisbahn um das Gelenk 23 beschreiben. Die Kulisse 36 wird dabei nach aufwärts gepreßt, bis die Bolzen 38 ungefähr die Stellung senkrecht über dem Gelenk 23 erreicht haben, von wo ab die Kulisse wiederum auf den Rahmen 14 nach unten gedrückt wird. In der unteren Stellung nimmt die Kulisse 36 wieder die in Fig. 3 der Zeichnung dargestellte normale Lage ein, wobei aber die Bolzen 38 bzw. Rollen 39 am anderen Ende des Schlitzes 40 stehen. Es ist ersichtlich, daß der bewegliche Rahmen auch in der unteren Stellung gegen selbsttätige Verstellung durch die Wirkung der Feder 26 gesichert ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Geteilte Windschutzscheibe für Fahrzeuge mit in seinen Endstellungen durch Federzug festgehaltenem, niederklappbarem Oberteil, gekennzeichnet dprch eine am unteren Rahmen (13) um einen Bolzen (37) drehbar gelagerte, durch einen Arm (35) mit einer im Innern des Rohres des Unterteiles angebrachten Schraubenfeder (26) in Verbindung stehende Kulisse (36), welche mit einem gebogenen Schlitz (40) versehen ist, in dem ein Zapfen (38) des oberen, am Unterteil um Bolzen (23) drehbar befestigten Rahmens (14) eingreift, so daß durch die Gestalt des Schlitzes der Grad der Streckung der Zugfeder (26) während des Stellungswechsels des Oberteils bestimmt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen,
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